Nehmt ihr immer ein Welpen oder auch älterer Hund?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Beides 52%
andere antwort 24%
Ich nehme nur welpen 19%
Ich nehme nur Älterer Hunde 5%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Beides

Zwei Hunde sind bei mir mit 12 Wochen eingezogen und einer war 14 Monate alt. Beides hat Vor- und Nachteile.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe seit mehreren Jahren mit Hunden zusammen.
andere antwort

Eigentlich wollte ich später immer einen schon über ein jährigen Hund aus dem Tierheim. Ich wusste schon, dass die Welpenzeit unglaublich anstrengend ist und wollte sowieso lieber einem Tierheimhund einen Platz geben.

Jedoch ist uns in den Ferien ein Welpe vors Auto gesprungen. Wahrscheinlich ungefähr 10 Wochen alt dort. Jetzt hatten wir einen Welpen, inzwischen ein Junghund, der gerade zahnt. Und der Zahnwechsel ist wirklich sehr anstrengend mit ihr. Ansonsten ist sie aber toll! Sie schläft durch (von Anfang an bis auf die erste Nacht, da hatte sie Durchfall), sie lernt schnell, sie ist zwar vorsichtig, aber nicht panisch. Und für einen Junghund ist sie draussen wirklich ein Engel (bis auf das „in die Hosen/Beine beissen“).

Trotzdem muss ich sagen: Ich würde später keinen Welpen/Junghund mehr nehmen. Ich hätte nicht die Zeit dazu und es ist unglaublich anstrengend.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe seit Jahren Hamster und andere Tiere
Beides

Es kommt darauf an, meinen Rottweiler habe ich als Welpen bekommen, da es mir u.a. einfach auch wichtig war, dass die Nachbarn diesen "gefährlichen Kampfhund" von klein auf kennen. Jetzt lieben sie ihn alle, weil sie ihn groß werden haben sehen. Da wäre ich mir bei einem bereits ausgewachsenen, älteren Hund und möglichen Macken halt nicht so sicher gewesen. Eben jetzt, da die Vorurteile bezüglich dieser Rasse wiederlegt sind, kann ich mir auch vorstellen, einen älteren Hund dieser Rasse zu adoptieren.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kindheitspädagogin/ Tiererfahren
Ich nehme nur Älterer Hunde

Ich bin einfach kein "Welpenmensch". Klar, die Kleinen sind niedlich und es ist schön, sie aufwachsen zu sehen, aber ich brauche es nicht unbedingt. Ich brauche/will meine Hunde auch nicht für bestimmte Arbeiten oder Aufgaben, für die er speziell trainiert werden und die nötigen Veranlagungen mitbringen muss.

Außerdem mag ich meinen Schlaf und habe keine Lust alle paar Stunden mit dem Welpen raus zu müssen, weil er einfach noch nicht länger einhalten kann. Meine Tierschutzhunde waren am Anfang auch nicht stubenrein, aber nach kurzer Zeit haben ihnen ihre Gassirunden gereicht. Mit dem Training fürs Alleinelassen konnte ich bei meinen Hunden anfangen, sobald sie 'angekommen' sind. Das hat zum Teil auch lange gedauert, ging aber trotzdem fast immer schneller als bei einem Welpen. Und auf den Zahnwechsel/die "Knabberphase" kann ich ehrlich gesagt auch verzichten..

Alle paar Monate spiele ich mit dem Gedanken mich bei einem Züchter meiner Lieblingsrasse auf die Warteliste setzen zu lassen, um in 1,5 - 3 Jahren einen Welpen zu holen. Einfach, weil man die Rasse inzwischen leider öfter im Tierschutz findet, sie aber einige Kriterien erfüllen muss, die nicht zwangsläufig mit ihr in Verbindung gebracht werden (z.B. Verträglichkeit mit Katzen). Aber spätestens wenn ich das nächste Mal die Treppe zur Haustür runtergehen muss, verwerfe ich den Gedanken wieder ^^

ganz schön viel "dazu hab ich keine Lust"

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@Jesska2009

Ich muss mir die Haustierhaltung nicht unnötig anstrengender machen, als sie ohnehin schon ist. Selbst wenn es nur für einige Wochen oder Monate ist.

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andere antwort

Kommt auf den Zweck an.

Einen Hund, den ich für eine bestimmte Aufgabe ausbilden möchte, hole ich mir so früh wie möglich. Ein "nur Hund" kann auch älter sein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

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