Nervöser Hundebesitzer - was tun?

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6 Antworten

Also das Problem hast du ja schon selbst sehr gut erkannt (: Wenn der Mensch der den Hund führt nervös wird, dann überträgt sich das auch auf den Hund. Den Rat der Hundetrainerin halte ich allerdings nicht für sinnvoll. Euer Hund scheint ja nur zu bellen aber nicht die anderen Hunde anzugreifen oder?

Das du große Runden mit ihm läufst ist schon mal sehr gut. Je mehr der Hund sich daran gewöhnen kann das er auch andere Lebenwesen begegnet, um so eher kann er sich auch daran gewöhnen dabei ruhig zu bleiben.

Auch wenn du es schon tust, begleite deine Oma weiter bei Spaziergängen, führe den Hund in solchen Situationen selbst und zeige ihr wie du es macht, da es ja anscheinend funktioniert. Ein paar Leckerchen in der Tasche helfen da auch oftmals ganz gut :-P  Vielleicht hilft ihr das etwas ruhiger in solchen Situationen zu sein. Die Erziehung von Herrchen und Frauchen ist genauso Zeitintensiv wie die Erziehung der Hunde selbst :)

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Kommentar von Mikado13
04.11.2015, 13:46

Genau, er bellt nur, anderen Hunden hat er noch nie etwas getan und mit mir hat er in letzter Zeit schon einige Hunde kennengelernt.

Den Rat der Hundetrainerin verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, ich habe sie allerdings auch nie getroffen. Ich kann es mir nur so erklären, dass sie in der Hunde-Mensch-Konstellation keinen anderen Ausweg gesehen hat.

Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam etwas Ruhe rein bringen können. Und ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass die Erziehung von Frauchen schwieriger und zeitintensiver ist, als die des Hundes...

Danke für deinen Rat.

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So lange deine Oma nicht chilliger wird bei den Hundebegegnungen kann man da kaum was machen.

Oder wenn sie deine Tipps nicht annehmen kann. Du hast ja das Problem schon selbst erkannt.

Entweder die Oma versucht selber die Situationen zu meistern für den Hund oder du nimmst den Hund auf wenn es möglich ist.

Oder ihr den Hund ab in souveräne Hände.

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Kommentar von Mikado13
04.11.2015, 13:55

Genau darum geht es ja. Wie wird sie in solchen Situationen entspannter?

Übernehmen kann ich den Hund leider nicht, da ich weder die Zeit habe, noch ihn in meiner Wohnung halten kann. Außerdem tut der Hund meinem Opa so gut, sein Gesundheitszustand hat sich dadurch in den letzten Monaten merklich verbessert...

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Kommentar von Einafets2808
04.11.2015, 14:26

Sicherung schön das der Hund deiner Oma gut tut. Aber kommt es zu stressigen Begengungen wo der Hund ausrastet ist weder Hund noch Oma entspannt.

Mehr als es ihr sagen kannst du auch nicht tun. Die Oma muss sich eben beherrschen. Ruhig bleiben, auch wenn der Hund bellt.

Ich würde frontale Begegnung komplett sein lassen, sondern im Bogen um die ganze Sache herum laufen. Hierzu noch Clicker Training und für das ruhige angucken auf Stress freier Entfernung , hin arbeiten.

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Sie soll unbedingt in eine Hundeschule. Wie sich das liest, überträgt sich ihr Verhalten unbewußt auf den Hund. Also SIE muß lernen, und der Hund muß lernen, ihr zu vertrauen.

Hat sie überhaupt eine Beziehung zu dem Hund? Gehorsam, sitz, platz usw. also nicht nur mit Leckerli vollstopfen?

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Kommentar von Mikado13
04.11.2015, 13:52

Eine Hundetrainerin hatte sie ja bereits zu Rate gezogen und dafür schon viel Geld ausgegeben. Das hat aber leider nichts gebracht.

Gehorsam ist leider nur beschränkt vorhanden, in der Wohnung wird es aber mit der Zeit besser...

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Eine hundeschule besuchen! Dort wird ja nicht nur der Hund trainiert, dem Halter wird auch der Umgang mit dem Hund beigebracht.

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Wir hatten auch mal einen Hund der gebellt hat bei allem und auch schon "gebissen" halt net richtig gebissen unser Hund war sozusagen ein "angstbeiser" oder wie ich das nennen soll. Der Hund braucht auf jeden Fall eine Bezugsperson die nicht nervös wird weil das überträgt sich, der Hund bekommt somit übermittelt er müsste die Person beschützen. Es bringt auch nichts wenn Du es richtig machst (also dem Hund zeigen das er Dich nicht beschützen muss sondern du das "alpha" Tier bist ) und deine Oma macht das totale Gegenteil. Ihr müsst an einem Strang ziehen und wenn ihr das vernünftig macht dann lernt er es und ihr könnt Iwann auch mal an Menschen vorbei ohne das er ausrastet ihr müsst es aber auch durchziehen weil es ist schon Arbeit, vllt auch mal gucken ob es Speziell für die Rasse Sportarten gibt damit er auch Kopfarbeit hat und was ausgelastet wird.

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Kommentar von Mikado13
04.11.2015, 14:16

Das Problem ist ja eben, wie ich meine Oma dazubekommen, souverän mit solchen Situationen umzugehen. 

Bei mir funktioniert es ja mittlerweile richtig gut. Kopfarbeit versuche ich auch viel einzubauen, und dadurch ist er mittlerweile viel konzentrierter und auf mich fokussierter geworden...

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Kommentar von LauraStrunk
04.11.2015, 14:44

Vielleicht in eine Hundeschule da wird sowas beigebracht

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Kommentar von LauraStrunk
06.11.2015, 19:19

Das is auch wahr, zumindest bei vielen.

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Deine Oma soll in die Hundeschule gehn... Da hat sie und der Hund Kontakt.

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