Nennung von Pornoseiten bereits Zugänglichmachen von Pornografie?

3 Antworten

Das bezweifle ich. Die reine Erwähnung einer Webseite ist kein zugänglich machen. Schwieriger ist es da mit dem zur Verfügung stellen von Computer und unbegrenztem Internetzugang durch die Eltern ^^

Aber ich sehe strenggenommen die Pornoseiten selbst problematisch. Denn hier gibt es Pornographie in allen möglichen Varianten, von Amateurvideos bis hin zu professionellen HD-Produktionen aus dem "normalen" Sex über Fetischspiele bis hin zur Gewaltpornographie. Da liegt das Problem und ich verstehe nicht, warum es keine Alterskontrollen gibt.

Ich finde, dass Pornographie ab 16 angemessen wäre. Eine Freigabe für FSK16 aber dafür eine strikte Alterskontrolle würde die Sache viel entspannter und "besser" machen.

Vor allem werden Filme FSK18 begrenzt, wo man mal nen Nackten durchs Bild laufen sieht, aber xhamster, pornhub und die Millionen anderen Seiten kann man ohne Probleme aufrufen.

Selbst hier bei gutefrage is es erlaubt, Pornoseiten zu nennen. Aber nicht, sie zu verlinken. Trotzdem auch das wahrscheinlich kein Verstoß gegen das Gesetz wäre, aber hier sind viele Kinder unterwegs. Und denen muss man keinen Freischein zu irgendeinem Porno geben, schon schlimm genug, dass es pornoschauende 12jährige gibt.

Unter den Tatbestand zugänglich machen verstehe ich, das der Betreiber der Webseite gezielt (also Vorsatz) Besuche durch Minderjährige zulässt. Hierbei ist der Betreiber der Webseite in der Pflicht. Dies gestaltet sich schwierig, wenn er im Ausland sitzt. Das bloße verlinken oder benennen einer Pornoseite erfüllt aus meiner sicht diesen Tatbestand nicht.

nachvollziehbar. Auf der anderen Seite frage ich mich halt, ob man einem möglicherweise Jugendlichen nicht den Zugang dadurch ermöglicht, dass man eben einen direkten Link zu einer solchen Seite postet.

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@ScharldeGohl

Also der Straftatbestand setzt ja vorraus, das Pornografie vorhanden ist. Bei einen Link handelt es sich ja erstmal bloß um einen Text, ohne das der Leser sofort sieht was sich dahinter verbirgt. Andernfalls wäre auch auch ein Zeitungsartikel oder ein Fernsehbericht strafbar, der im Rahmen einer Reportage solche Seiten namentlich benennt.

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und genau da würde ich nämlich unterscheiden. Ein Zeitungsartikel berichtet ja nur über ein bestimmtes Thema, während die Nennung eines Links auf eine konkrete Frage nach Pornoseiten ja zum Zweck hat, dass derjenige direkt auf diesen Link zugreifen kann.

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natürlich nicht, zugänglich macht es ja der Anbieter.

damit gehe ich nicht konform, denn dann könnte ein Erwachsener ja auch einem Jugendlichen eine DVD mit p***** in die Hand drücken und sagen, der Verleger hat die p***** ja auf DVD gebrannt, ich kann nichts dafür.

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@ScharldeGohl

nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.

Hier wäre das Analogon: ich sage dem Jugendlichen, dass es in einer Videothek Pornos auf DVDs gibt. Da die Videothek diese eben nicht öffentlich zugänglich macht, kommt er da trotzdem nicht dran.

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verständlich, doch damit käme die Videothek ja der Gesetzgebung nach. wenn ich jedoch hier einen Link zu einer Pornoseite poste, bin ich doch durch den direkten Zugang auch direkt dafür verantwortlich, dass der Jugendliche eben den Zugang zu dieser Seite findet.

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