Nebenkostenabrechnung Wasserzähler bei 3 Mietparteien

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Da nicht alle Einheiten mit ausreichend Zähler ausgestattet sind und im Mietvertrag nichts zu Umlage nach Personen steht, muss nach m² abgerechnet werden. Jede andere Form der Abrechnung wäre anzufechten von dem, der sich benachteiligt fühlt.

Die Nachrüstung mit Wasserzählern kann bei ungünstigem Leitungsverlauf so aufwändig und teuer werden, dass jede Mietpartei viel mehr zu zahlen hätte, als wenn beispielsweise nach m² oder nach Personenzahl abgerechnet würde.

Die Abrechnung nach Personen wäre die gerechteste Form, obwohl die Familie sehr sparsam mit Wasser umgeht. Das wirkt sich immerhin kostendämpfend aus, da der Gesamtverbrauch niedrig gehalten wird. Aber dazu müssen alle Mieter einverstanden sein. Dass die Versicherung mitspielt, halte ich für wahrscheinlich, dass die Einzelperson mitspielt auch, denn trotz der Sparsamkeit der 5-köpfingen Familie wird der Verbrauch deutlich niedriger sein, als der Verbrauch der Familie.

Was spricht also dagegen, den Umlageschlüssel auf Personenzahl zu ändern? Jeder Mieter unterschreibt und fertig.

Bei der Whg in der ein Wasserzähler eingebaut ist, müsste meiner Ansicht nach ja für diese Whg der exakte Verbrauch sichtbar sein und auch so abgerechnet werden. Die Differenz zum Gesamtverbrauch müssen die übrigen beiden Parteien übernehmen. Üblicherweise wird dies nach der Anzahl der in diesen beiden Wohnungen lebenden Personen berechnet. Wenn in der einen Whg 1 Person lebt und in der Anderen in der Versicherung 2 Personen arbeiten ist due Differenzmenge durch 3 zu teilen und mit der Anzahl der Personen zu multiplizieren. Nun kann der Einwand kommen, dass die Einzelperson mehr Wasser verbraucht, da diese jeden Tag 2x duscht. Dies tun ja die Mitarbeiter in der Versicherung ja nicht. Dann gäbe es auch dir Möglichkeit die Hälfte der Differenzmenge die Wohnungsgrößen zu berechnen und die andere Hälfte über die Personenanzahl.

Liest sich in der Theorie so schön und wäre für jeden vernünftig denkenden Menschen auch gut nachvollziehbar, aber eine solche Differenzmengenabrechnung ist nicht erlaubt. Sobald auch nur eine Mietpartei meint, nicht gerecht behandelt worden zu sein, ist die ganze Abrechnung hinfällig.

Der Vermieter sollte sich also nicht darum scheren, was evt. gerecht wäre, sondern sich auf die gesetzliche Grundlage stützen, die in so einem Fall die Abrechnung nach m² Fläche vorschreibt.

Die Gewerbeeinheit ist u. U. stark im Nachteil, wenn wenig Wasser verbraucht wird (Bürobetrieb ohne Duschen, ohne Waschen) oder aber sehr im Vorteil, wenn z. B. regelmäßig Fahrzeuge gewaschen werden, gewerbliche Mitarbeiter eifrig duschen usw.

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Also bei mir ist es so das jede Wohnung Wasseruhren hat . So zahlt jede Wohnung das was sie verbraucht hat und der mehr Wasser verbrauch vom gesamtzähler wird auf alle Wohnungen aufgeteilt

Wäre sicher das normale und auch das gerechteste Verfahren, aber lt. Fragesteller gibt es ja nur eine Hauptuhr und einen Verbrauchszähler...

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