Neuen Job schon während des Resturlaubs (aus dem alten Job) anfangen?

2 Antworten

Dein Noch-Chef braucht Dir den Urlaub nicht zu geben. Wenn er ihn Dir nicht bewilligt wird er nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses abgegolten.Steht im § 7 Bundesurlaubsgesetz.

Na ja, er hat mir den Urlaub ja gegeben. Die Frage ist doch, darf ich während dieses Urlaubs schon für eine andere Firma arbeiten? Ich will den Urlaub doch gar nicht, also ich will nicht verreisen oder so! Darf er mir das verbieten?

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@hexontour

Hast Du nur den gesetzlichen Mindesturlaub oder mehr? Nach § 8 Erwerbstätigkeit während des Urlaubs," darf der Arbeitnehmer keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit leisten." Das gilt für den Mindesturlaub. Du könntest aber Deinen neuen Arbeitgeber fragen, ob er Dich auf 400,-Euro-Basis einstellt bevor Du offiziell bei ihm zu arbeiten beginnst. Wenn Du sowieso nicht mehr in Deinen alten Betrieb mußt wäre das eine Möglichkeit.

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Die Antwort auf deine Frage findet sich im Bundesurlaubsgesetz: "§ 8 Erwerbstätigkeit während des Urlaubs Während des Urlaubs darf der Arbeitnehmer keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit leisten."

Ergaenzung: Fuer dein Problem gibt es allerdings eine recht elegante Loesung, bei der der Arbeitgeber allerdings mitspielen muss. Ihr koenntet einen Aufhebungsvertrag zu deinem Wunschtermin schliessen. Der aktuelle Arbeitgeber braeuchte den Urlaub ja nicht zu genehmigen und koennte ihn statt dessaen abgelten (auszahlen). Finanziell waere es fuer ihn kein Unterschied, ob der dir Urlaubsentgelt (dein Gehalt waehrend deines Urlaubs) oder eine Urlaubsabgeltung (Ausbezahlung des Urlaubsanspruchs) zahlt. Das Beschaeftigungsverhaeltnis waere entsprechend frueher beendet, du koenntest somit frueher beim neuen Arbeitgeber anfangen und haettest dann eben gar keinen Urlaub genommen.

Hier koennte es aber einen Pferdefuss geben: Wenn du zum Austrittstermin bereits laenger als 6 Monate dort beschaeftigt bist und der Austrittstermin in der zweiten Jahreshaelfte liegt (also fruehestens 1.7.), hast du einen Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub (zumindest aber den gesetzlichen Mindestanspruch von 24 Werktagen). Bist du an diesem Tag allerdings noch nicht laenger als 6 Monate dort beschaeftigt oder faellt der Austrittstermin noch in die erste Jahreshaelfte, hast du nur einen Teilanspruch auf 1 Zwoelftel fuer jeden "vollen" Monat. Wuerde sich also durch einen solchen Aufhebungsvertrag der Austrittstermin von der zweiten Jahreshaelfte in die erste verschieben oder die Dauer der Betriebszugehoerigkeit auf unter 6 Monate verkuerzen, wuerdest du damit u.U. ne ganze Menge Urlaub "verschenken".

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Meines Erachtens dürfte dieser nicht verfallen sein und Sie hat einen Urlaubsantrag an die Personalstelle gesendet. Die Personalstelle reagiert aber einfach nicht!

Sie hat sich auf mehrere geeignete Stellen als Kauffrau in dem Unternehmen beworben, wurde allerdings nicht berücksichtigt bzw. bekam erst auf Nachfrage die Mitteilung, dass die Stellen neu besetzt wurden.

Sie will ja ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, allerdings nicht im Pflegebereich, da sie dafür berufsunfähig ist. Die Personalstelle sagt, sie solle sich krank melden, allerdings ist sie ja nicht krank, sondern arbeitsfähig (nur im alten Job eben nicht). Eine Krankmeldung würde dem Arbeitgeber natürlich gut gefallen, da in diesem Fall wohl gleich die Krankenkasse einspringen müsste. Aber sie ist nicht krank, sie will arbeiten. Ich finde der Arbeitgeber in in einem Unternehmen mit etwa 10.000 Beschäftigten sollte in der Lage sein einen leidensgerechten Arbeitsplatz zu finden.

Wie soll sie sich verhalten, wenn sie die Prüfung bestanden hat?

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Arbeitslos kann sie sich ja auch nicht melden, da sie in einem unekündigtem Arbeitsverhältnis steht.

Danke

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Guten Abend an alle,.

es geht um eine Bekannte. Die hat jetzt endlich mal einen neuen Job gefunden,kann Anfang April da sofort anfangen. Hat auch schon Vertrag und alles bekommen. Nun wollen s ie aber von der alten Firma (KITA) nicht gehen lassen, weil auch Personalmangel herrscht und aufgrund der langen Betriebszugehörigkeit (über 10 Jahre) die Kündigungsfrist sich laut BGB auch verlängert. Sie möchte aber diesen neuen Job, weil der auch um einiges besser ist, natürlich gerne im April anfangen. Selbst einen Aufhebungsvertrag wollen die von der alten Firma nicht, weil das Personal fehlt. Aber sorry, das kann doch nicht meine Bekannte ausbaden und dafür gerade stehen. Sie möchte halt in dem Betrieb nicht mehr arbeiten und freut sich auch schon sehr auf die neue Stelle. Es geht um eine öffentliche Einrichtung (also von der Stadt aus). Sie hat sogar bei der alten Stelle gesagt, sie schaltet einen Anwalt für Arbeitsrecht ein, wobei das wieder unnötige Kosten sind (hat keine Rechtsschutzversicherung), habe ihr nur dazu jetzt geraten. Sie hat die Kündigung ordnungsgemäß gleich abgegeben. Könnte sie nicht auch fristlos kündigen oder geht das jetzt nicht mehr? Sie will unbedingt da raus, das sie noch Resturlaub nehmen kann und ihre über 50 Überstunden will sie auch noch weg haben.

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