Nein zur Tagesklinik

5 Antworten

So schlecht ist Tagesklinik nicht. Wenn Du das Glück hast aufgenommen zu werden, dann mach es. Man richtet sich nach den allgemeinen Problemen, denn manche Patienten können die einfachsten Dinge des Lebens nicht mehr. Bei den Gruppengesprächen musst Du nicht Dein Innerstes nach aussen kehren. Es reicht wenn Du anfangs zuhörst. Auch das ist wichtig, Du bekommst mit, dass Du nicht alleine nur Probleme hast und kannst vllt. den anderen Deine Erfahrung mitteilen. Wenn Dir das alles nichts bringt, kannst Du abbrechen. Was aber schade wäre, denn es tut Dir gut aus Deinem Trott heraus zu kommen. Geht es Dir allerdings schon wieder so gut, dass Du nur noch etwas Hilfe bräuchtest, dann wäre es blöd den anderen den Platz zu blockieren. Such Dir einen Psychologen oder Psychotherapeuten. Die können auch weiter helfen. Doch wie bei so vielen - die Chemie muss stimmen. Probleme bekommst Du nicht mit der Krankenkasse, wenn Du gesund bist und keine Leistungen mehr beanspruchst.

Du solltest deine Einstellung überdenken. Du scheinst auf dem "Thron" Platz genommen zu haben, auf den sich viele hilfebedürftige Menschen setzen: Die "Helfer" machen alles falsch, haben keine Ahnung, taugen alle nichts..

Es wird seine Gründe haben, dass du schon so lange arbeitsunfähig bist. Wenn es dir so gut geht und du keine Probleme hast, warum lässt du dich dann nicht einfach gesund schreiben? Ich sehe das zwar anders: Du solltest es nutzen, dass es dir gerade einigermaßen gut geht, um mit klarem Kopf deine Probleme mit Hilfe von Profis bearbeiten zu können. Das geht in diesen Phasen besser als in solchen, in denen man gerade bis zum Hals in seinen Depressionen steckt. Du wirst nicht grundlos erkrankt sein, also nutze deine Chance, die Ursachen zu ergründen und Strategien zu entwickeln, damit du in Zukunft nicht wieder in die Depressionen rutschst.

Die Aussage der Mitarbeiterin beim Vorgespräch würde ich nicht so negativ deuten. Vermutlich wollte sie dir damit nur sagen, dass du mit all deinen alltagsrelevanten Schwierigkeiten gut in der Tagesklinik aufgehoben bist. Sie kann doch nicht wissen, ob diese Probleme auf dich zutreffen oder nicht! Ich vermute, der Satz war eher dazu gedacht, dir Mut zu machen.

Zu Gruppentherapien hatte ich bis vor einer Weile eine ähnliche Einstellung wie du. Versuch, dich davon erstmal frei zu machen und dich darauf möglichst unvoreingenommen einzulassen. Ich konnte während einer stationären Therapie die Erfahrung machen, wie wertvoll Gruppengespräche sind. Sie können einen wirklich weiter bringen! Du betrügst dich selbst um diese Chance, wenn du es nicht versuchst.

Na klar kannst du es auch erstmal mit ambulanter Psychotherapie versuchen. Generell gilt: "ambulant vor teilstationär vor stationär vor Rente", das heißt, für die KK wäre das letztendlich nicht schlecht, weil's zwar teuer, aber immer noch wesentlich billiger wäre als eine tagesklinische oder gar stationäre Behandlung. Mich wundert, dass diese Option weder dein Arzt noch dein Psychiater mit dir besprochen haben? Das wäre eigentlich ein erster Schritt. Du müsstest ja im Krankengeldbezug sein und somit auch einen Ansprechpartner bei der KK haben. Ich rate dir, engen Kontakt zu ihm/ihr zu halten und deine Möglichkeiten mit ihm/ihr zu besprechen. Zeig dich kooperativ!

Ob du deine Medis nimmst oder nicht ist natürlich deine Sache. Dennoch solltest du ein Absetzen mit deinem Arzt besprechen oder ihn zumindest informieren.

Grüße, curium

Du hast Depressionen, was häufig eine schwere Erkrankung ist, und lässt Dich monatelang nur vom Hausarzt, der in der Regel nicht dafür ausgebildet ist, behandeln. Vermutlich hast Du von ihm die Tabletten, die Du dann aber wieder eigenmächtig absetzt. Den Psychater magst Du nicht, in die Klinik willst Du nicht.

Im Ernst, "ein bisschen Therapie" geht in der Regel nicht, oder therapeutisch nur das machen wozu man Lust hat. Da muss man schon voll und ganz durch, wenn man ernsthaft Hilfe haben möchte.

Wie sich die Kasse dazu stellt, vermag ich nicht zu sagen, die werden auf jeden Fall ihre Probleme mit Deiner Einstellung haben.

Naja helfen lassen will ich mir ja und ich kann ja wohl nichts dafür das die beiden Ärzte mich nicht irgendwo anders hin Überwiesen haben oder?

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@chris521992

Douschka beschreibt das ganze Prozedere recht gut, es macht also keinen Sinn, dass ich das alles auch noch einmal beschreibe.

Ganz wichtig ist auf jeden Fall die Mitarbeit des Patienten, wenn die gewählte Therapieform helfen soll.

Welche die beste Form der Therapie und/oder wenn nötig der Medikation ist, klärst Du am besten zusammen mit einem Facharzt, also einem Psychater oder Neurologen, der Dich dann mit Sicherheit in die richtige Einrichtung oder zum richtigen Therapeuten überweisen wird.

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Ich kann irgendwie schon nachvollziehen, dass Ärzte einen kürzeren Zeitraum lang nicht allzuviel unternehmen, vielleicht auch die Erkrankung nicht realistisch einschätzen.

Du schreibst aber, dass Du schon seit Ende August, also fast 5 Monate, krank geschrieben bist. Das heißt doch ganz klar, dass die Erkrankung möglicherweise ernsthaft behandelt werden sollte, also Klärung sinnvoller Therapieformen und/oder Medikation, Weiterüberweisung zum entsprechenden Facharzt oder Therapeuten, etc.

Das erfordert aber auch die Mitarbeit des Patienten und der Wille sich auf Hilfe einzulassen.

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Hi Leute

Ich wollte mal fragen was der Unterschied zwischen den beiden ist da ich jetzt in die Psychiatrie soll und mein Terapeut hat mir gesagt das ich mich zwischen einer tagesklinik oder der offenen Station entscheiden kann

Und noch eine frage was ist der unterschied zwischen der offenen Station und der geschlossen.

Was würdet ihr mir empfehlen? ??

Hab Einen suizidversuch gemacht und ritze mich täglich.

Bitte keine dummen antworten das kann ich gerade gar nicht gebrauchen.

Ece52146

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Hallo, ich bin Student ohne Anspruch auf Bafög und hatte bis vor kurzem einen 400€ Job, dem ich wegen meines Gesundheitszustandes nicht weiter nachgehen konnte. Nun erhalte ich nur noch mein Kindergeld.Ich bin bereits in psychischer Behandlung und fühle mich unter Anderem vollkommen Depressiv und arbeitsunfähig , weswegen ich mich in eine Tagesklinik begeben möchte.Nun zu meiner Frage;Wenn ich in dieser Klinik aufgenommen werde, wer unterstützt mich finanziell? Erhalte ich Krankengeld oder muss ich mich arbeitslos melden? Erhalte ich, da ich noch bei der Uni eingeschrieben bin weiter Kindergeld? Ich wäre für sämtliche Informationen dankbar. Besten Gruß

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