Nebenwirkungen Euthyrox bei Schilddrüsenunterfunktion

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4 Antworten

Hi ich nehme 125 mg u ich habe auch massive Probleme Gewicht zu reduzieren. Allerdings geht es mir mit den Tabletten wesentlich besser als ohne. Ich würds nochmal woanders überprüfen lassen, es gibt sicher noch andere Tabletten, die Dir helfen. LG anja

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Hallo chipsy1711. Ich wurde 2005 an der Schilddrüse operiert, da ich zahlreiche Knoten hatte. Seitdem nehme ich Euthyrox 100 mg. Ich habe innerhalb eines halben Jahres 10 Kg zugenommen. Als ich meine Ärztin fragte, ob es an die Tabletten liegt, das ich zugenommen haben, wiegelte sie gleich ab. Trotzdem bin ich der Meinung das es an dem Medikament liegt. Komischer Weise, wenn man im Internet nach liest, haben sehr viele Patienten, die das Medikament nehmen Gewichtsprobleme. Bei mir kam auch noch hinzu, das ich erhöhten Blutdruck bekam, sei es von dem Medikament oder mein Gewichtsproblem? Vielleicht gibt es auch ein anderes Medikament, das Dir besser bekommt, frag einfach Dein Arzt mal. Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute.

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Ich habe das gleiche Problem, nehme jeden Tag 50mg, habe in einem Monat jetzt 6 kg zugenommen. Mein Arzt meint davon könne es nicht kommen, aber ich bin anderer Meinung. Sprich mit deinem Arzt und lass dir etwas anderes verschreiben. Werde mir jetzt auch einen anderen Arzt suchen und einen Medikamentenwechsel vornehmen

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Kommentar von chipsy1711
28.01.2013, 12:31

Hoffe, Du kommst da voran. Ich werde mich wieder melden und Euch Infos geben. Danke und viel Glück

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Die 2 Kg Wasserspeicherung verlierst du wieder wenn Du weiter steigerst und langsam in vernünftige Dosisbereiche kommst. Aber mit 12,5µg pro Tag ist das ziemlich normal. Es muß aber nicht sein, wenn man es nicht zu lange so niedig beläßt. Es ist keine Nebenwirkung des Thyroxins sondern eine Folge der noch zu niedrigen Dosis....also ein Unterfunktionssymptom. Deine Schilddrüse drosselt nämlich die Eigenleistung, was erwünscht ist....und so können dann trotz Tabletteneinahme im Körper/Blut weniger Hormone rumschwimmen als vor beginn der Therpie. Man versucht jetzt so langsam einzuschleichen, um die Schilddrüsenleistung langsam zu drosseln..und immer mehr zu der Zieldosis zu kommen ohne gleich eine Überfunktion zu bewirken.

Wie alt bist du? Wielange hast du schon Unterfunktionssymptome vor der Diagnose gehabt.

Man steigert die Thyroxin-Dosis sukkzessive bis zu der berechneten Zieldosis und stellt dann den TSH nochmal fein ein zwischen 0,3-1,0.

Wer sehr spät erst diagnostiziert wird hat möglicherweise bereits Herzprobleme oder eine Nebennierenproblematik dazugewonnen. Diese Menschen sind sehr sensibel und dürfen nicht schnell gesteigert werden. Für diese hat man extreme Formen des "Einschleichens" entwickelt.

Ein relativ junger noch relativ fitter Organismus wird zügiger aufdosiert. Laut Fachinformation macht man das normalerweise in 25-50µg Schritten alle 1-2 Wochen.

Dein Endokrinologe ist scheinbar sehr sensibilisiert, denn er schleicht dich halb so schnell ein, beginnt mit 12,5 µg. Das ist offensichtlich für deinen Organismus gar nicht nötig und zu langsam.

Du scheinst die Steigerunggeschwindikeit bis zu einem gewissen Grade selber entscheiden zu dürfen?! Schon nach einer Woche darfst du laut Fachinformation für Thyroxin steigern.´Das hieße bei Dir also auf eine ganze Tablette. Und dann jede Woche um 12,5 µg steigern, dann bist du nach 8 Wochen auf 100µg. Das ist die niedrigste Dosis im Regeldosisbereich (100-200µg).

Je nach deinem Körpergewicht hat Dein Endorkinologe vielleicht eine höhere Ziel-Dosis bereichnet. Manche Kliniken stellen auf 1,6µg/Kg Körpergewicht vor und feinjustieren danach anhand des TSH zwischen 0,3-1,0.

In der Entwicklungsphase = der Pubertät, in Prüfungszeiten oder sonstigen Belastungszeiten kann auch bis zu 2µg/Kg gegeben werden. Wenn keine Schilddrüse mehr vorhanden ist sogar bis 300µg.

Aber bis 100 µg kanns du unbedenklich steigern. Dann würde ich den Endokinologen anrufen wie du weitermachen sollst. Blutabnahme lohnt sich frühestens 6 (besser 8) Wochen nach der letzten Dosiserhöhung. Sonst führen Hormon-Schwankungen gern zu Fehlinterpretationen.

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