Neueinsteiger Canon EOS 1000D und ein paar Fragen...

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Bei der Kamera dabei war das Standard-Kit-Objektiv von Canon "EF-S 18-55mm, 1:3,5-5,6". Damit kann man zwar erstmal freudig loslegen, was empfielt ihr denn als zusätzliche Objektive?

UWW:

  • Tokina 12-24 f/4 - 450 EUR

Immerdrauf/Standard - Objektiv:

  • Canon 18-55 IS - 90 EUR - im Weitwinkel-Bereich gut, oben rum sehr wenig Tele!
  • Canon 18-135 IS - 279 EUR - im Witwinkel-Bereich mies, dafür viel Tele mit guter Abbildungsleistung
  • Tamron 17-50mm f/2.8 - 220 EUR - Gut und Lichtstark - Oben rum sehr wenig Tele.

Normalobjektiv:

  • Canon 35mm f/2 - 260 EUR - Entspricht ca. dem menschlichen Sehfeld und ist dank seiner Lichtstärke sehr gut für Lowlight-Bilder geeignet.
  • Sigma 35mm f/1.4 HSM Art-Series - 700 EUR - Extreme Schärfe und grandiose Abbildungsleistung, die beinahe an ein Zeiss Otus 55mm 1.4 herranreicht. Derzeit das beste 35er am Markt.

Tele:

  • Tamron 70-300 VC USD - 330 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, gute Abbildungsleistung
  • Tamron 70-200 f/2.8 - 550 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, 1,2kg schwer!
  • Canon 70-200 f/4 L USM - 550 EUR - sporttauglicher rasend schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, bedingt lowlight-tauglich.
  • Sigma 70-200 f/2.8 - 990 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, Stabilisator, 1,5kg schwer!

Portrait/Makro:

  • Tamron 60mm f/2 - 330 EUR - Top Portrait-Linse und gut für Pflanzen aber für Tiere zu kurz - FLUCHTDISTANZ!!!
  • Tamron 90mm f/2.8 - 380 EUR - Top Portrait-Linse und gut für Pflanzen und Tiere
abgesehen davon, das auf einer 1000D ein 2000€ Objektiv wohl wenig Sinn machen würde...?

Falscher geht es nicht! Genau das macht Sinn! Lieber ein 2000 EUR Objektiv an einer 300 EUR Kamera als eine 100 EUR Scherbe an einer 2000 EUR Kamera!

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Um den Speicherplatz auf meinen vorhanden, und den eventuell neuen, Karten optimal ausnutzen zu können: Macht es Sinn die Auflösung auf "L" (3888x2592) zu belassen oder die Auflösung zwecks weniger Speicherverbrauch auf "M" (2816x1880) oder sogar "S" (1936x1288) zu stellen?

Ich empfehle nur in RAW zu fotografieren. Vor allem bei Anfängern... Wenn mal was daneben geht oder man was falsch einstellt an der Kamera kann man einen schönen Moment in RAW noch retten und in JPG eventuell nicht mehr...

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die günstigste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die EOS 1100D hat keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

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Hey! Erstmal danke für die vielen Objektiv-Vorschläge, ich denke da ist sicher etwas dabei ;)

Recht hast du sicherlich auch damit, das ein guter Body keine schlechte Linse wettmachen kann, da habe ich nicht richtig drüber nachgedacht...

Wie unten schon gesagt habe ich mir 4x 8 GB Class 6 SDHC-Karten gekauft (echte SDHC kein micro mit Adapter!), da werde ich wohl gut mit hinkommen ;)

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Bei der Wahl des Objektives gibt es halt immer wieder Stress zwischen den zwei Parteien "Festbrennweitenfetischisten" und Zoom-alles-abdeck-bevorzugern" Ich Persönlich gehöre dem ersten an, das Kitobjektiv lasse ich immer auf 18mm da es eigentlich eine super Sache für Weitwinkel-Aufnahmen ist, des weiteren besitze ich noch das 50mm f/1.8 von Canon, was in der Preis-Leistung (90€) eigentlich super ist als Portrait und Strassenfoto-Objektiv ist. Falls du dann noch auf Blumenfotos stehst oder detailgetreue Abbildung von kleinen Objekten oder Makro-Fotos von Insekten und sonstigem Kleinvieh ( ;-) ) magst, kann ich dir das (für den etwas grösseren Geldbeutel mit ungefähr 480€) Sigma 105mm f/2.8 Macro empfehlen, bei beidem wirst du in denjenigen Anwendungsgebieten nicht enttäuscht sein, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wenn man mit Festbrennweiten Fotos macht, man meistens über die Motive mehr Nachdenkt, was könnte schön aussehen, stimmt die Komposition der einzelnen Objekte im Bild etc... Was ich aber auch ganz Ehrlich nervig finde, ist das Wechseln der Objektive. Da verliert man echt viel Zeit. Als Frage an den Vor-Beantworter, war der Crop-Faktor bei Canon nicht 1.6? Aber die EOS 1000D ist schon eine gute Wahl. Ich besitze selbst die 600D und werde bald auf die 6D wegen der Tollen WLAN-Funktion umrüsten.

Und lass dir eines sagen, lass dich nicht Hetzen wenns um die Fotos geht, nimm dir deine Zeit und knips drauf los :) Ach und, Fotografier in RAW und schau dir bei Gelegenheit mal Lightroom an.

LG

  1. tele ist pflicht. empfelung: tamron 70-300 VC.

das 18-55 würde ich dann so bald wie möglich gegen ein sigma 17-50 oder 17-70 wechseln.

  1. wie lang ist denn der Urlaub? wenn er nur 14 tage dauert brauchst du dir mit 16Gb keine sorgen zu machen. Vorraussetzung ist, dass du nicht jeden schrott fotografierst. ich denke mal mehr als 700 fotos wirst du wohl nicht machen, oder? als tipp: kauf dir immer mehrere kleinere karte als eine große. verlierst du eine 32Gb karte sind alle fotos weg, eine mit 4Gb ist aber nicht so schlimm, da hast du dann wenigstens noch die restlichen.

  2. wie schon von den anderen gesagt: RAW+JPEG. hast du einmal mit RAW gearbeitet und kuckst zu wie sich das foto immer weiter verbessert möchtest du nicht mehr von RAW weg. in gewissen maßen kannst du ein verhautes foto in RAW noch retten, bei JPEG hast du keine chance mehr.

  3. bei deiner 1000d brauchst du dir keine sorgen zu machen. sie ist im serienbildmodus mit ihren 3 B/sek sowiso zu langsam, da merkst du keinen unterschied.

Hey! Mein Urlaub dauert volle 4 Wochen, habe mir 4x 8GB Class 6 (echte)SDHC_Karten gekauft, habe noch eine 8 GB microSDHC mit Adapter hier und eine 2GB (Oldtimer :D) SD (ohne HC). Das sollte dann tatsächlich ausreichen ;) Ich fliege auf die Philippinen und durch den Taifun der letzten Tage wird es wohl Anlass zu vielen Bildern geben.

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