Nebenkostenabrechnung: Muss ich vllt. für den Verbrauch meines Vormieters im letzten Jahr mitzahlen?

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4 Antworten

Also, die AR halte ich für nicht ordnungsgemäß und die Verdunster sind m.E. auch nicht merhr zugelassen. Ich prüfe dies noch einmal. Eine Schätzung hat ein Mieter hinzunehmen und darf dafür im Gegenzug die Kosten und Lasten um 25% kürzen, und dies ist doch auch etwas, oder?

Mit einer Schätzung wäre ich sogar einverstanden, aber ich mache mir Sorgen, dass der Verbrauch gemessen wird und einfach davon ausgegangen wird, dass der Verbrauch ab März diesen Jahres stammt, obwohl das der Verbrauch von 2 Jahren ist. Wenn für letztes Jahr nicht abgelesen wurde, kann es dann passieren, dass die Ablesefirma einfach davon ausgeht, dass letztes Jahr abgelesen wurde? Dann würden die den zuletzt abgelesenen Wert von Ende 2012 nehmen und davon ausgehen, dass das der Wert ist, der auch Anfang März 2014 vorhanden war. Wenn die Ablesefirma für 2013 nicht abgelesen hat, könnte das dann nicht passieren? Dann müsste ich für das komplette Jahr 2013 mitbezahlen, obwohl ich erst seit März 2014 hier wohne, weil davon ausgegangen wird, dass der zuletzt abgelesene Wert von Ende 2012 in Wirklichkeit im März 2014 abgelesen wurde.

Beispiel: Auf der Nebenkostenabrechnung steht beim Nutzungszeitraum:

März 2014 - Dezember 2014: 1000 kWh verbraucht, obwohl diese 1000 kWh in Wirklichkeit von Januar 2013 bis Dezember 2014 verbraucht wurden. Wie könnte ich dann beweisen, dass ich von März bis Dezember 2014 nicht die 1000 kWh verbraucht habe?

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Wenn die Ablesegeräte nicht mehr funktionieren, da abgelaufen, ist ja nur eine Schätzung möglich. Darauf hättest du dich beim Einzug nicht einlassen dürfen. Aber dann hättest du die Wohnung wahrscheinlich nicht bekommen.

Hilfe bekommst du beim Mieterbund (vielleicht) Viel kann der da auch nicht helfen.

Also wird voraussichtlich mein Verbrauch von März bis zu dem Tag, wo die Messgeräte ausgetauscht werden, geschätzt, ja? Und weiß die Ablesefirma auch, wann sie das letzte Mal abgelesen haben? Ich mache mir Sorgen, dass die Ablesefirma denkt, dass das, was in den letzten 2 Jahren verbraucht wurde, nur in den Monaten verbraucht wurde, seit denen ich hier wohne. Also dass die Ablesefirma quasi den Verbrauch der letzten 2 Jahre nur für die Monate berechnet, in den ich hier wohne. Oder weiß die Ablesefirma, dass der Verbrauch in 2 Jahren verbraucht wurde und nicht nur in ein paar Monaten?

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Wenn der Verbrauch durch die fehlende Zwischenablesung für deinen Nutzungszeitraum nicht korrekt bestimmt werden kann - dann wäre mein Rat: Der Gesamtverbrauch wird über den gesamten Zeitraum anhand der "Gradtagszahlentabellen" (gibt es für jedes Jahr) auf die jeweiligen Zeiträume sowohl für den Vormieter als auch für dich aufgeteilt. Googel mal nach dem Wort und lese nach. In meinen Augen wäre das noch die gerechteste Methode.

Wenn du mehr Erläuterung möchtest, frage nochmal nach.

nein, musst du nicht, aber der verbrauch, der nicht gemessen werden kann, wird geschätzt

also wenn da für 15 monate 1500€ verbraucht wurden und dich 3 monate betreffen, zahlst du einfach 300€

musst du bei der abrechnung darauf achten

grundsätzlich kann natürlich alles sein, er kann dir auch aufzugswartung berechnen, obwohl da kein aufzug ist, musst du die abrechnung dann prüfen

Also wird voraussichtlich mein Verbrauch von März bis zu dem Tag, wo die Messgeräte ausgetauscht werden, geschätzt, ja? Und weiß die Ablesefirma auch, wann sie das letzte Mal abgelesen haben? Ich mache mir Sorgen, dass die Ablesefirma denkt, dass das, was in den letzten 2 Jahren verbraucht wurde, nur in den Monaten verbraucht wurde, seit denen ich hier wohne. Also dass die Ablesefirma quasi den Verbrauch der letzten 2 Jahre nur für die Monate berechnet, in den ich hier wohne. Oder weiß die Ablesefirma, dass der Verbrauch in 2 Jahren verbraucht wurde und nicht nur in ein paar Monaten?

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@Fear24

musst du kontrollieren, normal sollten sie das wissen

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