Neuer Ausbildungsvertrag

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5 Antworten

Hallo,

Hallo, wenn sich der neue Ausbildungsvertrag nahtlos an den Alten anschließt, müßtest Du kein ALG I beantragen und kämst somit ( vorerst ) nichteinmal in die Nähe einer Sperre. Ungünstig wäre es für Dich nur, wenn Dich Dein neuer Chef dann binnen der folgenden 3 Monate kündigen würde.

Wenn zwischen altem und neuem Vertrag allerdings eine Zeit der beschäftigungslosen Zeit besteht, dann bekommst Du leider für 3 Monate eine Sperre beim ALG I.

mfg

Parhalia

Nja in der Wechselzeit würde ich gerne umziehen wollten

z.b von heut an bis ca mitte Septempber,das ich mitten september arbeiten gehen könnte,weil ich muss mich noch überall anmelden/abmeldung etc

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@czar789

Du mußt halt nur davon ausgehen, dass Du für die Zwischenzeit ( Ende Vertrag #1 bis Anfang Vertrag #2 ) für die Dauer von 12 Wochen weder ALG I noch ALG II bekommen würdest. Du müßtest Deinen unterhalt somit also selber finanzieren / die Zeit aus eigenen Mitteln überbrücken müssen.

Wann endet denn der erste vertrag und wann beginnt der neue ?

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@Parhalia

22.08 Endet und am 3 Beginnt der neue,aber man kann doch den Neuen vertag unterschreiben und bei dem Chef mal nachfragen ob man erst später zu Ausbildung kommt wegen Umzug halt,so damit die Arge mir nichts streicht

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@czar789

Wenn der neue Vertrag am 3.9 beginnt, dann mußt Du auch am 3.9 dort erscheinen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Du für den Zeitraum vom 23.8 - 02.9 kein Arbeitslosengeld erhalten wirst.

so damit die Arge mir nichts streicht

Was wollen die Dir streichen, wenn Du doch garnicht erst was bekommst ?

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@czar789

Das Kindergeld hat aber nichts mit Arbeitslosengeld zu tun. Das steht Dir nach wie vor solange zu, bis Du Deine 1. Berufsausbildung abgeschlossen hast.

( Unabhängig davon, dass Du nun kurzfristig den Ausbildungsbetrieb wechselst )

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@Parhalia

die frage war ja auch,ob mein kindergeld gestrichen wird für 3 monate,weil ich mein alten betrieb kündige und woanders anfangen werde

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@czar789

Deine Frage hatte aber ziemlich genau diesen Inhalt:

Meine frage ist ob ich eine Monatige Sperre bekomme.

Von Kindergeld wurde da nichts erwähnt...

Und wenn von Sanktionen / Sperrzeit die inhaltlich nicht näher definierte Rede ist, so wäre die wahrscheinlichste Annahmen nun mal vornehmlich beim ALG ( I oder II ) zu vermuten. ;-)

Und wie schon besprochen, haust Du die Ausbildung ja nicht komplett in den Sack, sondern Du willst sie nur in einem anderen Betrieb fortsetzen. ( Und den neuen Vertrag hast Du ja schon in der Hand )

Da sehe ich jetzt auf den 1. Blick nicht die Anspruchsvorraussetzungen für Kindergeld in Gefahr.

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wenn du zum 31.08. kündigst und am 01.09. die neue stelle antrittst, brauchst du nicht zum Arbeitsamt, da du ja nahtlos arbeit hast. Ob Ausbildung oder Beruf. Das spielt keine Rolle.

Wenn du Vor Antritt der neuen Stelle auf der alten aufhören willst und weit vorher kündigst bekommst du Sperre.

Du musst in dem alten Betrieb, wenn du keine probleme haben willst, aushalten.

Problem ist das ich Umziehen will und in anderen Ort meine Ausbildung fortsetzten will.

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Problem ist das ich Umziehen will und in anderen Ort meine Ausbildung fortsetzten will.

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Da du ohne Pause wechseln musst, sonst ist das schlecht für die IHK, kommt da nix auf dich zu.

Was sagt die IHK dazu?

hab dort nicht angerufen und hatte es auch nicht vor,ich wollte vertrag unterschreiben,wohnung finden mietvertrag unterschreiben,hier in ARGE abmelden und dort in der stadt mich anmelden lassen. und bei den ganzen versicherungen und natürlich BAB beantragen

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@czar789

Die IHk muss zustimmen, das Jobcenter ist total unwichtig...

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Das käme darauf an, wie lange die dadurch entstehende Arbeitslosigkeit wäre und wie wichtig der Grund ist, aus dem Du dafür die bisherige Arbeit aufgegeben hast.

Eine Sperre (ALG I) oder Sanktion (ALG II) soll nämlich nicht verhängt werden, wenn für das grds. sanktionswürdige Verhalten ein "wichtiger Grund" vorliegt.

2 Gründe sind dabei

1.auser putzen haben hab ich nichts gelern und das als Zerspanungsmechaniker.

2.wegen den umzug,der umzug liegt aber aus Privaten Gründen

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@czar789

Ok, ein Umzug aus privaten Gründen wäre bedeutungslos.

Nichts zu lernen könnte ein Grund sein. Jedoch musst Du den Grund nachweisen. Wenn Du einfach nur behauptest, nix gelernt zu haben, wäre das natürlich kein Beweis. Und es gibt auch vorrangige Wege, da was zu ändern.

Zuerst mal kannst Du Dich bei dem Unternehmen beschweren. Und wenn Du das schriftlich tust, hast Du auch einen Beweis.

Ausserdem kannst Du Dich auch bei der IHK bzw. HWK beschweren. Denn die würde später die Prüfung abnehmen, und wenn Du nichts gelernt, Dich aber beschwert hast, könntest Du ihre Prüfung anfechgten, was für sie ägerlich wäre.

Wenn Du das alles getan hast, es beweise kannst, und das keine Abhilfe gebracht hat, kannst Du immer noch kündigen. Und dann mit bsseren Karten.

Ausserdem kann es dann auch sein, dass Dich der Betrieb wegen Meckerei kündigt. Und auch dann hast Du schon bessere Karten. Denn wenn der dann keine Probleme bekommen will, wird er Dich nicht wegen eines Fehlverhaltens, sondern "betriebsbedingt" kündigen. Daraus kann Dir ein Amt dann keinen Strick drehen.

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Konsequenterweise ja, weil du in der Zwischenzeit arbeitslos bist und diese selbst herbei geführt hast.

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