Nebenverdienst bei Grundsicherung und voller Erwerbsminderungsrente?

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2 Antworten

Die Grundsicherung soll ein Mindestmaß an menschenwürdigem Leben ermöglichen und ist von daher knapp bemessen. Du hast also volle Erwerbsminderung. Je höher Dein Nebenverdienst, je geringer der Anspruch auf Grundsicherung als Zusatzleistung aus Steuermitteln logischerweise. Kommst Du dann über 450,- Euro Verdienst im Monat wird die Rente gestaffelt gekürzt. Wie genau findest Du bei der Rentenversicherungsanstalt erklärt. Es macht in solchen Fällen sehr viel Sinn sich vor Ort mit den Angestellten der RV zu besprechen bestenfalls bevor die Hinzuverdienstgrenze von aktuell 450,- Euro monatlich überschritten wird. 400,- Euro ist eine veraltete Größe die bei Erhöhung der Minijobgrenze angepasst wurde.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232618/publicationFile/63751/erwerbsminderungsrentner_hinzuverdienen.pdf

Da findest Du erst mal alle nötigen Informationen. Reichen sie nicht aus oder Du hast Fragen findest Du in der Nähe sicherlich eine Außenstelle der RV. Dort wirst Du gerne weiter beraten.

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Schon durch die Rente ist die Zuverdienstgrenze auf 400 € beschränkt. Von der Grundsicherung her gesehen, darfst Du natürlich soviel hinzuverdienen, wie Du willst.

Aber vermutlich willst du wissen, wie das Einkommen angerechnet wird:

30 % bleiben frei, der Rest wird als Einkommen von der Grundsicherung abgezogen. Fahrgeld und eine Arbeitsmittelpauschale von 5,60 € bleiben noch anrechnungsfrei.

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