Neuen Transportschein beantragen

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Hallo,

es kann derselbe Schein für die Hin- und Rückfahrt benutzt werden. Man braucht keinen neuen Schein vom Krankenhaus. Wichtig ist aber, dass jeweils nach der Fahrt diese auf der Rückseite vom Versicherten bestätigt wird.

Man sollte mit dem Taxiunternehmen absprechen, ob man nach der Hinfahrt unterschreibt und den Schein bis zur Rückfahrt behält. Oder der Taxifahrer behält den Schein und bei der Rückfahrt muss der Taxifahrer diesen Schein zum Unterschreiben vorliegen haben.

Bei einer stationären Behandlung ist übrigens keine vorherige Genehmigung erforderlich. Wenn auf der Verordnung A oder B angekreuzt ist, entfällt eine Genehmigung. Nur bei "C" ist eine Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Gruß

RHW

Ich danke dir recht herzlich für deine ausführliche und mehr als hilfreiche Beantwortung meiner gestellten Frage.

Das keine vorherige Genehmigung eines Transportscheins (stationäre Behandlung) nötig ist, wurde mir bereits durch die Leiterin der Leistungsabteilung der Barmer GEK mitgeteilt.

Diese sagte selber, dass sie nicht wisse,weshalb die Leiterin der Dienststelle eine vorherige Genehmigung gefordert hat.

Für mich war nur wichtig zu erfahren, ob ich den Transportschein sowohl für die Hin, als auch für die Rückfahrt verwenden kann, da die Leiterin der Dienststelle in derlei Hinsicht auch anderer Meinung, als die Leiterin der Leistungsabteilung war.

Ich danke dir für deine Antwort und verbleibe

Mit freundlichem Gruß

Soldat1991

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Aber du hast mir ja meine Frage beantwortet.

Ich belasse den Transportschein in der Obhut des Taxifahrers (Bekannten) und unterschreibe bei der Rückfahrt vom Krankenhaus zu meiner Wohnung.

Darf ich, wenn ich aus dem Krankenhaus entlassen werde, selbst meinen Bekannten anrufen, oder muss dies von einer Stationsschwester erledigt werden.

Wenn der Transportschein beim Taxifahrer verbleibt, damit ich eben diesen bei der Rückfahrt unterschreiben kann, das Krankenhaus (wenn der Vorgang von einer Schwester zu erledigen ist) jedoch ein ortsansässiges (Dortmund) Taxiunternehmen beauftragt, kann ich trotzdem verlangen, dass ich von meinem Bekannten abgeholt werde, da ich eben diesem zu 100% vertraue und die Hinfahrt immerhin auch von besagter Person durchgeführt wurde.

Zualledem ist die Abrechnung so auch leichter, da alles auf einem Schein vermerkt ist.

Ich frage dich, da du dich in dieser Materie anscheinend sehr gut auskennst.

Ich bedanke mich bereits im voraus.

Mit freundlichem Gruß

Soldat1991

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@Soldat1991

Danke für den Stern!

Wichtig ist, das man sofort nach der Hinfahrt unterschreibt. Bei der Rückfahrt braucht man dann genau das Taxi, dass auch die Verordnung hat (damit man auch für die Rückfahrt unterschreiben kann).

Dass das Krankenhaus ein Taxi bestellt, ist nur ein Servoce, aber keine Verpflichtung. Ich würde im Krankenhaus nur sagen, das man abgeholt wird (und das Wort Taxi gar nicht erwähnen). Wenn der Taxifahrer die eigene Handynr. hat, kann er sich dann melden, wenn er da ist (oder sich verspätet).

Gute Besserung!

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@RHWWW

Ich habe die private Rufnummer (Mobiltelefon) des Inhabers (Bekannten) des Taxiunternehmens.

Ich unterschreibe dann direkt nach der Hinfahrt und rufe den Bekannten einen Tag bevor ich aus dem Krankenhaus entlassen werde an.

Sollte ich also definitiv nicht bei den Ärzten erwähnen, dass ich mit dem Taxi abgeholt werde.

Ich sage dann einfach nur, dass ich abgeholt werde.

Du gibst immer sehr hilfreiche Antworten im Bezug auf Fragen zu Leistungen der Krankenkasse.

PS. Vielleicht kannst du mir in einem weiteren Punkt weiterhelfen.

Da ich das betroffene Bein ca. 6- bis 8 Wochen nach der Operation nicht belasten darf, gibt es keine Anschlussheilbehandlung im klassischen Sinne.

Nach ca. 12 Wochen postoperativ ist eine stationäre Rehamaßnahme für mich vorgesehen.

Der Kostenträger ist die deutsche Rentenversicherung.

Ich verfüge über eine Krankenhaustagegeldversicherung.

Ich habe mit zwei Mitarbeitern der Signal Iduna gesprochen, welche zwei unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Zahlung von KHT im Rahmen von stationären Rehamaßnahmen hatten.

Die eine Dame war eine stinknormale Sachbearbeiterin und die andere eine Mitarbeiterin der Leistungsabteilung.

Die Dame aus der Leistungsabteilung war sich sicher, dass eine Hüftoperation und eine unkonventionelle Art der Anschlussheilbehandlung ein Grund zur Zahlung von KHT sei.

Die stinknormale Sachbearbeiterin sagte, dass ich keinen Anspruch auf KHT hätte, da es sich um eine Rehamaßnahme und nicht etwa um eine Anschlussheilbehandlung handeln würde.

Welche der beiden Damen hat denn jetzt recht.

Du scheinst dich in dieser Materie sehr gut auszukennen.

Ich bedanke mich im voraus.

Soldat1991

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@Soldat1991

PS. Übernimmt die Rentenversicherung denn auch die Fahrtkosten im Rahmen einer stationären Rehamaßnahme.

Da ich definitiv nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie z.B Bus, Bahn oder PKW anreisen kann.

Das nächste Rehazentrum ist ca. 50 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.

Besten dank ;-)

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@Soldat1991

Die Rentenversicherung übernimmt die notwendigen Fahrkosten zur Reha (ohne Abzug einer Zuzahlung). Über die notwendige Art des Verkehrsmittels kann es mit der RV Differenzen geben. Bei der Bewilligung ist meist ein Vordruck für den behandelnden Arzt, auf dem dieser die Art des Verkehrsmittels angeben kann. Falls nicht, sofort mit der Rentenversicherung Kontakt aufnehmen.

Die Bedingungen für das KHT hängen immer von dem jeweiligen Tarif ab. Am besten das Kleingedruckte durchlesen (oder einen schriftlichen Antrag bei der PKV stellen). Die Musterbedingungen haben folgende Regelungen (aber nicht verbindlich!):

http://www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mb_kk_2009.pdf

§ 4 Absatz 5 -> nach Zustimmunfg der PKV

Bei einer Ablehnung kann manchmal der PKV-Ombudsmann helfen.

.pkv-ombudsmann.de/

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@RHWWW

Ich kann dir nur nochmals für diese hilfreiche Antwort danken.

Ich würde mich in dieser gesamten Bürokratie nicht zurechtfinden, da kein Fall gleich behandelt und bewertet wird, sondern von Fall zu Fall anders, beziehungsweise individuell entschieden wird.

Für dein Engagement spreche ich dir ein großes Lob aus !!!

Wenn es dann soweit ist, werde ich Rücksprache mit meinem behandelnden Orthopäden halten.

Nach der letzten Operation im Jahre 2011, gab es nämlich erhebliche Kommunikationsprobleme zwischen meinem ehemals behandelnden Orthopäden, meinem derzeit behandelnden Orthopäden und der Rentenversicherung.

Die Rentenversicherung sagte, dass sie niemals eine Beantragung einer Reha durch meinen ehemals behandelnden Orthopäden erhalten hätte.

Ich habe den Orthopäden gewechselt, da eben dieser eine vollkommen falsche Diagnose gestellt hat und meines Erachtens nach keineswegs als kompetent zu bewerten ist.

Mein Hausarzt sagte mir, dass es wirklich schwierig sei einen guten Orthopäden zu finden.

Mit meinem jetzigen Orthopäden bin ich mehr als zufrieden und hoffe, dass dieser die Beantragung einer Reha besser durchführen kann.

Ich danke dir abermals und verbleibe

Hochachtungsvoll

Soldat1991

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@RHWWW

Du kennst dich wirklich erstklassig mit der Thematik Krankenkasse, Versicherungen und Co. aus, dass ich denke, dass du selbst in dieser Branche tätig bist.

Vielen Dank für die Hinweise, wie z.B die weisse Liste der Ärzte etc.

Liebe Grüße

Soldat1991

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sind es vom Hausarzt 2 Scheine Hin und -Rückfahrt mit Datum, ist es OK, denke ich, ansonsten sprich den behandelnden Arzt im KH darauf an, er wird sicher mit sich reden lassen. ( ausdrücklich um Beförderung mit Taxi bitten). Gute Besserung !!! l.G. Commander 007.

Vorab danke ich dir für deine hilfreiche Antwort auf meine Frage.

Hierbei handelt es sich um einen einzelnen Transportschein, auf welchem Hin- und Rückfahrt angekreuzt ist.

Muss ich mir also einen neuen Transportschein im Krankenhaus auf der Station ausstellen lassen.

Ich werde bei Bedarf ein klärendes Gespräch mit dem Stationsarzt führen.

Lieben Gruß

Soldat1991

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@Soldat1991

ja, Du brauchst zwei Scheine, einen für hin und einen für zurück, egal ob es an ein und demselben Tag sein soll oder nicht. Gute Besserung ! l.G. Commander.

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