Nebenkostenabrechnung nach Wohnungsverkauf

2 Antworten

das sind die Auswirkungen von der Formulierung Kosten und Lastenübergang zum 00.00.0000.

Lt. Gesetz ist der Verwalter verpflichtet pro Einheit 1 Abrechnung zu machen. Empfänger der Abrechnung ist derjenige, den Geige beschrieben hat. Unterjährige Auseinanderrechnungen können Käufer und Verkäufer eigenständig machen. Nicht für alles ist der Verwalter zuständig!!

Der Geschäftspartner der WEG ist derjenige, der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung im Grundbuch steht, gegen Verkäufer hat der Verwalter keine rechtliche Handhabe.

Ach Taba, mach mir gerade Gedanken - Faultier oder doch lieber 'sehr geehrtes Verwalterlein? Gut, daß wir noch Humor haben, gelle? :-)

0
@geige

wenn kein Humor mehr - Bornout und hab mich liebJacken....

0

Der Saldo der Abrechnung ist von demjenigen Wohnungseigentümer zu bezahlen, der zum Zeitpunkt des Beschlusses über die Abrechnung im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist.

Diesem Eigentümer steht auch ein mögliches Guthaben aus der Abrechnung allein zu, ebenso wie eine mögliche Nachzahlung.

Es spielt hinsichtlich der sogenannten Abrechnungsspitze also keine Rolle, wem diese wirtschaftlich zuzurechnen ist.

Soll zwischen Erwerber und Verkäufer etwas anderes gelten, muß dies im Kaufvertrag vereinbart werden, die Umsetzung der vereinbarten Regel ist dann Sache der Kaufvertragsparteien.

Der Verwalter ist hier weder berechtigt noch verpflichtet, die innervertraglichen Angelegenheiten der Kaufvertragsparteien umzusetzen!

Prüft also bitte nochmal Euren Vertrag, ob eine Regelung bezügl. des Abrechnungsergebnisses getroffen wurde - wenn ja, wendet Euch an den Käufer.

BGH, Beschluss vom 21.04.1988, V ZB 10/87 (zur Abrechnungsspitze)

Die Eigentümergemeinschaft und der Verwalter halten sich immer nur an den/die jeweils im Grundbuch eingetragenen WEer, zum Voreigentümer besteht kein Rechtsverhältnis mehr.

Deshalb besteht für den Verwalter auch keine Verpflichtung, für das abgelaufene Jahr eine zeitanteilige Jahresabrechnung zu erstellen.

0

Kaution nach 5 Jahren?

Seit 5 Jahren wohne ich in meiner Wohnung . Den Mietvertrag hat der Verwalter unterschrieben ( für alle Mieter des Hauses , 6 Wohnungen ) Nun macht die Eigentümerin Stress . Sie will die Verträge nicht anerkennen da sie nicht unterschrieben hat .Sie will diese erst Prüfen. Auch will sie von allen einen Einkommensnachweis haben und nachträglich Kaution von allen.
Des weiteren zahlt sie mir die Erstattung meiner Nebenkostenabrechnung (647,-€ Guthaben) nicht aus . Miete und Nebenkosten wurden immer pünktlich auf ihr Konto Überwiesen . Meine Frage was ist Rechtens , was darf sie ?

...zur Frage

Wie muss bei einem Eigentümerwechsel innerhalb des Abrechnungszeitraumes die Nebenkostenabrechnung für den Mieter erfolgen?

Hallo zusammen. Ich habe letztes Jahr meine vermietete Eigentumswohnung verkauft, der Eigentümerwechsel fand zum 1.11. statt.

Die Wohnung ist nach wie vor vermietet. Nun hat mir der neue Eigentümer die vom Verwalter erstellte Betriebskostenabrechnung für meinen Anteil bis Oktober zugeschickt, mit der Bitte, die Abrechnung für meinen Teil mit dem Mieter zu machen.

Meines Wissens nach wäre das aber so nicht korrekt, da der Mieter keine gesplittete Abrechnung von zwei verschiedenen Vermietern erhalten darf, sondern das Recht auf eine komplette über den gesamten Abrechnungszeitraum (das Kalenderjahr) hat. Kann das jemand bestätigen, der mehr Ahnung vom Mietrecht hat?

Ich habe dem neuen Eigentümer daher vorgeschlagen, dass er die komplette Abrechnung macht (alle relevanten Daten liegen ihm vor und wurden ihm von mir nochmal extra zusammen gestellt) und wir beide dann untereinander abrechnen. Wäre dies die korrekte Vorgehensweise?

...zur Frage

Keine Nebenkostenabrechnung nach Wohnungsverkauf

Hallo, ich habe meine Eigentumswohnung zum 1. Juli 2011 verkauft. Das Wirtschaftsjahr in der Eigentümergemeinschaft geht immer bis zum 30.04. So wurden auch in diesem Jahr am 30.04.2011 alle Zählerstände abgelesen. Leider hat nun die Hausverwaltung erst im September die Abrechnung erstellt, Eigentümerversammlung war am 15.09.2011. Die Abrechnung hat natürlich der neue Eigentümer erhalten und so habe ich nicht einmal eine Ahnung, wieviel Guthaben (die letzten Jahre hatte ich immer ein Guthaben) dieses Jahr zurückbezahlt wird. Ich denke, die Hausverwaltung hätte nach dem 30.04.2011 bis zum Eigentumswechsel genügend Zeit gehabt, die Abrechnung zu erstellen. Im Kaufvertrag steht auch, dass mir ein eventuelles Guthaben bis zum 30.06.2011 zusteht. Was kann ich nun tun? Die Hausverwaltung weigert sich, mir den Guthabensbetrag mitzuteilen....

Danke und viele Grüße Andrea

...zur Frage

Grundsteuer ist umlagefähig, Eigentümer geht in Vorleistung

Ich finde einfach nicht die Antwort auf diese Frage: der Eigentümer (Vermieter) bezahlt den Grundsteuerbescheid für ein laufendes Jahr. Nach Ablauf des Jahres macht er die Nebenkostenabrechnung für seinen Mieter, die auch die Grundsteuer be-inhaltet, die er vorgeleistet hat. Der Mieter hat im abgelaufenen Jahr zwölf Nettomieten und zwölf Nebenkostenvorauszahlungen geleistet. Nun mit der Nebenkostenabrechnung hat er entweder zuviel NK bezahlt und ein Guthaben, das ihm erstattet (überwiesen) wird oder er hat zu wenig NK bezahlt und muß nachzahlen. Für mich haben jetzt beide, Mieter und Vermieter, Grundsteuer bezahlt. Für mich sind die NKvorauszahlungen Gelder, die dem Mieter "gehören" und über die der Vermieter keine Verfügung hat. Wie bekommt denn der Eigentümer seine (bezahlte) Grundsteuer zurück? Wo ist mein Denkfehler?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?