Neubau eigenen Wasseransanschluss?

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3 Antworten

Das EVU ist im Recht, sofern das Grundstück grundsätzlich teilbar ist. Ob aktuell Interesse an einer Teilung besteht, ist diesbezüglich ohne Belang; die Anschlusspflicht trifft hier den Bauherren bzw. den Erwerber. Das ist auch durchaus sinnvoll, da ansonsten spätestens im Fall einer Vermietung (vom Verkauf ganz zu schweigen) die Probleme anfangen, und ggfs. der ganze Kram wieder rausgerissen und neu gelegt werden müsste.

Der Bauherr ist der gleiche...

der besitzer der ersten Uhr, und der bauherr des neubau. sind die gleichen..

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@Gally111

Das ändert aber an der Rechtslage nichts; bei getrennten Gebäuden und Flurnummern muss zwingend ein eigener Anschluss verlegt werden. Der "Untervertrieb" von Ressourcen ist in dieser Form so nicht zulässig.

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Vom Gesetzgeber her kann ich nichts mehr dazu sagen (zu lange weg aus DE), aber von der Logik her sind separate Zähler für Einzelhäuser eigentlich logisch, auch wenn sie auf einem Grundstück stehen. Wenn Eure Eltern/Schwiegereltern mal nicht mehr sind, lasst Ihr das Haus bestimmt nicht leer stehen, sondern vermietet und dann würde das Theater nämlich los gehen. Wer verbraucht wie viel usw. usf. Aber auch innerhalb der Familie kann so was zu schwerwiegenden Zerwürfnissen führen. Auch wenn Ihr dadurch jetzt erstmal Geld sparen würdet, bleibt die Frage ob sich das auf lange Sicht wirklich lohnt, vor allem wenn es doch irgendwann zu Streitigkeiten kommen sollte.

Es mag ja von Stadt zu Stadt unterschiedlich sein , doch hier in einer Kleinstadt in NRW ist es nicht gestattet Wasser ,Strom,Gas an Unterverbraucher zu liefern. Bei einem Neubau (nicht Anbau) wird ein eigener Energieanschluß verlangt.Das gilt nicht für das Abwasser.Erkundige dich bei deinem Energieversorger.

p.s. Unsere Tochter hat auf unserem Grundstück ein Fertighaus errichten lassen. Wir hatten ebenfalls die Idee einer gemeinsamen Energieversorgung. Es wurde aber nicht genehmigt.

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