Neue Schule, Wie soll ich mich nun verhalten?

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2 Antworten

Da musst ich gerade erstmal überlegen, wie ich mich denn der Außenwelt gegenüber verhalte.

Ich würde dir raten, so weit es geht, du selbst zu sein. Ich weiß, es erscheint einem immer entweder alles schwarz oder nur aufgesetzt, aber es gibt ja tatsächlich noch Stufen dazwischen. Wenn ich allerdings einen schlechten Tag habe sieht man mir das auch an. Ich rede dann halt nicht so viel oder lache halt eher selten, versuche aber auch mich nicht bewusst zurückzuziehen.

Diagnosen gehen meiner Meinung niemanden etwas an, der dich nicht besser kennt. Aber wenn mich jemand fragt, bin ich mit meinen immer recht offen umgegangen und habe sachlich darüber gesprochen, womit ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, auch wenn es eigentlich als Mobbing-Attacke gemeint war.

Die meisten haben mehr Verständnis als man erwartet.

Ich weiß, dass man vom einen Extrem des Regenbogen-Glitzer-Mädels auch schnell ins andere Extrem des Schwarz-Hass-Provokation-Mädels fallen kann. Beide Formen wirken verführerisch, weil man so das Gefühl entwickelt schnell in irgendeine Schublade zu passen und Gleichgesinnte oder Aufmerksamkeit zu finden.

Letztendlich hilft es viel, und das hab ich auf meinem laaaaangen Weg durch diverse Therapien gelernt, wenn du dich immer wieder fragst "Bin ich das wirklich? Bin ich so? Will ich so sein? Wie will ich sein?". Und die Antworten, die du darauf findest auch versuchst auszuleben. Es ist natürlich auch viel rumprobieren, aber du bist jung und hast noch Zeit und es macht auch Spaß.

Je authentischer du dir und anderen gegenüber bist, umso eher findest du Akzeptanz und Respekt. Von deinem Umfeld und -was viel wichtiger ist- von dir selbst.

Viel Glück und alles Gute!

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Gibt's denn kein dazwischen?
Zu zeigen wer du wirklich bist, ohne deine seelischen Narben offen zu legen. Nicht böse gemeint, aber es wäre sehr dumm einer neuen Klassen von seinen psyschichen Problemen zu erzählen. Wirklich dumm. Sei doch einfach "normal" und wenn du wen gefunden hast, dem du vertraust, dann öffne dich.
Diese Offenbarung kann deine neuen Klassenkameraden abschrecken und es dir so erschweren einen Platz in der Klasse zu finden. Außerdem geht es wirklich niemanden an, das du depressiv und magersüchtig bist. Mit dieser Beichte machst du dich angreifbar/verletzlich.
Versuch bitte eine gesunde Mitte zu finden. Das ist das einzigst richtige. Klingt blöd, aber wir Kaputten sollten nicht jedem zeigen, wie kaputt wir sind. Menschen können grausam sein. Vor allem bei Andersartigkeit.
Bist du denn in Therapie?

Alles Gute für die Zukunft und viel Glück auf der neuen Schule:)

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