Neuantrag Führerschein: Falschangeben bei Gesundheitsfragen - Konsequenzen?

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4 Antworten

Sorry, aber ich habe das Gefühl du nimmst die Sache zu leicht. Hast du denn schon einmal in deine Führerscheinakte hineingesehen? Weißt du was die Behörde über dich weiß?

Du darfst ferner nicht vergessen das du einem ausgebildeten Psychologen bei der MPU gegenüber sitzen wirst, der anhand deiner Angaben mit Sicherheit erkennen kann das du alkoholkrank bist (mal ganz abgesehen von der körperlichen Untersuchung).

Hier hilft nur die absolute Offenheit um die MPU zu bestehen!

Nach einer Entgiftung/Entwöhnungstherapie muss Abstinenz belegt werden. Was willst du denn dem Gutachter zu deiner Geschichte erzählen? Das die TF ein Ausrutscher war?

Du kannst ja gar nicht ehrlich sein wenn du deine Alk.erkrankung verschweigen willst, das geht idR immer nach hinten los... :-(

Gruß Nancy

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Ab 1,6‰ wirst Du auf jeden Fall eine MPU machen müssen.

Lügen ist bei einer MPU selten eine sinnvolle Strategie - die Gutachter sind darauf geschult, Lügen zu entdecken und dann kannst du gleich wieder nach Hause gehen.

Solltest Du absichtlich Tatsachen verschweigen, die zum Verlust der Fahreignung führen (z.B. der epileptische Anfall, falls nicht länger als ein Jahr anfallsfrei), dann ist im schlimmsten Fall nicht nur die Fahrerlaubnis sofort wieder weg, sondern bei einem Unfall ist deine Versicherung auf Grund deiner vorsätzlichen und arglistigen Täuschung u.U. leistungsfrei - du zahlst den Schaden dann aus eigener Tasche!

Kurz: Du riskierst nicht nur Leben und Gesundheit anderer, sondern setzt auch deine eigene Existenz leichtfertig aufs Spiel.

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Kommentar von OK12345678910
13.06.2016, 13:51

Danke für deinen Kommentar und deinen Ratschlag!

Die MPU wird definitiv kommen. Dessen bin ich mir bewusst.
Dass das Führen eines PKW unter Alkoholeinfluss unverantwortlich ist, dessen bin ich mir auch bewusst. Ich schäme mich, dass ich es getan habe. Glücklicherweise kam keine Person zu schaden.

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Der Abstinenznachweis wird sehr wahrscheinlich sowieso gefordert. Wenn du eine erfolgreiche Entwöhnung hinter dir hast ist das eher hilfreich und du solltest richtige Angaben machen. Wenn nicht solltest du den Antrag besser sein lassen.

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Kommentar von OK12345678910
13.06.2016, 13:31

Danke für deinen Kommentar!

Warum sollte deiner Meinun nach der Abstinenznachweis "sowieso gefordert" werden? Wenn ich die Fragen verneine, besteht doch aus behördlicher Sicht erstmal kein Handlungsbedarf.

Ein Abstinennachweis würde für mich eine wesentlich längere Führerscheinlosigkeit bedeuten. Existenziell wäre dies eine Katastrophe.

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Kommentar von Sivsiv
13.06.2016, 14:32

Daß du mit 1.7 Promille noch handlungsfähig bist ist -genau- das Problem. Ich weiss du willst das nicht hören, aber ab 1.6 hast du mit MPU und Abstinenznachweis vor Wiedererteilung zu rechnen.

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Hallo!

Was hat den bitte ein epileptischer Anfall mit einem Abstinenznachweis zu tun?

... mit Entwöhnungsbehandluing meinst du wohl eine Entgiftung. Wieso warst du bei einer Entgiftung? Was war der Anlass?

Gruß

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Kommentar von OK12345678910
13.06.2016, 13:42

Hallo, und Danke für deinen Kommentar!

Der epileptische Anfall war Folge des Entzuges.

Entwöhnungbehandlung ist eine Form der Reha...Die Entgiftung entspricht dem rein körperlichen Entzug und dauert in der Regel nur 5-10 Tage.

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