Nebenkostenabrechnung zu hoch kann ich dagegen angehen und mich weigern zu zahlen und eine neue Abrechnung verlangen?

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8 Antworten

Das hört sich ja wirklich komisch an, nur, wieso ist sie zu hoch? Welcher Vergleichsbetrag steht denn zur Verfügung?

Eine Wärmeßdienst darf schon die Werte der Wohnung aufteilen. Es werden dabei sogar die Kosten und Lasten für eine Zwischenablesung von oft 100 EUR eingespart.

Und 3142 Einheiten für 61 Tage bedeutet dann ja auch für den Vormieter die restlichen Einheiten der Abrechnungsperiode. Wie hoch sind denn die?

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Wohnung gewohnt habe fast 400 Euro nachzahlen und wurde von 135 Euro Nebenkosten auf 274 Euro hochgestuft.

Das ist schon mal unzulässig. Bei einer Nachzahlung darf die neue Vorauszahlung um maximal 1/12 des Nachzahlungsbetrages erhöht werden. Wären hier 33,33 € monatlich.

Du bist als Mieter berechtigt die Vorauszahlungen nach einer Abrechnung selbst anzupassen.

Teile also dem Vermieter in Textform mit das Du ab Monat ... 168 € monatliche Vorauszahlungen leistest.

Ich vermute mal Dein Nutzungsgerecht waren die Monate November und Dezember. Das es da zu einer Nachzahlung kommt ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn in den Heizmonaten sind die tatsächlichen Heizkosten 2 - 3 x so hoch wir die gezahlten.

Wie groß ist denn die Wohnung?

Möglicherweise waren die Vorauszahlungen auch schlicht zu gering veranschlagt.

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Kommentar von Nicole1403
27.03.2016, 09:27

Die Wohnung ist 55 qm und ich bin dreiviertel des Tages nicht zu Hause und ich habe niemals soviele Einheiten verbraucht. Das hab ich sonst aufs Jahr als ich noch mit meinem Sohn zusammenlebte und die höchste Nachzahlung die ich je hatte, waren 150 Euro. Nun bin ich allein und wie gesagt, bin ich dreiviertel des Tages nicht zu Hause und ich sah, als wir die Wohnung besichtigten, das die Heizungen vom Makler runtergedreht wurden. Somit müssen sie das ganze Jahr über gelaufen sein, kann das natürlich nicht nachweisen. Die ganze Abrechnung erscheint mir, als hätten sie mich aufs ganze Jahr berechnet.

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@ anitari hat ja schon einen großen Teil deiner Frage beantwortet !

Ich wollte nur noch etwas dazu fügen,wenn du die Aussage von der Hausverwaltung hast das die Zählerstände bei Einzug nicht abgelesen worden und du das auch nicht selber vorgenommen hast,dann muss doch aber ein letzter Verbrauch deines Vorgängers existieren,denn dieser wird ja eine Abrechnung vom Vermieter bekommen haben.

Dann sollte doch leicht zu beweisen sein das du innerhalb von 61 Tagen nicht so einen Verbrauch haben konntest,denn da sollten ja Zählerstände vom Ablesen noch vorhanden sein.

Das sollte dann auch der Hausverwaltung / Vermieter klar sein,dass du selbst bei max. Auslastung der Heizung in diesen 61 Tagen x 24 Stunden keine 3142 Einheiten verbraucht haben kannst.

Aber das mit der Nachzahlung kann schon hin kommen,denn wenn du erst 135 € gezahlt hast und das über 61 Tage,dann kannst du ja nur für 2 Monate einen Abschlag von gesamt 270 € gezahlt haben und in diesen 2 Monaten ( November / Dezember ) verbraucht man nun mal allgemein mehr als in anderen Monaten.

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Kommentar von Nicole1403
27.03.2016, 10:23

kann sicher passieren, aber ich denke nicht, das es sich dann dabei auf 400 euro beläuft, das ist utopisch. ja ich werde auch nachhaken wegen der letzten abrechnung vom vormieter. ja und das man in den zwei monaten mehr verbraucht, ist mir ja bewusst. nur wie gesagt, 400 euro erscheinen mir masslos übertrieben. da ich ja dreiviertel des tages arbeiten bin und nachts die heizungen auf minium stelle.

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So wie das ist versuchen nur eine anteilige Abrechnung zu bekommen. Die Rechtslage lieber beim Mieterbund klären

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Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, geh mit deinem Anliegen zum Anwalt! Der kümmert sich darum. Bloß leider kann man sich den Anwalt ohne diese Versicherung kaum noch leisten.

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Ja klar kannst du dich dagegen wären überprüfe doch einfach deinen Heizzähler und Vergleich diese Angaben dann mit deiner Abrechnung dann wirst du sehen ob du zu viel bezahlen musstest

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Kommentar von Nicole1403
27.03.2016, 09:07

Das problem ist, das im Übernahmeprotokoll der Zählerstand nicht aufgenommen wurde und das sagte mir auch die von der Hausverwaltung. Und jetzt sind die von einem x bestand ausgegangen, den ich nicht nachvollziehen kann. Gehe davon aus, das aus irgendeiner vorangegangenen Abrechnung ausgegangen und ich aufs ganze Jahr berechnet wurde. Die Wohnung stand wohl auch eine ganze Weile leer. Ich erinner mich auch, das die Heizungen bei der Besichtigung angestellt waren und der Makler sie runterdrehte in meinem Beisein...

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Die Hausverwaltung meint, das die Heizung zu meinem Einzug nicht abgelesen wurde

das ist nicht dein Problem, verlange die Einsichtnahme der Abrechnungen. Das steht dir zu.

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Gibt es kein Übernahmeprotokoll? Ist das deine erste Wohnung?

Diese "gesetzlich vorgeschriebene" Rechnung solltest du dir vorrechnen lassen.

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Kommentar von Nicole1403
27.03.2016, 09:11

Nein ist nicht meine erste Wohnung. Hatte schon vorher. Und nicht mal da aufs Jahr gerechnet solch hohe Summen an Nachzahlungen. Ja das werd ich auch und solang das nicht geklärt ist, werde ich denen die Einzugsermächtigung entziehen und die höhe der Miete überweisen, die ich bislang gezahlt hab. Bin nicht gewillt die Kosten meiner Vorgänger zu übernehmen.

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