Nebenkostenabrechnung zu hoch.Was soll ich machen?

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kostenlos hilft Dir keiner. Was im Mietvertrag steht, muß bezahlt werden, Du hast das Recht zur Einsichtnahme in die entspr. Unterlagen, evtl. kannst Du um Kopien bitten, gegen Entgelt. Anhand der Unterlagen kannst Du feststellen, ob Du die Abgaben allein zahlen mußt, was ich nicht glaube, es wird anteilig sein, bei den anderen Mietern ist das nicht im Vertrag. Es könnte aber trotzdem im qm-Preis enthalten sein, was in meiner Stadt lt.Mietspiegel möglich ist.

oh nein ich bin nicht die einzige, der es so geht. ich wohne in einer 2 zimmer wohnung (70 m^2). das haus ist alt und wurde 1935 gebaut. zurzeit gehe ich zur schule und am wochenende arbeiten, mein mitbewohner geht zur uni und auch arbeiten. d.h. wir sind ab ca. 18uhr zu hause und kochen wenn dann nur abends. alle geräte sind den ganzen tag aus. nun die rechnung: 860€ für strom (nachzahlung). Ich dachte mir, das kann nicht sein. ich dusche zwar gerne morgens und abends, aber dusche ich gold oder wie? jeder mensch duscht und zahlt trotzdem ca.50-150€ nachzahlung. Ok, vermieter hat einen boiler.....hmmm kann ich dann vielleicht noch nachvollziehen. da ich nicht ins schufa kommen möchte, bin ich bereit es zu zahlen. gestern kam der vermietrer (der übringes unter uns wohnt) zu mir hoch und gab mir die nebenkostenabrechnung (760€). Ich wusste nicht, ob er uns für dumm hält oder sich witzig findet. ich zahle monatlich 180€ für die nebenkosten und muss 760€ nachzahlen? enthalten sind preise wie garten (den ich nicht habe bzw. den ich nicht nutze), wartungen der klimaanlange (was nie gemacht worden ist) und weiter solche sachen. und ab nächsten monat wird die miete auf 700€ erhöht. Hallo, ich lebe in einer 2 zimmer wohnung in einem alten kalten haus und soll 700€ zahlenk obwohl ich kaum zu hause bin? WITZIG. ich befürchte der vermieter zapft uns ab und zockt uns ab, wo es nur möglich ist. ich werde diese kosten nicht zahlen, das steht fest. was ratet ihr mir?

Prüfe zunächst, ob die AR überhaupt ordnungsgemäß ist und danach etwaige inhaltliche Fehler.

Es müssen zwingend die Gesamtkosten des Grundstücks, also auch die Reparatur und Verwaltungskosten, aus der Abrechnung ersichtlich sein, so der BGH. Und nicht nur die Kosten des Vermieters, die umlegbar sind.

Rüge zuerst die fehlenden Angaben und bedenke, keine Nachforderung und berichtigung (nur ohne Verschlechterung) innerhalb der Abrechnungsfrist.

Inhalt: Wenn denn der Vermieter abweichend von den gesetzgeberischen Vorgaben Kostenstellen nach Personen verteilt, muß er auch belegen, wie er diese ermittelt hat. Das bedeutet, er muß rd. alle vierzehn Tage durch die Mietobjekte hetzen und feststellen, wer dort wohnt. Macht er das nicht oder hat er keine Nachweise, rüge die Verteilung binnen Zwölf Monaten nach Erhalt der Abrechnung.

Viel Glück.

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