Negativer Einfluss von Politik auf Menschen

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6 Antworten

Hallo, Ihre Frage erscheint mir etwas - sorry - verquer. Die Politik wird von Menschen gemacht und soll für Menschen sein!!! Wenn sich etwas ungünstig auf den Menschen auswirkt, wäre es wohl besser, man schafft es ab ... Die ungünstigen Auswirkungen der Politik auf den Menschen resultieren aber daraus, nach meiner Meinung, dass nicht die Interessen der Menschen verfolgt werden - die Politik wird also nicht für den Menschen gemacht. Dringend nötige Veränderungen, z.B. im großen Bereich der Pflege, werden aber entweder gar nicht oder nur sehr halbherzig in Angriff genommen und die Unzulänglichkeiten werden mit ökonomischen Zwängen begründet. Dazu gibt es Beispiele aus allen gesellschaftlichen Bereichen, den berechtigten Bedürfnisen der Menschen werden fortwährend angebliche ökonomische Zwänge entgegengehalten. Im Umkehrschluß kann man schlußfolgern, dass menschliches Leid und Elend im Interesse der Milderung ökonomischer Zwänge unerläßlich sei. Das ist dann alles schon ziemlich - mit Verlaub - grausam. Die Politik ist zu sehr großen Teil also so eine Art Verwaltungseinrichtung für die Bemessung des den Menschen aufgrund ökonomischer Zwänge aufzuerlegenden Elends. Demzufolge kann die Politik hier wohl nicht für den und im Interesse der Menschen gemacht sein, sondern ganz offensichtlich im Interesse des Kapitals, das bekanntermaßen immer nach den bestmöglichen Bedingungen für seine Verwertung und nach der grö0tmöglichen Rendite sucht - und dabei kann es nicht um den Menschen gehen, seine Interessen sind denen des Kapitals stringent untergeordnet. Wir leben in einem der reichsten Länder der Welt - dennoch gibt es hier bei uns, häufig unmittelbar nebenan, sehr große Armut, Elend ohne Ende und dies ist das Ergebnis der im Interesse des Kapitals gemachten Politik. Mithin ist aber nicht die Politik die Ursache dieser negativen Auswirkungen, sondern die Art und Weise, wie unsere Gesellschaft orgaanisiert ist, privatwirtschaftlich, sprich kapitalistisch. Ein weiterer sehr großer Bereich der Politik dient dazu, dem Aufbegehren von Menschen gegen diese entsetzlichen, widerwärtigen Umstände, Repressionen entgegenzusetzen. Dies ist sehr anschaulich daran deutlich, dass Aufmärsche der Faschisten von der Polizei geschützt werden, während man Aktivisten der antifaschistischen Szene Repressionen aussetzt, also sie politisch verfolgt, vor Gericht stellt, einsperrt ... Die Politik ist also nur ein Werkzeug des Kapitals, um seine Interessen durchzusetzen und die negaativen Auswirkungen sind dann keine Auswirkungen der Politik, sondern der kapitalistischen Bedingungen unserer Gesellschaft. Politik ist sehr verrufen heutzutage bei uns, wegen ungezählter großer und kleiner Skandale - weil sich einfach jeder das in die Tasche füllt, was ihm gerade gefällt, ein Skandal überstürzt den anderen, zum Schluß sieht gar keiner mehr durch ..., es wirrd offenbar, dass die ganze Gesellschaft durch und durch verfaault ist und eine widerwärtige Fratze bildet; all´ dies ssind negative Auswirkungen scheinbar der Politik. Unter nichtkapitalistischen Bedingungen, also wenn es vordergründig einzig und allein um den Menschen ginge, könnte Politik ein hoch angesehener gesellschaftlicher Aufgabenbereich sein, weil die Politiker dann für und mit den Menschen arbeiten, anstatt ihnen, wwenn überhaupt, mal die Hände zu schütteln und durch Zuhören, scheinbares Interesse zu heucheln. Unter unseren heutigen Bedingungen führt die Politik zu sehr vielen ungünstigen Auswirkungen in allen gesellschaftlichen Bereichen, von ganz kleinen, wie z.B. das Verkehrschaos, bis zu ganz großen, wie z.B. Kriegen (!!!) und Repressionen gegen politisch Missliebige. Ich jedenfalls trete daafür ein, dass sich fast auf der ganzen Welt ganz grundsätzlich etwas ändern muß. Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte, da er keines der ganz großen Probleme der Menschheit ( Hunger, Krige, Umweltzerstörung, maßlose soziale Verwerfungen ) lösen kann und will. Mehr nachlesen können Sie z.B. auf der Internetseite der ethecon-Stiftung ( Stiftung für Ethik und Ökonomie ), der Coordination gegen Bayer-Gefahren e.V. oder der Zeitung "junge Welt". Viele Grüße

Ich würde doch mal eher sagen, dass sich die Abwesenheit von Politik negativ auf Menschen auswirken würde, und zwar erheblich.

Die Politik ist im Stande, einem Volk den Stolz, die Freiheit, den Wohlstand, die Arbeit zu nehmen und sogar seine Grundrechte. Wir leben in einem Gesetzesdschungel, einer Pseudodemokratie mit diktatorischen Anzeichen. Wenn ein poltisches System Alles steuert, von den Medien bis hin zu Geschichtsschreibungen, kann von Meinungsfreiheit auch kaum noch die Rede sein. Das sieht man ja , an denen, die ihre Meinung gefaehrlich laut zum Ausdruck brachten.....

Ich denke, die Kultur, die Menschlichkeit, die Lebensfreude, die Identitaet einer Gesellschaft werden durch kapitalistische Fuehrungssysteme mutwillig zerstoert und dabei der langsame Volkstod herbeigefuehrt.

Repräsentanten der Politik sollen Vorbilder sein. Wenn sie aber Halbwahrheiten verbreiten (Christian Wulff), ein Plagiat veröffentlichen (Karl-Theodor zu Guttenberg) uvm. sinken die Wahlbeteiligungen und radikale Strömungen bekommen Zulauf.

Hausaufgaben oder Referate sollte man ja selber machen aber um dir mal einen Anreiz zu geben: Im 3. Reich, wurde die Gesellschaft durch Propaganda beeinflusst. Die Politik kann also Medien nutzen, um eine bestimmtes Weltbild zu erzeugen.

Erkii 26.03.2012, 21:41

Danke schonmal dafür ;) p.s. es sind keine hausaufgaben , ich schreib einfach, weil ich bock drauf hab ;)

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