Negative Attribute im positiven Sinne?

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4 Antworten

Hallo TomahwakDonVito,

Ja, habe ich.

Im täglichen Leben bemühe ich mich darum christliche Grundwerte auszuleben. In Bezug auf Deine gute Frage sagt die Bibel dazu folgendes:

1. Korinther 13:13 . . .Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

1. Korinther 13:8 8 Die Liebe versagt nie. . . .

Nun eine kleine "logische Kette":

Offenbarung 15:3 . . .„Groß und wunderbar sind deine Werke, Jehova Gott, du Allmächtiger. Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der Ewigkeit.

1. Johannes 4:16 . . .Gott ist Liebe, . . . 

Somit ist glasklar die Liebe in diesem Sinn die stärkste Macht im Universum.

Nun, wie steht es mit dem Hass?



NE Sprüche 6:16 Sechs Dinge sind Jahwe verhasst, und sieben sind ihm ein Gräuel: 17 stolze Augen, falsche Zunge und Hände, die Unschuldige töten, 18 ein Herz, das böse Gedanken durchpflügt, Füße, die dem Verbrechen nachlaufen, 19 ein falscher Zeuge, der Lügen in die Ohren bläst, und einer, der Zank zwischen Brüdern entfacht.


Wenn sinngemäß die Liebe einen "zieht", kann zugleich der Hass einen in die gleiche Richtung treiben.


Beispiel: Jemand, den man liebt, wird wegen Neid oder Habgier bedrückt. Klar ist, das dann die Motivation zu Helfen stärker ist als wenn eines von beiden fehlt.


Dabei ist allerdings der Begriff "Hass" hier korrekt einzusortieren, nämlich wie folgt:


Jesus Christus: Lukas 6:27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, 28 die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen. 


Und nur so kann man folgendes erreichen:

Römer 12:21 . . .Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

Das Problem ist: Menschen vergelten oft gleiches mit gleichem - sozusagen "Wie du mir, so ich dir!"

Daher erzeugt Gewalt immer mehr Gegengewalt. 

Die Lehre Christi lautet hingegen:

Lukas 6:31 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Menschen tun, so tut auch ihnen.

In diesem Sinn kann man Liebe und Hass als Motivation bündeln.

Es wird schwierig sein dabei Liebe und Hass zu trenne, da die Liebe zum Guten den Hass zum Bösen beinhaltet oder aber mindestens beinhalten kann.

Sofern man Böses meidet wird das Böse dann keine Macht entfalten können.

Das konnte ich schon oft bei mir selber beobachten. Nachdem mich jemand ungerecht behandelt hat fragten Andere mich, warum ich so gelassen und ruhig bleibe. Das fasse ich gern Kompliment auf.

Was nun den Hass anbelangt, ist gemäß der Bibel darin der Meister Satan der Teufel. Dieser entfaltet gemäß der heiligen Schrift große Macht und handelt wirksam. Seine Motivation beruht auf Stolz, Neid und Hass. Er handelt niemals zum Guten. So zerstören Menschen, die dem bösen Beispiel folgen, mit großer Energie das Gute, sogar unschuldiges Menschenleben. Das macht wenig bis überhaupt keinen Sinn, insbesondere wenn man dabei an die Rechenschaftspflicht aller Handelnden denkt.  

Beste Grüße

JensPeter






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Bei mir ist es nicht so.

Negative Gefühle wie Neid oder Hass bringen keinen Ansporn, ziehen nur runter.

Was mich antreibt, ist Freude an einer Sache und natürlich auch Erfolg.

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Nein. Sowas schränkt mich eher in meiner Leistungsfähigkeit ein. Solche Gefühle machen krank. Meiner Meinung nach. ;)

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Auf jeden Fall. 

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