Neue Familie, Unterhaltszahlungen?

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9 Antworten

Nein.

Du bist nicht unterhaltspflichtig für das Kind deiner neuen Partnerin - dies bleibt weiterhin dessen Vater. (Und da dieser den Unterhalt zahlt, ist zusammen mit dem Kindergeld für dieses Kind gesorgt...)

Für deine Partnerin selbst bist du auch nicht zum Unterhalt verpflichtet, solange ihr nicht heiratet oder ein gemeinsames Kind bekommt...

Deshalb werden die beiden nach dem Unterhaltsrecht - nach dem du für dein leibliches Kind unterhaltspflichtig bist - nicht berücksichtigt.

Die "Bedarfsgemeinschaft" gibt es lediglich im "Sozialrecht",  das für den Bezug staatlicher Unterstützung gilt...

Kannst du nicht,du musst an dein leibliches Kind Unterhalt nach deinem relevantem Nettoeinkommen zahlen !

Wenn ihr dann keinen Anspruch auf ALG - 2 habt dann ist euer gesamtes anrechenbares Einkommen so hoch das es über dem SGB - ll Bedarf liegt,denn sonst würde Anspruch bestehen.

Es sei denn du hast nicht alles absetzbare an Aufwendungen angegeben die außer dem Unterhalt anfallen,also Aufwendungen die dir durch die Beschäftigung entstehen.

Ihre neue Partnerin hat keinen Einfluss auf den Unterhalt. Der Unterhalt wird allerdings bei der Harz 4 Berechnung berücksichtig.

Grundsätzlich wird es hier aber nur helfen, die Bedarfsgemeinschaft zu vermeiden. Desshalb sollten sie und Ihre neue Partnerin nicht in die selbe Wohnung ziehen.

Also, ich muss für meine neue Familie alles alleine aufbringen

Nein, eine Unterhaltspflicht besteht gerade nicht. Eine Bedarfsgemeinschaft entsteht nur, wenn sie freiwillig bereit sind für ihre neue Freundin einzustehen.

Dein Kind steht beim Unterhaltsanspruch an erster Stelle. 

Sein Unterhaltsanspruch berechnet sich nach deinem Einkommen, seinem Alter und der Anzahl an Personen, denen du insgesamt unterhaltspflichtig bist.

Gegenüber deiner Partnerin besteht überhaupt keine Unterhaltspflicht, solange ihr nicht verheiratet seid. Und nach der Hochzeit steht sie auch hinten an.

Gegenüber dem Kind deiner Frau bist du nicht unterhaltspflichtig, sondern der Vater dieses Kindes.

Also, ich muss für meine neue Familie alles alleine aufbringen

Nein, natürlich nicht. Deine Frau bekommt Kindergeld für ihr Kind und muss Unterhaltsansprüche gegenüber dem Kindsvater durchsetzen. Unterhaltsvorschuss ist möglich, solange ihr nicht verheiratet seid (nach der Hochzeit fällt dieser Anspruch weg).

Und deine Partnerin könnte natürlich auch zum Familieneinkommen beitragen.

nein, das wird nach der Düsseldorfer Tabelle anhand deines Einkommens berechnet. 

wenn der Selbstbehalt unterschritten wird sieht es etwas anders aus.

Das geht nicht.

Natürlich nicht- er ist und bleibt dein Sohn und zwar völlig unabhängig davon   , ob du dich mit der Mutter verstehst oder nicht!

 du willst doch nicht deinen Sohn leiden lassen um das Kind von einem anderen Mann besser zu stellen !

Addi1 22.02.2017, 21:35

Ich will ja nicht, dass das andere Kind besser gestellt wird. Aber das andere Kind lebt quasi in meinem Haushalt, da ich für alles aufkommen muß und der Vater von ihr nur den altersgemäßen Unterhalt zahlt

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Zumverzweifeln 22.02.2017, 21:39
@Addi1

Eben: du musst ja für deinen Sohn auch "nur" den altersgemäßen Unterhalt zahlen - nicht weniger.

Und glaube es mir: dein Sohn hätte deinen Vater gerne wieder! Das Problem sind nie die Kinder!

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Nein, das kannst du nicht!

Ich finde die Frage schon ekelhaft. Du willst deinen Sohn schlechter stellen zu Gunsten deiner neuen Mieze und deren Tochter? Geht mal garnicht. Wer Kinder in die Welt setzt muss auch dafür aufkommen.

Der Unterhalt ist kein Eintrittsgeld um seinen SOhn zu sehen.

Addi1 22.02.2017, 21:41

Deine Antwort ist genauso ekelhaft. Danke

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Halbammi 22.02.2017, 21:42
@Addi1

Was ist daran jetzt falsch? wer die wahrheit nicht verträgt sollte keine fragen stellen.

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