Neu im Bankwesen- Kredit- oder Girokarte?

5 Antworten

Beides hat eigentlich "fast" nichts miteinander zu tun. Du eröffnest ein Girokonto bei einer Bank deiner Wahl. Viele Banken haben Angebote für Azubis oder Studenten, wo wenig oder keine Gebühren anfallen. Das ist dann dein laufendes Konto, mit welchem du Zahlungseingänge bekommst und Zahlungen tätigst.

Ob du es überziehen kannst oder nicht, das machst du bei der Kontoeröffnung mit der Bank aus. Es ist sinnvoll, eventuell ein überschaubares Überziehungslimit zu vereinbaren, z.B. 200 Euro. Oder eben gar nichts, je nachdem wie du willst.

Für dieses Konto erhältst du eine EC-Karte (Maestro) wo du in den meisten Geschäften bargeldlos zahlen kannst und am Bankautomat Geld abheben kannst.

Dann schaltest du dein Konto für Online-Banking frei und hast einen Online-Zugang. Dadurch ersparst du dir die lästigen Kontoauszüge per Post und kannst problemlos und papierlos Überweisungen tätigen. Hierzu brauchst du eine optische TAN oder SMS-TAN. Für die optische TAN wird deine Bankkarte in einen Leser gesteckt, bei SMSTAN bekommst du die TAN aufs Handy. Beide Zahlmethoden halte ich für sehr sicher.

zu Guter Letzt kannst du dann bei deiner Bank, die dein Konto führt, auch eine Kreditkarte beantragen. Um online einzukaufen, in Deutschland oder Ausland in Geschäften zu bezahlen. Diese ist unabhängig von der EC-Karte - am Einzugstag werden die gesammelten Einkäufe von deinem Girokonto abgebucht.

Ich zahl 20 Euro im Jahr für die Kreditkarte, aber bestimmt gibt es auch günstigere Angebote. Fernhalten solltest du dich von Kreditkarten, wo man in Raten abzahlt. Die verlangen hohe Zinsen.

Du kannst natürlich auch anderswo eine Kreditkarte beantragen, es ist nicht von deiner Bank abhängig. Für das Onlinebanking brauchst du übrigens eine gesonderte Vereinbarung, damit man das freischalten kann - nur deswegen weil viele hier fragen, wie Online-Banking geht, und sie sind noch gar nicht freigeschalten.

Hierzu bekommst du eine Zugangskennung und eine Pin.

Kleine Ergänzung: Die frühere EC -Karte heißt schon seit einigen Jahren "Girocard" (aber die alte Bezeichnung hält sich hartnäckig). Es ist auch nicht immer eine Maestro-Karte, weil einige Banken auf "V PAY" umgestellt haben. Maestro und V PAY sind aber praktisch nur für die Nutzung im Ausland von Bedeutung.

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@Rolf42

... ja dann ist das wirklich ganz hartnäckig in meinem Kopf drin!! Vielen Dank für den Hinweis.

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@Rolf42

VPay ist auch hierzulande wichtig, denn es gibt oft Banken, bei denen ist abhebenung an allen VPay automaten kostenlos.

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Also, ich habe z.B. ein Girokonto bei der Sparda, weil es dort keine Gebühren gibt. Ich habe dort auch eine Mastercard, die ab 1500 € Umsatz gebührenfrei ist. Da ich damit tanke, kommt der Betrag locker zustande.

Daneben habe ich noch ein Internet- und Visa-Karten-Konto bei der DKB. Ebenfalls gebührenfrei. Auf dem Visa-Konto gibt es sogar noch ca. 0,8 % Zinsen, und ich bekomme weltweit kostenlos Bargeld an Automaten mit Visa-Zeichen.

Hallo,

prinzipiell kann man wenig falsch machen. Ich zahle keine Kontogebühren und auch für die Kreditkarte nix, weil ich einen bestimmten mindestumsatz habe.

Die Kreditkarte habe ich nur für Internet und Ausland und fürs Geldabheben. Die EC/Girocard für Einkäufe beim Lidl, Mediamarkt usw.

Der Vorteil bei manchen Kreditkarten ist, dass der Betrag auch sofort auf das Konto durchschlägt, also man immer sieht wie viel man grade ausgegeben hat und nicht erst eine bei der die Rechnung einen Monat später kommt.

Du solltest evtl darauf achten, dass du eine Kreditkarte hast, die VPay kann, dann kann man zb auch an Sparkassen, Ing-Diba, Commerzbank, Raiffeissenbanken usw ohne Zusatzkosten abheben.

Ich bin von der Sparkasse der Cortalconsors, weil meine örtliche Sparkasse ein "Krauterverein" ist, die nur Fehler machen. Beim Kartenwechsel wurde zb. die falsche Karte eingezogen und die abgelaufene hatte ich noch in der Hand. Kulanz gab es auch keine. Gibt noch etliche stories in der Art, die ich erlebt habe... naja...

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