Neue Mietwohnung mit Ölheizung?

7 Antworten

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Das hängt von zig Faktoren ab, wieviel Verbrauch dort ist.

Größe der Wohnung, Alter/Effektivität der Heizung, Beschaffenheit der Aussenhülle des Gebäudes etc. pp. Zwischen extremen Jahren können schon mal 50% Differenz im Verbrauch sein. Es gibt auch Leute, die wollen im Januar bei gekippten Fenstern in Shorts es mollig warm haben, anderen reichen 17-19 Grad, macht alles eine ganze Menge aus.

Danke für die vielen Antworten

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Naja, erst mal ist gegen eine Ölheizung nichts einzuwenden. Es gibt gerade in vielen Dörfern kein Gas.

Öl ist auf jeden Fall 1/4 so teuer wie Strom.

Wie hoch die Heizkosten letztendlich sind, hängt auch davon ab, wie gut die Wände gedämmt sind.

Du musst dir den Energieausweis zeigen lassen.

Wenn das Haus und die Heizung nicht total veraltet sind, kannst du mit 1,50€ Heizkosten pro Quadratmeter im Monat rechnen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Solange du das nicht ein ganzes haus mieten tust ist das kein problem mit den kosten öl und gas preise sind an einader gekoppelt wen das ales gut isoliert ist sollte das alles schon in Nebenkosten drin sein Nur rechen dan mal zb mit 300€ nachzahlung fals wir mal wieder einen Strengenwinter haben!

Du wirts mit dem ölkessel nichts zu tun haben nur mitder normalen Heizkörpern!

LAss dir den eergeiausweis der wohnung zeigenwender gut ist sit gut isoliert udn du hats keine hohen kosten!

Außerdem hats du noch einen vorteil bei einer öheitzung Wen mal was sein sollte kann sie nicht ds Haus in die luft jagen wie bei gas es theoretisch möglich ist!

Ich kaufe mir 2021 eine neue Ölheizung. Leider kann ich keine Umweltfreundlichere Technik einsetzen, weil ich sonst gleich ein neues Haus bauen müsste:( Die neue Heizung wird aber nur noch 1/4 Verbrauch haben zur heutigen (auf dem Papier).

Du siehst wie groß der Unterschied ist.

Ölheizung im Altbau ist für mich noch die effizienteste Heizmethode. Natürlich die eine Holzheizung angenehmer von der Wärme her aber vom Wohnkomfort ist die Ölheizung durchaus zu empfehlen.

Lass Dir einen Energieausweis zeigen, der Auskunft gibt über den Energiebedarf. Dieser ist mittlerweile bundesweit Pflicht.

Prüfe Fenster auf Dichtigkeit. Doppelverglaste Holzfenster versprechen einen höheren Verbrauch im Vergleich zu dreifach verglasten Kunstofffenster aber auch über Fassade Decken und Böden kann noch viel Energie verloren gehen was nicht so leicht zu prüfen ist.

Lass Dir sagen welche energetisch relevante Sanierungen gemacht wurden und prüfe ob das Bauahr vor 1970 oder nach ist. Je neuer desto besser. Vor 1970 und ohne energetische NAchbesserung dürfte der Verbrauch überdurchschnittlich hoch sein.

Grundsätzlich ist die Ölheizung eine günstige Heizalternative, die zumeist eine angenehme Wärme verspricht. Du kannst mit durchschnittlichen Verbrauchskosten rechnen, die du evt dadurch beinflussen kannst indem du zur richtigen Zeit das Öl kaufst. Meist Ende Januar. Gasheizung wäre bisweilen billiger und ähnlich im Vergleich zum Wohnkomfort. Dennoch würde ich Öl bedingungslos akzeptieren.

Moderne Heizungen wir z.b. Luftwärmepumpe haben so ihre Macken. Biweilen geben sie nicht warm genug oder haben einen erheblichen Stromverbrauch zur Folge. Natürlich gibt es da auch gute bis sehr gute Beispiele aber eben auch viele negative. ÖL hingegen ist meist solide und zuverlässig.

Ich glaube mal nicht, dass Sie in 2021 nur noch 1/4 der derzeitigen Heizkosten haben werden, eher 1/4 geringere Heizkosten.

Ich habe mal einen Energieausweis erstellt, gemäß dem Bedarf, der brachte dann eine Heizkostenersparnis von ca. 33% bei auch noch weiteren energetischen Verbesserungen - Dämmung Dach, neue Fenster und Türen und eine Öl-Brennwertheizung.

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@bsmfrankludwig

1/4 (also sagenhafte 75% Ersparnis!) halte ich auch für einen absurd niedrigen Wert. Das trauen sich ja noch nicht mal staatliche Stellen zu versprechen, die sowieso andauernd nur mich besingen, alles mögliche Massnahmen zur energetischen Sanierung durchzuführen, mir wahrhaft phantastische Einsparmöglichkeiten suggerieren möchten.

Selbst 25% Ersparnis wären mit einer neuen Heizung schon eine Supersache, ich will hier nichts miesmachen, aber man sollte auch nicht zu sehr enttäuscht sein, wenn es dann (in der harten Praxis und ohne latentes sich-selbst-belügen) sogar nur 10-15% Ersparnis werden.

Wie bsmfrankludwig oben schrieb, man muss noch bedeutend mehr machen am Haus (Dach, Fenster erneuern/sanieren, Aussendämmung etc.) und erreicht damit IM GANZEN dann eventuell 40% Ersparnis, meinetwegen auch schon mal knapp 50%. Mehr dürfte aber bei einer älteren Bestandsimmobilie kaum machbar sein, jedes darüberhinausgehende Versprechen ist IMO ein Märchen. Und dann halte man das mal Gegeneinander: Kosten für energetische Sanierung vs. Ersparnis/Jahr. Und dann schaue man, wieviele Jahre das dauert, bis es sich (annähernd) ammortisiert, selbst bei deutlich steigenden Energiepreisen. Klima-/Umweltschutz mögen ja edle Motive auch sein, aber etwas, das nicht mal annähernd als wirtschaftlich durchgehen kann, das hat auch keinerlei Zukunft.

Nichtsdestotrotz, der Einbau einer (sowieso notwendigen!!) neuen, modernen Heizung bietet das mit Abstand realistischste und effektivste Einsparpotential. Der Kosten/Nutzen-Faktor dürfte hier (vergleichen mit anderen, teilweise extrem teuren Massnahmen) konkurrenzlos am größten sein. (Letzteres sagte mir vor ein paar Jahren ein Herr, der für ein Nachbarhaus einen offz. Energieausweis - diese Teile mit 16-20 Seiten Formeln & Berechnungen im Anhang - machte und selbst eine ältere Immobilie besass: Tauschen sie, wenn sie kaputtgeht bzw. das Ende wirklich absehbar ist, ihre alte Heizung gegen eine moderne Heizung aus. Die übrigen Massnahmen am Gebäude sind alle äusserst Zweifelhaft/ineffektiv und sollten sehr genau überlegt werden.)

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Das Haus wäre von 1966 hat soweit auch kunstofffenster mit Isolierverglasung. Wird durch die Ölheizung auch das warm Wasser erhitzen?Also dort steht das ein Durchlauferhitzer das warm Wasser regelt

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@SODMG27

Durchlauferhitzer ist IMO eher weniger effektiv, da man damit zwar Heizöl spart, meistens aber deutlich überproportional mehr Strom damit verbraucht. Hoffentlich sind im Bad/Küche gut/einfach regelbare Durchlauferhitzer installiert. Diese kann man regeln/Temperatur drosseln, da ist dann aussen drauf gut sichtbar/erreichbar eine Skala angebracht, mit welcher man die Temperatur wählen/ändern kann. Man prüft zunächst, ob das heisse Wasser (Mischwasserhahn auf höchste Hitzestufe/ganz links stellen bzw. bei getrennten Wasserhähnen ohne Kaltwasserzufuhr nur den Heisswasserhahn testen) für den gewünschten Zweck ausreichend warm/heiss ist und regelt dann am Durchlauferhitzer die Temperatur runter, bis es passt. Somit spart man höheren Stromverbrauch, den man andernfalls durch Kaltwasserbeimischung sowieso wieder wegnehmen würde.

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@SODMG27

Ist natürlich alles nicht modernste Technik aber für eine Altbauwohnung recht gute Kombi. Wenn du neueste Technik willst zahlst du Neubaumiete.

ich würde sie nehmen wenn sie gefällt und die Miete akzeptabel ist.

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Danke für die vielen Antworten

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schaut mal aufs typenschild wie alt der kessel ist älter wie 25 jahre hände weg davon

lasst euch mal den EnergieAusweis zeigen wichtig !!!

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