neu geheiratet bekommt man trotzdem unterhaltsvorschuß

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5 Antworten

Der neue Ehemann ist ja nicht unterhaltspflichtg.Den Unterhalt zahlt das Amt ja nur in Vetretung des tatsächlich verpflichteten Vater, und versucht dieses Gekd dann eder einzutreiben. Ob es zu einer Nachzahlung kommt bezweifle ich. Das Amt zahlt ja für längstens 72 Monate. Die können ja vielleicht noch in der Zukunft erreicht werden.

Sonja20 21.08.2012, 12:16

Ok weil ihr der gesagt das ihr der Unterhaltsvorschuss bis zum 12 Lebensjahr zustehen würde und das haben beide Kinder noch nicht erreicht!

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sie soll sich sofort einen anwalt für familienrecht nehmen, und sich beraten lassen. der unterhalt für die kinder ist immer vom leiblichen vater geschuldet, egal vom zivilstand der mutter. die unterhaltspflicht vom leiblichen vater erlischt nur, wenn der neue ehemann die kinder adoptiert, erst dann ist rechtlich er der vater. somit war der kinderunterhalt die ganze zeit geschuldet. der anwalt kann eventuell auch eine schadenersatzforderung ans amt stellen, wegen der falschen angaben.

wenn die frau für sich selber noch unterhalt bekommen hatte, dieser anspruch erlischt, wenn sie wieder heiratet.

Hallo Sonja20, ja es stand ihr die vollen 2 Jahre zu. Der neue Ehemann ist nicht verpflichtet für das Kind eines Anderen Mannes aufzukommen es sei den er hätte es adoptiert. Unterhaltsvorschuß gibt es insegesamt 6 Jahre lang innerhalb der ersten 12 Lebensjahre des Kindes. Sie soll es schnellstens nachfordern. Kann der leibliche Vater keinen Unterhalt zahlen? Warum? Wenn die 6 Jahre aufgebraucht sind und er immer noch nicht zahlt kann sie eventuell fürs Kind Hartz4 beantragen kommt darauf an wieviel der neue Ehemann verdient, denn dann sind sie eine Bedarfsgemeinschaft. Die Unterhalts-Schulden laufen aber in jedem Fall beim Kindsvater auf, sie verjähren auch nicht. Wurde der Kindesunterhalt schon eingeklagt? von ihr oder vom Jugendamt? besteht eine Beistandschaft?

Sonja20 21.08.2012, 12:42

Also sie hat insgesammt 4 einhalb jahre den unterhaltsvorschuss bekommen dann hat sie geheiratet und dann wurde es abgestellt

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Terezza 21.08.2012, 12:45
@Sonja20

dann sind noch anderthalb Jahre Unterhalt drin für die Kinder. also auf zur Behörde Antrag stellen oder nachfordern!

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PrinzessinBrain 21.08.2012, 12:48
@Sonja20

UNd was ist mit dem Vater? warum zahlt er nicht? besteht eine Beistandschaft?

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Natürlich hätte den Kindern der Unterhalt zugestanden! Der neue Ehemann ist nicht zuständig für den Unterhalt der Kinder die nicht von ihm sind und die er auch nicht adoptiert hat. Auf jedefall zum Jugendamt gehen und schlau machen! Ich weiß nicht, ob eine Nachzahlung möglich ist, aber versuchen sollte man es.

Wer hat denn diesen Unsinn erzähtl, daß der neue Mann die Kinder unterhalten muß?

Sonja20 21.08.2012, 12:07

Huhu das wurde vom Amt her selber gesagt und da meine Freundin da wenig ahnung hat hat sie das hingenommen! Nur hat sie das nun von mehreren gehört und wollte sich mal schlau machen weil die Nachzahlung würde für 2 Jahre und zwei Kinder gehen das währen fast 10 000 euro da 180 euro pro kind jeden monat!!! Und das ist viel geld was sie sich da durch die Lappen gehen lassen hat!!!!

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Terezza 21.08.2012, 12:43
@Sonja20

vielleicht hat sie das mit dem Unterhalt für sich selbst vervechselt. für den ist der neue Ehemann zuständig, bzw. die Ehegatten sind gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet.. Trennungsunterhalt fällt flacht, Kindesunterhalt aber nicht.

Beschwert euch beim Amt wegen der falschen Auskunft!

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Leider sind die Antworten hier alle falsch. Ihr stand kien Unterhaltsvorschuss zu. Im Unterhaltsvorschussgesetz steht nämlich

§ 1 Berechtigte (1) Anspruch auf Unterhaltsvorschuss oder -ausfallleistung nach diesem Gesetz (Unterhaltsleistung) hat, wer 1. das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, 2. im Geltungsbereich dieses Gesetzes bei einem seiner Elternteile lebt, der ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten oder Lebenspartner dauernd getrennt lebt, und 3. nicht oder nicht regelmäßig a) Unterhalt von dem anderen Elternteil oder, b) wenn dieser oder ein Stiefelternteil gestorben ist, Waisenbezüge mindestens in der in § 2 Abs. 1 und 2 bezeichneten Höhe erhält.

Die Kinder deiner Freundin erfüllen dabei Punkt 2 nicht, da ihre Mutter ja verheiratet ist. Daher besteht kein Anspruch.

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