Nehme Neuroleptika seit 30 Jahren, möchte auf Homöopathie umsteigen. Ist das sinnvoll?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn deine Krankheit wirklich so schwer ist, dass es 30 Jahren gedauert hat sie zu bewältigen, dann um Gottes Willen setze deine Medikamente nicht ab! Nur wenn dein behandelnder Arzt sagt, dass du die Medikamente absetzen kannst, dann ist das ok, andernfalls setzt du dich einem enormen Risiko aus.

Und vonwegen Chemie, es ist alles Chemie! Das kann nicht das Argument sein, überleg dir das bitte mal.

Obwohl ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man von Homöopathie die Finger lassen sollte, kann man bei weniger tragischen Beschwerden meinetwegen Zuckerkügelchen schlucken, wenn einen das glücklicher macht. Ist nicht mein Geldbeutel. Bei dir aber ist die Sache viel ernster und du solltest dich eingehend fragen, ob du deine Medikamente wirklich gegen Zucker tauschen willst. Wenn dein Arzt dagegen sagt, dass du die Medikamente absetzen kannst, dann ist das egal, dann kannst du machen was du willst.

Ich kenne mich mit dem Krankheitsbild zwar nicht aus, aber unser komplette Hausapotheke besteht nur aus Homiophatie und ich habe damit bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht:))

Ich bin ganz weg, wieviele sich Sorgen machen, dass ich die Medis absetze. Mir fiel auf, dass viele glauben, dass ich noch krank bin. Man sagt allgemein, dass man bei diesen Erkrankungen das doppelte an Zeit braucht, wieder gesund zu werden. Ich fühle mich jetzt gesund. Habe allerdings nur noch diese Schwachpunkte oder auch anders noch labilitäten. Und diese Schwachpunkte will ich homöopathisch behandeln. (Konzentrations-Schwäche) Ich werde sowieso noch eine Weile die niedrige Dosis beibehalten. Vielleicht ordnen sich die Labilitäten allmählig zu einer zuverlässigen Stabilität. Ich denke wenn ich es dann absetze mit dem Neurologen, dann kann ich homöopatisch gegen Angst was unternehmen. (Angst, die Lebens-Stürme nicht zu packen, Angst Entscheidungen zu fällen, wo die Konsequenz sich gegen meine Natur richtet und mit der ich nicht leben kann)habt vielen Dank für Eure Meinung. Vistaglobe

Es ist schön wenn du dich gesund fühlst und es ist noch besser, wenn es auch so ist und du die Medikamente absetzen kannst (unter Beaufsichtigung deines Arztes, aber das scheinst du ja sowieso vorzuhaben).

Was deine Restbeschwerden angeht: Das klingt nach einem klaren Fall für den Psychologen! Homöopathie hilft dir da gar nichts, die Ängste musst du selbst überwinden.

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@Complex

Unfug! Homöopathie ist auch bei schwersten psychischen Störungen angezeigt, aber eben durch kompetente Betreuung.

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@Philohom

Unfug! Es kommt allein auf die Betreuung an, wie du (fast) richtig bemerkt hast. Deshalb sollte man sich die bestmögliche holen und das ist ein Psychologe mit medizinischem Background.

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@Complex

Lieber Komplex Du scheinst mir ein regelrecht schlaues Bürschchen. Ein Psychologe mit med. Background, das nennt man Psychiater...! Tiefe Pathologien auf psychischer Ebene sind sehr wohl homöopathisch behandelbar. Gerade deshalb, weil diese Mittel nicht auf körperlicher Ebene wirken..! Aber - es ist nicht einfach, braucht für den Therapeuten oft viel Geduld und Zeit...! Also, wollte Dich nicht in Deiner Mission, die Homöopathie zu bekämpfen, unterbrechen..! Es lebe die gewaltige Medizin..!

Claudio

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@claudiorupp

Hallo Klaudio. Was ich meinte ist ein Psychologe mit "Dr. med."-Titel, also ein Psychologe, der eine zusätzliche medizinische Ausbildung hat. Ein Psychiater ist wieder was anderes. Und sicher sind Krankheiten auf psychischer Ebene homöopathisch behandelbar, das ist ja schließlich nichts anderes als eine psychologische Behandlung.

Es geht mir übrigens nicht darum Homöopathie explizit zu bekämpfen, sondern ich will aufklären und auf Probleme, Risiken und Unwahrheiten hinweisen. Wer weiterhin der Religion der Homöopathie anhängen will, der soll das von mir aus tun. Ich kann es aber nicht unkommentiert lassen, wenn es um schwerwiegende Krankheiten geht bei denen Zuckerkügelchen eben nicht mehr helfen können, weil man in solchen Fällen auf eine ordentliche medizinische Versorgung angewiesen ist um sich keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Einem Ahnungslosen in solchen Fällen zu Homöopathie zu raten könnte man schon als fahrlässige Körperverletzung bezeichnen.

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@Complex

Wieder mal jemand, der meint, über etwas urteilen zu müssen, von dem er ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung hat.

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@WildeFee

Naja, dass Homöopathie in dem Fall "gar nichts" bringt ist schon übertrieben, schließlich ist das auch eine pychologische Behandlung. Bei jemandem der sich auf diesem Gebiet spezialisiert hat (Psychologe) ist man bei solchen Beschwerden aber selbstverständlich besser aufgehoben.

Ansonsten: Ich habe sicher nicht viel Ahnung davon wie ein Homöopath im Detail arbeitet (obwohl mich das sehr interessieren würde). Mit Homöopathie beschäftige ich mich inzwischen aber schon eine ganze Weile. Völlige Ahnungslosigkeit kannst du mir kaum vorwerfen.

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@WildeFee

Hallo WildeFee. Bildest du dir mit deinem Hausfrauenhomöopathiekurs wirklich ein du bist auch nur in IRGENDWAS kompetenter als irgend ein anderer Laie ? Du hast ja noch nicht einmal die Prüfung zur Heilpraktikerin geschafft, aber heimlich kurpfuschen, DAS kannst !

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