Nehmen wir einmal an, die Menschheit würde in der Zukunft eine Zeitmaschine erfinden, mir der sich in die Vergangenheit reisen lässt ..?

12 Antworten

Das sehe ich exakt so:

Kann man aus der augenscheinlichen Abwesenheit von Zeitreisenden schließen, dass es eine solche Erfindung niemals geben kann

--> Ja !

Man kann natürlich darüber spekulieren, dass 'Zeitreisende sich --aus "Gründen"-- nicht zu erkennen geben.

Es gibt ja (Spiel-)Filme, die sich theoretisch mit möglichen Zeitparadoxen befassen, auch wissenschaftliche Studien darüber.

So könnte ich z.B. nur deswegen existieren, weil ich im Jahre 1627 eine junge Frau bei meiner Zeitreise geschwängert hatte, und dies meine Ur-ur.....ur- Oma ist.

oder, das bekannte Beispiel, dass ich versehentlich meinen Ur-ur...ur-Großvater tötete, und deswegen nie existieren werde

oder:

Zeitreisende sterben während einer Zeitreise, weil die biologische Lebensuhr abgelaufen ist

auf dem Grab steht dann ...z.B.:

geboren 2512, gestorben 1183...oder ?

Der einzige Schluß den man aufgrund augenscheinlicher Abwesenheit Zeitreisender ziehen kann ist, daß man sie nicht wahrnehmen kann. Ob sie existieren oder nicht kann man nur spekulieren.

Darauf aufbauend kann man auch die scheinbar klugen Paradoxa schnell auflösen.

Man kann eben nicht in die Vergangenheit zurückreisen und seinen eigenen Opa töten.

Weil der ja nicht tot war als er den Vater und demnach auch den späteren Zeitreisenden zeugte... ;)

Zeitreisende haben also keinen realen Einfluß auf Dinge, die bereits geschehen sind. Könnte man sie auf irgendeiner Ebene (auch die der Quanten) wahrnehmen wäre das allein ja auch schon Einfluß genug der eben unmöglich ist. ;)

Aber im Großen und Ganzen kann man auch nicht wissen, ob nicht doch das eine oder andere in der Zeitlinie geändert wurde. Nicht einmal der Zeitreisende würde es merken wenn irgendwas anders ist.

Weil sich alles einfach neu sortiert. Alle Erfahrungen des Zeitreisenden und dem Rest der Welt vor seiner Reise würden sich an die Änderungen anpassen.

Für ihn und alle anderen würde sich also buchstäblich nichts ändern. Sie würden weiterhin nur diese eine Realität erleben, in der sie leben.

Aber recht "philosophisch" gedacht gibt es alles, was man sich so ausdenken kann, bereits "bevor" man daran denkt. ;)

Schöpfung beginnt ja auch immer mit einer Idee... Und die entspringt meist dem Unterbewußtsein. ;)

warehouse14

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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In einem moglicherweise existierenden Multiversum wäre das Töten des eignen Großvaters kein Paradoxum.

Der Zeitreisende kann ja demnach nicht in seine (!) Zeit wieder zurück reisen

Bring ich Hitler um ist er eben in der von mir besuchten Welt tot.

Ist natürlich alles nur Spekulation.

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@EXInkassoMA

Selbst in einem Multiversum hättest Du nur einen Großvater. Und den könntest nicht töten. ;)

Alle anderen Großväter und "Dichs" wären ja andere... ;)

Man kann nicht in die Vergangenheit reisen und dort irgendwas ändern was passierte bevor man eben in die Vergangenheit reiste, weil alles was passierte nötig ist damit man in die Vergangenheit reisen kann. Auch die Reise in die Vergangenheit.

Also wirst Du in die Vergangenheit reisen müssen um überhaupt geboren zu werden.

Willkommen in Gottes Dimension. :)

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Wir wissen heute schon, dass Zeitreisen in die Vergangenheit niemals möglich sein werden (und es daher auch nie entsprechenden Zeitmaschinen geben wird):

Die Annahme nämlich, dass es sie gäbe, führt auf logische Widersprüche, und schon Aristoteles hat erkannt, dass es in sich Widersprüchliches nicht geben kann.

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Das Grundaxiom mathematischer Logik:

Ist M eine Menge von Aussagen, aus denen sich ein Widerspruch herleiten lässt, so enthält M wenigstens eine Aussage, die entweder falsch ist oder über etwas spricht, das gar nicht existieren kann.

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