Nehmt es nicht als eine Feindlichkeit sondern nur eure Meinung ist gefragt. Habt ihr das Gefühl das sich die LGTBQ Community sich als etwas besonderes sieht?


08.08.2022, 12:22

Ich habe nichts gegen Homosexuelle, jedoch werde ich es weder feiern noch eine Flagge für die raushängen. Ich feier es ja auch nicht das ich mich geoutet habe oder so. Das ist Privatsache

Das Ergebnis basiert auf 62 Abstimmungen

Stimme zu 55%
Stimme nicht zu 40%
Andere Meinung 5%

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
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Also ich würde hier auch mal gerne wirklich etwas sagen was mir auf den Herzen liegt. Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht wer welche Liebe und Sexualität verfolgt schon alleine, da ich soviele unterschiedliche Liebenden in meinem Freundeskreis habe. Wir gehen auch jedes Jahr auf den CSD und genau dieses Jahr war ich schockiert. Selbst eine Freundin Lesbisch und Freund Homosexuell waren schockiert und wir haben sogar beschlossen uns davon zu distanzieren. Es waren soviele Menschen da um diese Commuinity zu supporten und langsam bin ich auch ehrlich gelangweilt mir immer anzuhören, dass Diskriminierung stattfindet. Es tut mir Leid ich hab noch nie mitbekommen, dass in deutschland jemand für seine Sexualität diskriminiert wird. Für die anderen Länder tut es mir Leid, abgesehen von der Gendersprache die uns wieder in Sexualität und und und einteilt schürt neue Ärgernis. So jetzt aber zum eigentlichen Thema , Kinder waren auf dem CSD Eltern und ehrlich gesagt es geht hier nicht mehr um Gleichberechtigung sondern um Sex überall in der Öffentlichkeit abzuhalten ohne rücksicht auf Kinder zu nehmen. Einmal finger in den Arsch danach in den Mund 2 meter daneben läuft ein Kind. Alle paar Meter war alles mögliche zu beobachten und Berlin ist eh scheiß offen für alles. Man kann in Clubs tun und lassen was man möchte! Also wenn das die Vorstellung der Zukunft ist überall Sex abzuhalten und so maskierte Hundemaskenträge immer zu kleine Kinder gehen und die dann noch so dumm anshakern tut es mir Leid, will ich damit nichts mehr zu tun haben. Werde es immer tolerieren, aber mich sicherlich auch nicht dafür einsetzten. Finde generell es herrschte Gleichberechtigung mehr Gleichberechtigung kann es doch nicht mehr geben oder? langweilt mich langsam aber wie gesagt auch meine Freunde. Radikale Communitys müssen sich immer über jemanden Stellen. Einfach jeden akzeptieren wir er ist und mit Nächstenliebe begegnen, das wird für immer meine Lebenseinstellung bleiben.

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Ich finde, es wird völlig verkannt, was eine sexuelle Orientierung oder ein Geschlecht ist. Etwas zutiefst privates.

Und wenn ich Menschen begegne, egal wie gut ich sie kenne, kommt NIE das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung zur Sprache. Ich kann auf der Straße keinen Homosexuellen von einem Heterosexuellen unterscheiden.

Und es wird viel gefordert, was das Leben Anderer beeinflusst. Eine heterosexuelle Frau muss nicht damit einverstanden sein, dass ein biologisch geborener Mann, auf einmal die Frauentoilette benutzt. Eine Leistungssportlerin fühlt sich zurecht benachteiligt, wenn sie im Wettkampf gegen biologisch geborene Männer antreten muss.

Gendern ist das beste Beispiel, wenn man gegenderte Wörter, Bsp: Lehrer:innen, ausspricht, hört man nur die weibliche Form. Wenn man das fordert, muss man auch verstehen, dass Männer sich gffs. davon benachteiligt fühlen. Und alles nur weil eine bestimmte Gruppe ein geschlechtsneutrales generisches Masklunium diskrimminierend findet.

Die Trennung von Mann und Frau kann man und sollte man nicht ausradieren. Es darf jeder sagen, dass er sich nicht oder nicht ganz als Mann oder Frau fühlt. Aber man nicht erwarten, dass Alle sich nach ihm richten.

Ein Zusammenleben ist keine Einbahnstraße, es muss ein Entgegenkommen von beiden Seiten geben und ich pers. sehe sehr viel "Nehmen" und sehr wenig "Geben" bei den Zielen dieser Bewegung.

Schön dass das Mal jemand sagt

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Danke

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Ich finde diesen Artikel ganz passend zum Thema. Er ist relativ kurz, erwähnt dabei kompakt alles, was noch immer die Geister streiten lässt. Heute sogar mehr, denn je.

Der Beitrag ist mittlerweile 13 Jahre ! jung. Und noch immer aktuell. Er befasst sich "nur" mit Homosexualität. Heute geschrieben kämen natürlich noch andere Aspekte der LGBTQ+ -Bewegung dazu.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article6075535/Der-nervige-Kult-um-die-Schwulen.html

Nach der erfolgreichen Emanzipation dürfte man eigentlich erwarten, dass die Homosexuellenbewegung etwas lockerer wird und die penetrante „Sichtbarkeit“ zurückstellt. Schwulsein wäre dann einfach eine sexuelle Veranlagung, eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskreter behandelt würde. Man läuft ja auch sonst nicht dauernd mit offenem Hosenladen herum.

Genau so sehen das auch die Homosexuellen, mit denen ich spreche, die teilweise sehr genervt sind und sich nicht durch LGBTQ+ vertreten fühlen und meinen, es wäre sogar ein Bärendienst. Das kann ich nachvollziehen.

Betroffene fühlen sich genervt und ewige, oftmals nicht betroffene "Gutmenschen" mit gepachteter "political correctness" meinen, sich gegenüber Kritikern oder Andersdenkenden, selbst, wenn sie persönlich betroffen sind, sich aber nicht diskriminiert fühlen, emporheben zu müssen und ihnen aufoktroyieren zu dürfen, wie sie die Dinge, zu betrachten hätten. So wird das nichts.

Stimme nicht zu

Absolut nicht, nein. Ich kann auch deine Beobachtungen und Behauptungen nicht teilen. Es wird lediglich klar, dass du wenig bis gar keine Ahnung hast. Das ist an sich nicht schlimm, und sicherlich auch nicht queerfeindlich - allerdings sollte dir das bewusst sein. Die Antwort von marlynator ist sehr gut, entsprechend verzichte ich hier auf lange Ausführungen.

Ok. Ich stimme dir nicht zu und du stimmst mir nicht zu fertig. Aber Respekt das du mich nicht sofort als homophob sieht nur weil ich kritisch bin. Hab ja auch nichts gegen Homosexuelle, finde es aber langsam übertrieben wie der Hype abgeht

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@bankingmanager

„das ist an sich nicht schlimm, und sicherlich auch nicht queerfeindlich.“

Adomox hat dich nie als homophob bezeichnet. Sry, dass ich mich einmische aber da darf ich doch mal jemanden verteidigen.

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@ToastmitHonig

Ich sagte ich finde es gut dass er mich nicht als homophob bezeichnet hat. Hä liess doch mal richtig

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@bankingmanager

Tut mir leid, passiert. Dann nehm ichs zurück.

Wir sind alle Menschen, die mal Fehler bauen können. Ich könnte jedoch wetten, das anders gelesen zu haben.

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@bankingmanager

Hab ja auch nichts gegen Homosexuelle, finde es aber langsam übertrieben wie der Hype abgeht

Wenn jemand sagt oder schreibt; Ich habe ja nichts gegen....aber, weiß ich, wenn ich vor mir habe. Du bist homophob!

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Stimme nicht zu

Gefühlt schon mal gar nicht, auch nicht den Eindruck.

Diese Menschen sind Jahrzehnte - wenn nicht sogar Jahrhunderte - lang übersehen worden.
Sie mussten sich verstecken und verleugnen, wenn sie überleben wollten.

Es wäre gut, wenn es für diese Menschen einen ganz normalen Alltag geben könnte, wie für binäre Heteros.

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