Nekrophilie, was tun?

9 Antworten

Direkt auf die Nekrophilie werde ich nicht eingehen, da das anscheinend schon genug Leute getan haben.. (mehr oder weniger hilfreich)

Was aber die Therapie angeht: Du meintest das braucht Zeit - nein tut es nicht. Ich hatte früher einen sehr schlechten Therapeuten und musste Monate auf einen Platz warten. Jetzt habe ich eine neue und sie hat sich darüber aufgeregt. Patienten müssen immer so schnell es geht aufgenommen werden. Wenn es keinen Platz gibt vermittelt man weiter statt einen warten zu lassen, sodass es nur schlimmer wird. Und die die einen warten lassen, sind dann auch noch inkompetent (war jedenfalls bei mir so. Aber ich wusste es nicht besser.)

Daher....durchstöbern. Die die einen schnell annehmen werden wohl auch gut sein.

LG

Naja, viel kann man da wohl nicht machen. Du kannst ihr vielleicht ein paar kleine Überraschungen bereiten (mit ihr in einen Freizeitpark gehen, Eis essen, etc...), damit sie auf andere Gedanken kommt. Aber nur, weil man auf etwas steht, muss sich nicht das ganze Leben darum drehen. Natürlich ist es ein großer Bestandteil ihres Lebens und nichts, was von der Öffentlichkeit akzeptiert wird, aber dennoch sollte es nicht alles bestimmen. Es ist wichtig, dass du ihr gut zuhörst und sie weiß, dass sie dir alles sagen kann ohne sich schämen zu müssen (Funktioniert am Besten, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht). Einen Psychologen werdet ihr schon finden und bis dahin sollte ihr klar sein, dass sie unter weniger Druck steht, als sie vielleicht denkt. Ihr seid noch jung, ob ihr nun einen Partner habt oder nicht ist da egal. Auch wenn viele in eurem Alter welche haben und Ältere immer wieder fragen, ihr habt noch viel Zeit euch selbst zu 'entdecken'.

Sie könnte sich in der Zwischenzeit an eine Beratungsstelle oder den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt wenden. Das geht in der Regel recht fix und ist kostenlos für sie.

Letzteres allerdings nur ü18. Für u18 ist der sozialPÄDIatrische Dienst zuständig.

Nummern gibt es beim Gesundheitsamt und der Telefonseelsorge.

Ich bin selbst nekrophil und finde es wichtig, daß du sie deshalb jetzt nicht anders behandelst und siehst als vorher, denn sie ist immer noch derselbe Mensch. Viel Leid entsteht nämlich durch das Gefühl, daß man seine sozialen Kontakte verlieren würde, wenn diese von den eigenen Neigungen erfahren würden. Ansonsten wäre zu klären, ob sie trotzdem noch normale Sexualität genießen kann oder ob sie kernnekrophil ist, in letzterem Fall müßte sie versuchen, nicht strafbare Ersatzbefriedigung zu finden. Vielen reichen ja Bilder, Videos, Rollenspiele usw. aus. Oder schenk ihr einen Totenschädel zum Geburtstag :-)

Eine Therapie kann sinnvoll sein, aber ich würde mir davon nicht zuviel erwarten. Die machen auch keinen neuen Menschen aus ihr.

Nekrophilie ist ja noch vergleichsweise harmlos, solange sie nicht selber tötet, oder auf Friedhöfen buddelt...
Ich denke das einzige was da hilft ist eine gute psychologische Beratung

Sie ist ja gerade dabei einen zu suchen, die Frage ist eben was wir bis dahin tun sollen...

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@xXSecretariatXx

So weiter machen wie bisher. Es hilft ja nichts. Vielleicht sollte sie sich mal eine Leiche ansehen. So schön ist das nicht. Für mich gilt jedenfalls: Einmal und nie wieder. Es war mein Vater.

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Beschwichtigend auf sie einreden.. Eventuell einen Jungen für sie suchen, der sie davon überzeugt dass lebende doch besser sind als die Toten

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@Daviduss

Nun, sie findet an nem lebenden Körper nichts attraktives und hat auch schon ne Leiche gesehen.

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Leute ist ja schön und gut, aber hört mal auf zu spammen...

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