Neue Studie: Ein Drittel weniger Insekten im Wald als 2008. Beunruhigend?

Das Ergebnis basiert auf 67 Abstimmungen

Ja finde ich schon 86%
Nö ist mir egal 13%

30 Antworten

Ja finde ich schon

Ich bin erstaunt das es nur 1/3 sein soll, wenn ich bei uns in die noch übergebliebene Natur schaue würde ich Subjektiv von mindestens der Hälfte ausgehen wenn nicht sogar mehr. Wundern tut mich der Rückgang nicht, es wird ohne Rücksicht auf Verluste sämtliche Natur zerstört, bei uns hat die Natur zb ein Ausgleichskonto, sprich die Politik denkt immer noch das man die Natur schmieren kann 🥺 hier wurde erst vor kurzem mehrere Hektar Wildwachsendes Land komplett zerstört und ein Logistikpark gebaut, dabei wurde ein komplettes Biotop vernichtet wo Füchse, Marder, Fledermaus, Eulen, unzählige Wassertiere Frösche, Fische, Kröten, Salamander und libellen und tierisch viele andere Insekten gemeuchelt wurden, die wurden einfach lebendig begraben. Gesellschaftlich ist das leider vollumfänglich akzeptiert und man wird niedergemacht wenn man was dagegen sagt da die Arbeitsplätze der ausländischen Lkw Fahrer die da nun arbeiten wohl wichtiger war.

Nur im Wald ist der Schwund an Insekten nicht so groß. Dort ist "nur" ein Drittel gestorben. Außerhalb des Waldes sieht das ganz anders aus. Dort haben wir sehr viel mehr Insekten verloren. Insgesamt haben wir seit den Achtziger Jahren ca. 80% unserer Bestände verloren.

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Was du beschreibst ist entsetzlich. Solche Vernichtung von Lebensraum gibt es leider überall. Ich finde es einfach unglaublich, dass die Fakten der Zerstörung bekannt sind und auch deren Folgen, dass überall darüber berichtet wird, aber dennoch wird weiter gemacht wie bisher.

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@Avena

Es wird nur an den Symptomen herum geschraubt. Dafür hat man sogar die ganz weichen Samthandschuhe angezogen, damit das derzeitige System ja keinen Schaden nimmt.

Wenn man es richtig machen wollte, dann müsste man die Probleme ganz anders angehen. Als erstes müsste die Verbrennung von fossilen Energieträgern extrem hart bestraft werden. Die Landwirtschaft müsste andere Ziele bekommen. Sie dürfte nicht länger Profit orientiert sein, sondern müsste ökologisch ausgerichtet werden. Die immer weiter fortschreitende Überbevölkerung müsste mit einer weltweiten Ein-Kind-Politik nicht nur eingedämmt, sondern rückgängig gemacht werden. Wir müssten durch diese Politik im Laufe der nächsten 300 oder 500 Jahre so wenige Menschen werden, dass wir wieder im Einklang mit der Natur leben können. Verbraucher müssten wieder zu Menschen werden, der Konsum des Planeten müsste aufhören.

Das sind nur ein paar wenige Vorschläge, mit denen man unser Ökosystem retten könnte wenn man wollte. Weil das aber niemand will werden wir so weiter machen wie bisher. Wir werden weiterhin die Samthandschuhe nicht ausziehen und weiter an den Symptomen herum schrauben. Die wahren Ursachen werden wir nicht beseitigen.

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Wie soll eine existenzielle Katastrophe jemanden beruhigen? Das verstehe ich nicht. Die Insekten sterben, wir verlieren unsere Lebensgrundlage und ich lehne mich zurück und denke: "Oh, wie beruhigend" ?

Das beruhigt mich überhaupt nicht! Es macht mir Angst um die Zukunft. Denn ohne die Insekten brechen ganze Nahrungsketten, ja ganze Ökosysteme zusammen. Ohne Insekten ist unsere Zivilisation am Ende.

Es gibt leider Menschen, die das nicht beunruhigt.

Die sind gefühlstechnisch so abgestumpft, dass sie den Ernst der Lage gar nicht (mehr) erkennen können.

LG

Kath

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@KathaHohenfels

Sie dürfen in der Schule nicht mehr lernen wie unser Futter entsteht und wer daran schuld ist. So ist die Kuh lila und das Essen entsteht im Supermarkt. Und sollten Eltern ein Haus kaufen mit einem intakten Garten, so lernen sie das man den mit planiert und mit Strassenbetongschotter und Plastik verziert.

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@KathaHohenfels

Nebenan war ein Garten, zu jeder Zeit blühte irgend etwas. Es gab auch Obst und Beeren. Die Kinder zogen aus, die Älteren starben, das Haus wurde verkauft.

Wo vorher noch die Masse an Blühten für mehr als ein Glas Honig reichte und genügend Pollen um zahlreiche Bienenbabys zu versorgen, reicht es heute nicht mal mehr um die Energie für den Überflug eines Insektes zu liefern, wenn alle Blüten blühen die über.

Und wenn man bedenkt wie viele Blüten eine Honigbiene anfliegen muß für so ein Glas Honig.

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@KathaHohenfels

Das müßte schon in einem Alter geschehen wo Kinder noch kein Angst vor dem Unbekannten haben. Dann bleibt etwas hängen. Oder wir müssen warten bis es richtig kriminell wird und wir die Folgen in der Geldbörse spüren. Na die spüren wir ja jetzt schon. Aber die Leute denken es ist nur teuer geworden und das Warum, die Gründe kennen sie nicht. Würden sie auch nicht verstehen.

Dazu fehlt das Wissen. Sie können auf alles verzichten nur nicht auf das Handy.

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@McBean

Die derzeitige Propaganda, daß CO2 an allem schuld sei, schafft außerdem zusätzliche Verwirrung, und hindert uns daran, die Denkfreiheit zu erreichen, die nötig wäre, daß sich jeder eigenmächtig und privat und allgemein für den Naturschutz einsetzen kann.

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@scatha

Der einzelne Mensch ist zu dumm um das zu verstehen. Zumal er nur an sich selber denkt. Heute braucht man nicht mehr oder kann man nicht mehr für die Zukunft planen.

Doch aus vergangenen Zeiten wissen Forscher wie sehr der Mensch in die Natur eingreifen kann und wie er sie veränderte. Fruchtbare Inseln oder auch Täler vom Menschen verpfuscht. So, daß sie weg mußten.

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Wie genau funktioniert das mit dem Zugrundegehen der Zivilisation?

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@Grobbeldopp

Wenn es keine anderen Insekten mehr gibt, dann sind wir auf Gedeih und Verderb auf unsere Bienen angewiesen. Es geht den Bienen aber schon seit Jahren nicht gut und deshalb ist es durch aus denkbar dass es nur eine weitere Krankheit oder eine weitere Dummheit von uns Menschen braucht, um auch diese Tiere endgültig auszulöschen. Dann stehen wir ohne Insekten und ohne Bestäuber da. Von den 107 weltweit am häufigsten angebauten Kulturpflanzen werden 91 von Insekten bestäubt. Das heißt dass nur 16 Kulturpflanzen ohne Bestäuber auskommen. Wir müssten vollkommen verrückt sein, wenn wir ohne jede Not unsere Nahrungsvielfalt und sichere Versorgung mit Nahrungsmitteln so sehr reduzieren. Denn in vielen Anbaugebieten, wie zum Beispiel an Berghängen lässt sich kaum etwas anderes als Wein anbauen. Dort kann man kein Getreide aussäen. Das bedeutet dass wir viele Anbaugebiete verlieren würden. Um die Verluste auszugleichen müssten wir auch die letzten wertvollen Naturräume besetzen. Wir müssten den Regenwald durch Nutzpflanzen ersetzen. Damit würden wir jedoch den Klimawandel weiter anheizen, was wiederum zur Folge hat dass wir viele andere Anbaugebiete verlieren, weil es dort zu heiß, zu trocken, zu nass oder zu windig ist. Bei einem weiteren Anstieg der Bevölkerung würde es ohne Insekten zwangsläufig zu einem Mangel an Nahrung kommen. Das würde wiederum zu einer Erhöhung der Preise und das wiederum zu Unruhen und zu Gewalt führen. Der Nahrungsmangel würde die Anzahl der Klimaflüchtlinge erhöhen und die Staaten in denen es noch genug Nahrung gibt würden von diesem Flüchtlingsstrom aus den Angeln gehoben werden.

Zugegeben, das ist nur ein ausgedachtes, aber doch sehr realistisches Szenario. So muss es nicht kommen, aber es kann so kommen.

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@Grobbeldopp

Kanns auch nicht besser als Fuchssprung beschreiben. Doch kann ich ein Beispiel aus der Vergangenheit beschreiben.

In Amerika wurden in einem Tal Ruinen gefunden. Als man sich das genauer ansah, wollte man natürlich auch wissen warum und wann die Bewohner verschwanden. Das Tal war total trocken. bis auf eine feuchte Stelle am Berghang. Es war ein Rest von einem breiten Bach zu erkennen. Nun wollt man es genauer wissen. Also wurden Pollenreste im Boden gesucht um die Pflanzen zu bestimmen. Aber Nester von Tieren die in Höhlen ihre Jungen zur Welt brachten, gaben die Katastrophe preis. Kotreste, Nistmaterial zeigten die ganze Breite der damals vorherrschenden Natur. Tierhaare, Pflanzenreste, Fruchtreste, Insektenreste, Samenreste.

Das Tal hatte eine dicke Humusschicht und war zum größten Teil bis in die Berge bewaldet. Der Bach breit und tief genug für reiches Fischvorkommen. Sie lebten von Ackerbau und Viehzucht, sowie Jagt. Aber zum Bau der Häuser und zum heizen/ kochen nutzten sie Holz.

Man schätzt das die Bewohner das Tal in 200 Jahren ruinierten. Und die letzten Überlebenden weggingen. Auch ihre Knochen sprachen und rundeten das Bild ab.

Genau das machen wir zusammen auf dem Planeten. Der Erderschöpungstag kommt Jahr für Jahr früher.

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@Fuchssprung

In einem kleinen Maßstab konnte das schon nachgewiesen werden. In der Vergangenheit.

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@Fuchssprung

Ein eigenartiges Weltbild finde ich. Tut mir Leid.

Allein wiees übwrhaupt dazu kommen sollte dass die Honigbiene ausstirbt? Völkerzahlen und Honigerträge sind in einem mehrjährigenpositivenTrend.

Das Aussterbben aller anderen Insektenhalte ichfür einüberaus absurdes Szenario.

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Abstimmung kann hier nicht erfolgen.

Beunruhigend ist in mitteleuropäischen Wirtschaftswäldern aber das inzwischen teils massive Auftreten von artspezifischen Schädlingen.

Das dürfte im Umkehrschluß ein Ende monokulturell bewirtschafteter Kommerzwälder in Mitteleuropa ( und DE ) darstellen.

Natürliche Baumselektion in menschlich unbehandelten Mischwäldern benötigt zum selbstregenerativen Wachstum keine Investoren und Aktionäre.

Selbst Forstwirtschaft bedarf es dort nicht.

Es wird wohl kaum mehr unbehandelte Mischwälder in Deutschland geben, hier und da Kleinstflächen.

Auch wird es keine flächendeckende Abkehr von den Kommerzwäldern geben.

Es leben ganze Landstriche von diesen Nutzwäldern. Holz ist und bleibt ein wichtiger Rohstoff.

Das Auftreten des Borkenkäfers zum Beispiel hat die Forstwirtschaft zu lange hingenommen in der Vergangenheit hat man hier einfach auch schneller reagiert. Deutlich Konsequenter.

Die Gewinnung des Rohstoffes ist für die Bauindustrie lebenswichtig. Möbel werden in der Regel auch immer noch mit Holz gefertigt, ebenso ist Papier auf Holz angewiesen.

Nicht zu vergessen sind die Menschen die mit Holz heizen. Ebenso hat isch so mancher Industriebetrieb eine Hackschnitzelheizung zugelegt.

Auch der Wald wird seinen Beitrag zur Energiewende beitragen müssen, mehr Brennholz liefern. so mancher Hochwald wird hier wohl Niederwald und oder Kurzumtriebsplantagen weichen müssen.

Wald ist seit über 500 Jahren ein Wirtschaftsfaktor, nicht mehr und nicht weniger. Wildtiere werden als Jagdwild genutzt, Bäume dienen als Rohstofflieferant und in der Phase wo sie wachsen 80 bis 150 Jahre lang oft dem geneigten Mensch als Freizeitfläche.

Die größte Herausforderung wird es sein einen Wald zu formen, der sowohl den wirtschaftlichen Bedingungen gerecht wird, sowohl als Holzlieferant, als auch Erholungsgebiet der Menschen.

Auf der anderen Seite aber auch möglichst vielen Tieren und Pflanzen Heimat bietet. Zusätzlich ist aber auch einem Klimawandel ausreichend widerstehen kann.

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@StRiW

Als Förster bin ich mit vielem, was du schreibst einverstanden, aber nicht mit allem.

Für mich ist Wald viel mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Ich bekenne mich dazu, den Wald zu bewirtschaften, aber er ist eben nicht nur das. Es ist die Wirtschaftsform, die am allernächsten an der Natur dran ist, da Mitteleuropa von Natur aus Gast vollständig von Urwald bedeckt wäre. Wald ist die einzige Landschaftsform in der die ursprünglich hier heimischen Tier- und Pflanzenarten, allesamt Waldbewohner, überleben können. Es gibt schon noch unbewirtschaftete Wälder, und es werden mehr: Nationalparke, Naturwaldreservate, Urwaldzellen,... und es werden immer mehr. Was mir fehlt ist die Diskussion darüber, wieviel Stilllegung wir uns erlauben können, woher wir das Holz sonst holen, oder wodurch wir diesen umweltfreundlichen Rohstoff ersetzen könnten.

Die Umwandlung von Wald zu Kurtumtriebsplantagen (KUP) oder von Hoch- zu Niederwald halte ich im Zeichen des Klimawandels für kontraproduktiv. Die Speicherung von Kohlenstoff auf der Fläche ist viel geringer als im Hochwald, es werden keine Produkte erzeugt, die Kohlenstoff noch lange nach der Verwendung speichern können, Bauholz zB. Was sind KUPs anderes als landwirtschaftliche Intensivkulturen mit allen Problemen? Monokulturen aus Klonen werden mit Sicherheit sehr schnell Schädlinge haben, die Pestizideinsatz notwendig machen werden. Bei Niederwald ist auf Dauer die Produktivität viel geringer als im Hochwald.

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@Pomophilus

Folge Deiner Argumentation fast, es wird die größte Frage sein wie wir den Energiebedarf der Menschen befriedigen können. Dazu brauchen wir Lösungen. Den spätestes wenn die Leute hier bei uns frieren wird es ungemütlich.

Naturnah ist der Wirtschaftsraum Wald noch am ehesten.

Sehe nur nicht einen, seit ein paar Jahrzehnte nicht bewirtschafteten Wald als Urwald an. Mir ist schon bewusst das es im Bayerischen Wald noch Rest Urwald gibt. Und hier und da auch.

Ich würde keinen Urwald zu einer KUP umformen wollen, aber die ein oder andere Fichtenanpflanzung.

Ich kann diese vielen Menschen nicht mehr hören, last uns alles sein und es wird besser.

Lasst den Wald wachsen wie er will, Wildtiermanagement brauch keiner. Wenn einem die Reifen abstochen werden weil man Jäger ist. Der Pferdeanhänger beschmiert weil man Holz rückt.

Ich wollte in der heutigen Zeit kein Förster sein. Denn die meisten haben immer gut gearbeitet, mit den Informationen und Erfahrungen ihrer Zeit und der Vergangenheit. Mussten Entscheidungen fällen die 70 bis 150 Jahre später den Wald Gestalten.

Heute ist vieles was man wusste nicht mehr so sicher und was man annimmt noch unsicherer. Heute Entscheidungen zu fällen was man in 120 Jahren brauch ist schon schwierig.

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@StRiW

Ja, ich denke, wir sind uns ziemlich einig!

Ich habe auch nur von unbewirtschaftetem, nicht von Urwald geschrieben. Die Definition ist schwierig, gibt es den überhaupt? Was ist mit dem Amazonas, selbst dort, wo noch keine Straße und keine Landepiste angelegt sind. Auch dort wird der Wald von Menschen bewohnt, und auch die Indigenen nutzen ihn, und verändern dabei durchaus auch. Ist das dann noch Urwald?

Ja, einfacher ist der Job heute sicher nicht. Aber man kann und muss neue Wege begehen: ich bringe die Eiche heute in Höhenlagen, da hätte man mich ganz schnell wieder rausgeschmissen am Beginn meiner Tätigkeit, weil man damals sagte, dort könne niemals eine Eiche wachsen, viel zu kalt... Alle wärmeliebenden Baumarten können nun viel breiter verwendet werden: Elsbeere, Speierling, Feldahorn, ... Im kleinen Maßstab probiere ich auch 'Gäste' aus anderen Regionen wie Esskastanie, Baumhasel. Ob das schon funktioniert, oder ob es vielleicht überhaupt noch ausreicht, ja, das wird man wahrscheinlich erst sehen, wenn ich längst weg bin. Das ist aber bei uns immer so, ich ärgere mich heute auch gelegentlich darüber, was meine Vorgänger vor vielen Jahrzehnten gemacht haben, warum soll es meinen Nachfolgern besser gehen?

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@Pomophilus

Urwald bezeichnet nämlich, ganz unabhängig von Region und Klimazone, schlicht natürlichen, ursprünglichen Wald, der ohne menschliche Eingriffe und Einflüsse wächst und gedeiht. 

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@StRiW

Ja eben! Deswegen denke ich, es gibt heute keinen mehr! Auch im Amazonasbecken leben seit Tausenden von Jahren Indigene im Wald und von ihm, nutzen ihn also und beeinflussen ihn damit, auch wenn wir diese Art der Eingriffe als "schonend" bezeichnen würden!

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Menschliches Eingreifen braucht ein Wald natürlich nicht! Auch die gegenwärtigen 'Katastrophen' sind dies nur aus unserer Sicht. Der Natur ist das, wie alles andere, egal! Wenn ein Fichtenforst aufgrund von Borkenkäferbefall abstirbt, entwickelt sich dort von ganz alleine wieder ein Wald. Wenn nach einigen hundert Jahren das Klimaxstadium erreicht wäre, das wir als Potentielle Natürliche Vegetation bezeichnen, dann wäre das allerdings nicht immer der gepriesene Mischwald. Auf einem großen Teil der Standorte in Mitteleuropa wäre die Buche so dominant, dass sie großflächig praktisch Reinbestände, in langen Altersphasen auch hallenartig, ausbilden würde. Mischbaumarten, je nach Standort Eichen, Edellaubhölzer (Ahorne, Eschen, Ulmen, Wildkirsche, Linden, Elsbeere,...) oder auch Nadelhölzer, kämen nur in ziemlich geringen Prozentsätzen vor. Es ist der menschliche Wirtschafter, der ihnen höhere Anteile erhält.

Natürlich bedarf es keiner Forstwirtschaft, aber nur, wenn man den Rohstoff Holz nicht mehr braucht. Kennst du umweltschonendete Alternativen?

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Wie passt die Natur-Entfremdung der Jugendlichen mit dem Hype um den "menschengemachten Klimawandel" & Umweltschutz der FFF-Bewegung zusammen?

Viele Jugendliche haben keine Ahnung mehr von der Natur. Das ergab der Jugendreport Natur. Dafür wurden im vergangenen Jahr etwa 1.200 Sechst- und Neuntklässler an elf Schulen in NRW befragt. Nur ein Drittel von ihnen wusste, wo die Sonne morgens aufgeht. [wdr wissen]

Haben die Jugendlichen also gar keinen Kontakt mehr zur Natur? Nicht ganz: Sechs von zehn Befragten (61 Prozent) waren im vergangenen Sommer eigenen Angaben zufolge immerhin mindestens einmal pro Monat im Wald. Dennoch schaffte es nicht einmal jeder achte Befragte, drei Früchte, die bei uns im Wald oder am Waldrand wachsen, zutreffend zu benennen. [Natur und Landschaft]

Die Jugend von heute hat mit der Natur nichts mehr im Sinn. Dieser Vorwurf aus der Erwachsenenwelt ist weder neu noch besonders originell. Er trifft allerdings in einem hohen Maße zu, wie der neue Jugendreport Natur 2016 zeigt. [stuttgarter Zeitung] :

Natur ist heute für viele Kinder und Jugendliche das, was Australien im 18. Jahrhundert für den berühmten britischen Seefahrer und Entdecker James Cook war: „Terra incognita“ – ein unbekanntes Land. „Die Entfremdung von der Natur nimmt immer stärker zu. Das Interesse an ihr ist deutlich zurückgegangen, ja verloren gegangen“, sagt Rainer Brämer. Seit mehr als drei Jahrzehnten untersucht der Soziologe, Jugend- und Naturforscher aus der hessischen Gemeinde Lohra bei Marburg das Verhältnis des modernen Menschen zur Natur.

Wie passt das mit der Umweltbewegung der Kinder/Jugendlichen Zusammen?

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