Nepal Impfungen etc. - Erfahrungen

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3 Antworten

Rurale Klinik? Etwa in Dhulikhel?

Ich bin viel in Nepāl, habe aber keine speziellen Impfungen jenseits von Tetanus. Meningokokken wären eventuell ein Thema, wenn man paranoid genug ist und höher in die Berge geht; Japanische Encephalitis halte ich ehrlich gesagt für übertrieben, dazu muß man schon am Feld arbeiten.

Da ich langfristig in Asien bin, verzichte ich auf Malaria-Prophylaxe; die südasiatischen Typen gelten ja auch als gut behandelbar (und ins Krankenhaus hast Du ja auch nicht weit). Ich war schon während des Monsuns (Sept) in Kāṭhmāṇḍau, und da gab es nicht viele Mücken.

Beware: I am not a Doctor!

ich weiss noch nicht wie die Klinik heisst.. Toll, dass du da schon warst, ich hab mal ein bisschen rumgefragt und die wenigsten nehmen Malariaprophylaxe, geschweige denn diese Japanische Enz. Impfung.

Naja ich überlegs mir noch, auf jedenfall danke für die Tipps!

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@Sita107

In Ghana, also im tropischen West-Afrika, habe ich auch auf die -für Europäer übliche- Malariaprophylaxe verzichtet um nicht über längere Zeit so viel Chemikalien zu schlucken.

Ein befreundeter Ghanaer (ein Pflanzenexperte dem ich vertrauen konnte) hat mir als Alternative jedes Mal wenn ich dort war drei pflanzliche Tabletten zum vorbeugenden Schutz besorgt - wie oft ich die nehmen musste hab ich leider vergessen, auch den Namen, aber ich glaube, die waren aus Neem-Extrakt und die Wirkung hielt einen ganzen Monat vor. Sicher weiß ich noch, dass sie aus Indien stammten ;)!

Mir ging es damit supergut, hatte nie Probleme :).

Bin aber auch kein Doktor und das muss Jeder für sich selber entscheiden...

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Malariaprophylaxe ist nur in Terai in bestimmten Jahreszeiten nötig, sonst in Nepal nicht. Japanische Enzephalitis nur, wenn du dich für längere Zeit in der Landwirtschaft betätigen willst.

Worauf du allerdings in Kathmandu achten solltest, ist ein gutes Mückennetz (engmaschig, impragniert) und viel Mückenschutzmittel dabei zu haben. Im Kathmanduvalley ist im Moment das Denguefieber auf dem Vormarsch...

Hi, danke wieder für die hilfreiche Antwort,

würdest du Malariamedikamente wenn dann als "Standby" (also halt bei fieber und verdacht gleich 5-6 tabletten (das hat man mir empfohlen, weil es genauso funktionieren soll und die tablettenschachteln richtig teuer sind) ) empfehlen, oder wirklich von Anfang bis Ende als Prophylaxe?

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@Sita107

Ach nein, nicht die Prophylaxe, nur das Standby-Präperat.

Meine Organisation war vorsichtig mit uns und selbst die haben den Freiwilligen in der Terai nur das Standby mitgegeben, weil es einfach zu nur zu sehr, sehr wenigen Malariafällen in der Regenzeit kommt.

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Deine Frage kann ich zwar nicht beantworten, bin aber neugierig wieso man eine rurale (ländliche?) Klink in Nepal aufsucht - gibt es dort für eine bestimmte Krankheit besondere Heilmethoden ?

Da mir der Indische Weihrauch gegen eine chronische Entzündung sehr geholfen hat, finde ich solche Informationen immer sehr interessant !

haha nein :) ich mache dort ein Praktikum im medizinischen Bereich

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@Sita107

SUPER :) ! Nach meiner phänomenalen Erfahrung mit dem Weihrauch (der mir mittlerweile ca. 9000 Hammer-Tabletten samt Nebenwirkungen erspart hat!) finde ich, das sollte für alle angehenden deutschen Schulmediziner ein Pflicht-Praktikum sein...;)!

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