Neue Heizung ohne Öl und Gas?

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14 Antworten

Wärmepumpen verbrauchen elektrische Energie. Allerdings gibt es da einige Unterschiede. Da wäre als Spitzenreiter die Luftwärmpumpe genannt, die als primäre Energiequelle die Umgebungsluft nutzen. Dabei ist allerdings ein kleines Problem zu lösen, denn wenn die Umgebungsluft so richtig kalt ist und kaum noch Energie liefern kann, wird diese gerade am meisten benötigt. Also muß um das Haus beheizen zu können beigeheizt werden und das wird durch eine Elektroheizpatrone übernommen. Da kannst Du dir ausrechnen, wie hoch die Elektroenergierechnung wird. Die Wasserwärmepumpen beziehen ihre Energie meist aus Erdsonden, deren Leistung nicht genau projektiert werden kann und auch von Niemanden garantiert werden kann. Erst nach Fertigstellung der gesamten Wärmepumpenanlage ist ersichtlich, ob die Erdsonden die durch eine Spezialfirma teuer gebohrt werden müssen, auch die benötigte Leistung erbringen können. Mit der Zeit läßt die Leistung der Sonden auch noch nach, so daß über kurz oder lang neue Sonden gebohrt werden müssen, um die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe gewährleisten zu können. Alles in Allem sind Wärmepumpen meiner Meinung nach ein unausgegorenes Konzept, das sich zwar im ersten Moment toll anhört, aber in der Praxis mehr Probleme erzeugen als sie Wärme erzeugen können. Eine Heizungsvariante wäre ein Blockheizkraftwerk, das Elektroenergie erzeugt und die Abwärme für Heizzwecke genutzt werden kann. Dabei ist auf die Beiheizung zu achten. In moderenen BHKW´s ist eine Brennwertherme integriert. Diese Geräte sind allerdings auf Gas als Brennstoff angewiesen. Der Vorteil dieser Heizung ist, daß die erzeugte Elektroenergie vergütet wird und wenn sie selbst verbraucht wird, bekommt man diese Elektroenergie auch noch einmal vergütet. Dazu kommt noch eine Steuerersparnis, da die Steuer für den Brennstoff der für die Elektroenergieerzeugung verwandt wird begünstigt wird. BHKW´s mit Öl als Brennstoff werden auch angeboten, die aber dann für Einfamilienhäuser überdimensioniert wären.  Eine andere Art der Heizungsquelle wäre ein Pelletheizkessel der mit Holzpellets beheizt wird. Der Nachteil ist der relativ teuere Brennstoff und die doch recht aufwändigen Reinigungs- und  Wartungskosten, die auf Dich dann zu kommen. Die nächste Rubrik wäre dann ein Feststoffkessel, bei denen es dann auch noch Unterschiede gibt. Die modernste Art hier ist der Holzvergaserkessel, der einigen Aufwand an Arbeiten während des Betriebes erfordert und wie alle Feststoffkessel einen erhöhten Wartungs- und Reinigunsaufwand mit sich bringt. Außerdem ist der Nachschub an ausreichend trockenem Holz nur in bestimmten Gegenden des Landes kostengünstig zu bewerkstelligen. Zu erwähnen wäre dann noch die Solarunterstützung durch Solarkollektoren, die eine gewisse Dachfläche für die Aufstellung erfordert. Als alleinige Heizquelle aber nicht so praktikabel. Als Unterstützung wäre es allerdings eine gute Alternative um Energie zu sparen. Eine Heizenergiequelle wäre dann noch das Flüssiggas zu erwähnen, das in einem Tank vorgehalten werden muß. Damit kann dann jede Gasheizung und auch BHKW´s betrieben werden.  Dann wäre zu allerletzt die Elektroheizung zu nennen, die zwar sehr komfortabel im Betrieb ist, aber leider auch mit Abstand die teuerste Heizungsart darstellt.

Das erst einmal als Übersicht. Wenn Ihr nicht einen ertragreichen Wald zur Verfügung habt, scheiden die Holzkessel wegen der Brennstoffkosten und den erhöhten Wartungskosten wohl schon mal aus. Persönlich würde ich ein BHKW mit Brennwertkesseluntersützung bevorzugen. Die Gas-Brennwerttechnik ist mit Solarunterstützung das empfehlenswerteste an Heizungstechnik.

Da Ihr den Öltank bereits im Haus habt und keinen Gasanschluß, würde ich Euch eine moderne Ölheizung mit Solarunterstützung bevorzugen, da Ihr die Kosten für die Brennstoffbevorratung einsparen könnt. Für die Pelletsheizung benötigt ihr einen Spezialbunker mit einer Fördereinrichtung, die recht störanfällig sein kann. Achtet bei der Solarunterstützung darauf, daß ihr nicht nur die Warmwasserbereitung unterstützt, sondern auch die Heizung selbst. Das entscheidet sich in der Solarkollektorfläche. Auch die Art der Kollektoren ist maßgeblich. Die besten und ertragreichsten sind die Vakuumröhren, die auch bei bedecktem Himmel Energie sammeln können.

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Die Frage ist belastbar kaum zu beantworten, da eine Vielzahl von Ausgangsdaten nicht bekannt sind.
Warum soll der Wärmeerzeuger erneuert werden? Was bedeutet viel Strom?

Grundsätzlich wäre auch eine elektrisch betriebene WP möglich. Die verbraucht zwar Strom, aber nur zu einem Bruchteil, also anteilmäßig wenig.
Bei Neubauvorhaben zunehmend der Favorit gegenüber Verbrennungswärmeerzeugern.
Bei Bestandsgebäuden müssen dann aber meist an der übrigen Anlage mehr oder weniger deutlich Veränderungen vorgenommen werden (Heizflächen, Hydraulik). Ggf kommen bei SWP Kosten für die Quellenerschließung hinzu. Das muss nicht unbedingt eine Tiefenbohrung sein. Bei LWP entfällt dieser Kostenanteil.

Tipp:
Bei anonymer Ratgeschberschaft aus dem I-Net stets kritisch sein und Empfehlungen nicht ungeprüft 1:1 übernehmen.

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Fernwärme kan eine Alternative sein aber nur wen dies schon in der Straße vorhanden ist ansonsten geht nur öl oder gas oder festbrenstoffe, da die betriebskosten da niedrrieger sind als Bei einer Wärmepummpe.Auch ginge ein Pellet kessel oder eine  Festbrankessel wen man biellieg an brennmaterial kommt.Solar würde auch als kombiegerät mit einem anderen kessel gehen.Es gibt zb auch die möglichkeit Gas im garten zu lagern wen man genügend platz hat und weit genug von anderen gebaüden weg ist.

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Eine Wärmepumpe benötigt Strom, das ist richtig und eine Ölheizung benötigt Öl.

Plastisch ausgedrückt: Die Öl Heizung benötigt für jede KWh Öl, eine Wärmepumpe benötigt für jede 3 oder 4 KWh Strom!

Wie das geht? Mit einer Wärmepumpe mit einer COP Zahl von z.B. 4, werden aus 1 KW elektrischer Leistung 4 KW Wärmeleistung. 

Wenn du beispielsweise   10 Stunden eine Wärmeleistung von 16 KW benötigst, sind das 160KWh. Mit einer Ölheizung musst für jede KWh Öl verheizen und bezahlen. Bei der besagten WP musst du nur ein Viertel der Energie bezahlen.

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Hallo erst einmal,

Eine Wärmepumpe ob Sole,Wasser oder Luft ist nur sinnvoll wenn du Sie mit wenig Vorlaufthemperatur betreiben kannst dies geht aber nur bei einer Fussboden oder Wandheizung. Wenn du Heizkörper besitzt würde ich die Finger weglassen da du mit einer Vorlaufthemperatur von ca mindestens 50 Grad fahren musst.(Alles schon getestet).und wenn jetzt dir einer sagt es gibt Niederthemperaturheizkörper(haben einen Ventilator unten sitzen) der soll dier auch die Garantie geben das du sie bei 20 Grad minus noch mit 40 Grad Vorlauf betreiben kannst, und du eine Innenraumthemperatur von 21 Grad bekommst.

Ich würde einmal ein Angebot für eine Gasbrennwert heizung einholen wo der Gastank auf Grundstück gestellt wird diesen kannst du für kleines Geld mieten und die Montage und das Fundament ist im Preis enthalten (laut Aussage eines ehemaligem Bekannten war dieser sehr zufrieden)

Zurückzukommen zu Wärmepumpen: Höre immer wieder die aussagen im Winter muss sie mit Elektroheizstab nachgeheitzt werden da habt Ihr alle etwas falsch gemacht. Mein läuft seit 9 Jahren ohne Heizstab da diese bis -25 Grad arbeiten kann somit zahle ich keinen Cent Strom für den Heizstab

Wenn ein Heizstab angeht dann ist die Wärmepumpe zu klein ausgelegt.

Hoffe Ihnen geholfen zu haben um Ihre Entscheidung zu erleichtern.

mfg

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Die 12 Antworten habe ich nicht gelesen. Hier meine Einschätzung: Eine "Weisheit" aus der Heizbranche sagt, dass nicht die Heizung das große Geld kostet, sondern das jahrelange Heizen, also die Betriebskosten. Vergleiche die Kosten für eine neue Anlage und die Betriebskosten, bestehend aus Treibstoff, Wartung, Kamin, Kaminkehrer usw. auf jeweils 20 Jahre, denn dann sollte eine neue Anlage her. Strom wurde im Vergleich wesentlich teuerer als Öl und Gas. Und das wird wohl in D so weitergehen. Tipp an Rande: In Schweden kostet die kW/h Strom 7 Cent!!! Dafür haben die kein Heizöl sondern müssen das Diesel dazu verwenden, was etwa gleich teuer ist wie bei uns. Aber mit Strom zu heizen ist richtig, richtig, unökologisch und richtig, richtig, unökonomisch. Warum? Öl, Gas, Pellet, Solar und Strom kommt von Großkonzernen. Also wirbt jeder für sein Produkt; wen davon willst du „unterstützen“? Für 3 kW/h Strom muss 1 Liter Öl oder 1 cbm Gas verbrannt werden. Aus 1 Liter Öl oder 1 cbm Gas kann man aber in jedem Haus ca. 10 kW/h Wärme erzeugen !!! Die Differenz wird beim Stromerzeuger weg-gekühlt!!! Ist das weg-kühlen effizient? Ist das ökonomisch? Oder ökologisch? Kühltürme, Flüsse usw. Man beachte, dass KW immer an größeren Flüssen stehen – warum wohl? . Nebenbei: Diese Abwärme heizt die Atmosphäre auf…
Strom ist die edelste und teuerste Energie und sollte entsprechend verwendet werden. Selbst wenn man mit einer Top- Wärmepumpe aus 1 kW/h 3 kW/h erzeugen kann, ist das ein Nullsummenspiel mit den Risiken des steigenden Strompreises, dass die Anlagen sehr teuer sind (halten die Kompressoren der WP auch 20 Jahre?) dass der Strompreis von allen anderen Strombeziehern subventioniert wird, damit es sich überhaupt rechnen läßt, dass bei ausbleibender Erdwärme mit Strom aus der „Steckdose“ geheizt werden muss, dass der Normalverbraucher nicht weiß, was die Anlage wirklich macht – deshalb immer einen eigenen Stromzähler einbauen lassen !!! Mein FAZIT: Bleib beim Öl, sorge dafür dass der Tank sicher ist, oder seine Dichtheit ständig überwacht wird. Öl ist genug da, siehe aktuelle Preise, oder recherchiere wie Öl wirklich entsteht. Gut informieren hilft immer, bei Allem...

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Hallo rurotil, ein Freund von mir hat auch seine Heizung umgestellt, auf eine Luft Wasser Wärmepumpe. Er hat ein paar Heizkörper vergrößert damit die Wärmepumpe nicht mit so hoher Temperatur arbeiten muss. Dafür gab es wenn du von Öl auf Wp umstellst glaube ich 1300.-€ vom Staat Zuschuss.Er hatte sich für eine Mitsubishi Zubadan entschieden da er Heizkörper hat und so 50-55 Grad Vorlauf braucht. Da ist die Mitsubishi die einzige die auch bei minus 15 Grad noch volle 60 Grad Vorlauf (Ohne Heizwiderstand) bringt. Er sagt er hat jetzt einen Kellerraum mehr und muss sich nicht mehr um den Ölstand usw. kümmern. Frag doch mal bei der Firma „derofenfuchs“ in Hamburg nach da hat mein Freund gekauft.

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eure Heizung ist jetzt 27 Jahre in Deutschland gibt es ein Gesetz (Verordnung das 30 Jahre alte Kessel ausgetauscht werden müssen Pflicht bei dieser Verordnung gibt es auch ausnahmen wo man den Kessel länger laufen lassen kann bis er ganz kaputt geht das erklärt euch euuer Bezirksschornsteinfeger Bezirksbefolmächtigkten

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Mach do einfach eine Ölbrennwertheizung rein. Aktuell ist Öl billiger als Gas. Pellets ist sehr teuer. WP hat nur sinn wenn du eine Fußbodenheizung hast. Denn wenn die WP so hohe Temperaturen erzeugen muss, sinkt der COP und du hast im Winter eine Stromheizung weil der Heizstab zu schaltet.

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Kommentar von BigLittle
07.02.2016, 17:16

Die meisten Wärmepumpen versagen auch mit Fußbodenheizung! Leider ist das System gut gedacht, aber die Ausführung ist schlecht gemacht. Das Problem ist und bleibt der Wärmelieferant Luft oder Wasser, wobei Luft noch das problematischste ist.

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Wärmepumpen können sich aber lohnen. Auch könnte ein Gastank im Garten eine Alternative sein

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Kommentar von rurotil
06.02.2016, 19:25

Gastank im Garten? Gibt es sowas? Woher kommt dann das Gas?

An eine Wärmepumpe dachte ich auch schon. Nur die benötigen viel Strom oder?

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Kommentar von JanRuRhe
06.02.2016, 19:30

Hallo!
Es handelt sich um einen Großen (eher hässlichen) weißen oder hellgrünen Stahltank. Kalt verbrauchen Wärmepumpen Strom aber du bekommst einen besonderen Tarif.

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Kommentar von JanRuRhe
06.02.2016, 21:08

Wir haben einen am Ferienhaus
1,8m hoch und 3m lang

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Schon mal bei deiner Stadt angefragt, wie es mit Gas aussieht? Die Gas Konzerne wollen doch so viele Gebiete wie möglich "vergasen". Ansonsten würde ich bei Öl bleiben. 

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Kommentar von rurotil
06.02.2016, 19:17

Kostet so ein Anschluss aber nicht ein vermögen?

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wie ist der zustand des Heizöltanks ??? wen eure Heizung annährend 30 Jahre alt ist würde ich alles komplett rausreisen und auf Pellets umsteigen da gibt's zuschuß von 3.600 € von der BAFA aber der ganze spuck kostet 18-20.000€ ihr habt recht auf der Bank gibt's keine zinsen mehr nimt und Investierts in euer Eigenheim ist langfristig besser

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Kommentar von rurotil
06.02.2016, 19:16

Baujahr 1989, alle Wartungen waren bisher in Ordnung. Wieso?

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einfach den örtlichen Heizungsbauer kommen lassen zum anschauen und unverbindliches Angebot anfordern

ich spare auch rund 600 € jährlich Geld ein allerdings Öl-Brennwert mit Solar (Warmwasser )

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Holzpellets wären eine Alternative.

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Kommentar von rurotil
06.02.2016, 19:16

Hatten wir auch schon überlegt, der Raum sollte aber im besten Fall leer werden. Also kein Tank und keine Palletts....

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