Nebenkostenabrechnung nach Verbrauch oder qm?

11 Antworten

Nur wen es im MV keine Festlegung zum Umlageschlüssel gibt, darf der V. gemäß BGB nach Wohnfläche abrechnen, auch Wasser und Müll. Es kann natürlich nach Verbrauch und / oder Personen angerechnet werden, wenn so vereinbart. Der vereinbarte Schlüssel ist auch bei Vermieterwechsel beizubehalten, da Kauf nicht Miete bricht. Da wo Messeinrichtungen in allen Wohnungen vorhanden sind, muss nach Verbrauch abgerechnet werden.

Da unser Hauseigentümer gewechselt hat, benötige er bescheinigungen über die Mietnebenkostenzahlung des Jahres 2012. Bei seinem Brief schon einmal die Verbrauchswerte und Kosten für 2012.Dort sehe ich nun dass wir Kaltwasser und Abwasser plötzlich auf die Mieter aufgeteilt bezahlen, anstatt wie im letzten Jahr auf unseren tatsächlichen Verbrauch. Somit müssen wir diesmal viel mehr zahlen... Ist dies einfach so rechtens?

Für den neuen Vermieter gilt:

§ 566 Kauf bricht nicht Miete (1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein. (2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.


Wie die Betriebskkosten berechnet werden dürfen steht in Ihrem Mietvertrag. Z.B. wenn dort auf § 2 der Betriebskostenverordnung hingewiesen wird.

Eigentlich werden alle Kosten bis auf Heißwasser und Heizungskosten auf alle Mieter umgelegt. Natürlich muss dazu jede Wohnung mit einem Zähler ausgestattet sein. Möglicherweise sind bei euch die Preise gestiegen, weil der neue Vermieter da ist. Aber ich denke in dem Fall hätte er euch vorwarnen müssen. Rede doch einfach mit ihm. Er soll dir genau erklären wie sich die Kosten zusammensetzen. Mit Rechnungen der jeweiligen Anbieter.

Genau. Dazu gibt es ja das Recht, Einsicht in die Nebenkostenabrechnung zu bekommen. Unser Vermieter kopiert sie immer zur individuellen Abrechnung dazu.

Nachvollziehen kann ich das oft auch nicht, aber ich erkenne wo Kosten gestiegen sind und wo nicht.

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@Kinderwerkstatt

Ich muss sagen ich habe letztes Jahr auch so ein ähnliches Problem gehabt. Auch ein neuer Vermieter. Er hat mir bei der Nebenkostenabrechnung viel zu wenig zurückerstatten wollen und als ich ihn darauf hin ansprach, sagte er, er hätte alles auf alle Mieter umgelegt. Mir hat es natürlich nicht gepasst und ich bin zum Anwalt. Die Sache ging dann auch zu meinen Gunsten aus. War eigentlich auch klar. Aber die versuchens halt immer wieder. Du könntest ihn vielleicht zuerst ansprechen und wenn er sich stur stellt, zum Anwalt. Ich hab damals noch nicht mal den Anwalt bezahlen müssen. Mein Vermieter hat sich nämlich dermaßen stur gestellt und die Angelegenheit unnötig in die Länge gezogen, dass er am Schluss auch die Anwaltskosten hat tragen müssen.

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