Nebentätigkeit vom Arbeitgeber bewilligen lassen

10 Antworten

Ja, so ist es. Denn der Chef hat das Recht auf Deine volle Arbeitsleistung, die Du evt. nicht mehr erbringen kannst, wenn Du jede Nacht noch bis 2 Uhr kellnerst...

Es ist besser wenn Du Dir eine NT genehmigen lässt. Melde Dich beim Chef und besprich es mündlich !! Du solltest ihm sagen was Du machst, wie lange, und bei wem.

Der Chef möchte zB nicht, dass Du bei einem Wettbewerber auch nur in Kontakt stehst.

Diese Dinge, wenn heimlich gemacht, kommen immer heraus und dann wirst Du evtl. gefeuert, oder hast 'schlechte Karten'.

 

Es bedeutet: Nebenjob muss vorab schriftlich von der Firma genehmigt werden.

Dein Chef kann dir allerdings nicht einfach eine Nebentätigkeit verbieten, auch wenn das im Arbeitsvertrag steht. Denn diese Formulierung "Eine Nebentätigkeit darf nur dann ausgeübt werden, wenn sie vom Arbeitgeber vorher genehmigt wurde" verstößt gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl.

Grundsätzlich gilt: Ein vertraglich vereinbartes generelles Verbot von Nebentätigkeiten ist unwirksam, und der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer nicht kündigen, nur weil er auch noch woanders arbeitet. Ein Arbeitnehmer kann daher grundsätzlich in seiner Freizeit einem Nebenjob nachgehen. Sofern aber anzunehmen ist, dass die Nebentätigkeit ggf. mit der Haupttätigkeit kollidiert, besteht eine Anzeigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Wenn dann ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers nicht vorliegt, besteht ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Genehmigung der Nebentätigkeit.

Arbeitsvertrag Mehrarbeit?

Bin dabei meinen neuen Arbeitsvertrag durchzulesen, dabei ist mir eine Stelle aufgefallen, die ich nicht so verstehe und hoffe, dass man mir weiterhelfen kann:

"Der AN ist verpflichtet, bei Bedarf Mehrarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit zu leisten. Ansprüche auf Freizeitausgleich oder Vergütung können generell nur entstehen, wenn die Mehrarbeit durch den AG angeordnet oder genehmigt ist. Über Beginn und Ende der Mehrarbeit hat der AN Aufzeichnungen zu machen und vom AG gegenzeichnen zu lassen.

Durch die nach § 3 Abs. 1 zu zahlende Bruttovergütung ist eine etwaige Mehrarbeit bis zu 5 Stunden/ Woche vom AN abgegolten. Darüber hinausgehende, angeordnete oder genehmigte Mehrarbeit wird durch Freizeitgewährung ausgeglichen."

Ich habe es so verstanden, dass wenn ich Überstunden mache, diesen meinem AG melden muss und dieser die Mehrarbeit genehmigt, damit ich eine Vergütung bzw. Freizeitausgleich bekommen kann. Falls ich Überstunden mache und diese nicht melde, habe ich "Pech". Den nächsten Absatz verstehe ich so, dass in meinem Bruttolohn bis zu 5 Überstunden bezahlt sind pro Woche.

Oder wie ist der Paragraph richtig zu verstehen?

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Hallo,

ich bin Student und hab eine Nebentätigkeit vor 3 Monaten begonnen. Ich war ziemlich im Stress (Prüfungen usw) und konnte nicht ins Büro fahren um dort den Arbeitsvertrag abzuschließen.

Jedenfalls wurde mir bei der Arbeit gesagt das der Probetag auch mit vergütet wird. Hab mich da gefreut.. Vor 3 Wochen bin ich dann ins Büro gefahren und dort wurde mir gesagt das der Probetag sowohl als auch ein Dienst nicht vergütet wird. OK dachte ich mir egal..Damit kann ich leben..

Heute ist mein Arbeitsvertrag angekommen und dort steht ich würde weniger bekommen als sie in Ihrer Annonce angegeben haben...In der Annonce stand 10,50 - 13,50 Euro..jetzt steht in meinem Arbeitsvertrag 9.75 und ab dem 1.1.2017 würde ich 10.20 verdienen...das Geld ist mir scheiß egal..es geht darum das die mich verarschen von vorne bis hinten..wenn das schon so anfängt..geht das überhaupt..?!?!

Ich arbeite als Pfleger..genauso wie bei "ziemlich beste Freunde" das sind 2 Brüder in den Herren Jahren..ich mag die sehr und arbeite auch sehr gerne dort...aber sowas geht doch gar nicht oder??!

was soll ich machen..ich hab ne email geschickt die nicht besonders gut war...ich bin eher der emotionale typ der sofort reagiert..

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Hat man als Produkttester bei Amazon einen Nebenjob, den man dem Arbeitgeber mitteilen muss?

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ich wurde dazu eingeladen bei Amazon Produkttester zu werden. Ich bekomme dafür kein Geld, darf aber die mir zugesandten Produkte behalten, sofern ich eine Rezension schreibe.

Handelt es sich hierbei um eine Nebentätigkeit, die ich meinem Arbeitgeber anzeigen muss?

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mein Freund hat finanzielles Problem, und braucht schnell Geld. Er sucht gerade nach einem Minijob, also 450Euro Basis, möchtet den Arbeitgeber seines Hauptberufs nicht davon erzählen. Darf er seine Nebentätigkeit so heimlich ausüben?

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Leider gibt es in meinem Arbeitsvertrag die folgende Klausel und ich muss wissen ob die so gültig ist? Ich hatte meinen AG bereits mal nett per Email gefragt ob ich darf, vor ca. 1 Monat bis jetzt jedoch noch keine Antwort erhalten. Dürfte ich das Schweigen auch als Zustimmung deuten? Falls relevant ich bin nur Sachbearbeiter.


Dem Mitarbeiter ist während der Dauer dieses Vertrages eine entgeltliche oder unentgeltliche Nebentätigkeit für sich oder Dritte nur mit ausdrücklicher vorheriger und schriftlicher Zustimmung der Gesellschaft gestattet. Die Übernahme von Ämtern in Aufsichtsgremien anderer Unternehmen und Ehrenämtern in Organisationen bedarf gleichfalls der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Gesellschaft. Die Zustimmung wird erteilt, sofern die Interessen der Gesellschaft und die Bestimmungen dieses Arbeitsvertrages durch die Nebentätigkeit oder die Übernahme eines Amtes nicht nachteilig berührt werden.Die erteilte Zustimmung ist jederzeit widerruflich, wobei im Falle eines Widerrufs etwaige Fristvorschriften für die Beendigung des übernommen Amtes berücksichtigt werden.


Muss ich unbedingt eine schriftliche Zustimmung haben?

Danke vorab.

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