Nebenkostenabrechnung, Kostenverteilung soll von 50:50 zu 30:70 geändert werden.....

4 Antworten

Eigentlich hat Krabbe22 ja schon alles sehr fundiert gesagt. Bleibt nur noch nachzutragen, welche Konsequenz dies für 123Tulpe123 haben könnte. Die derzeitige Abrechnungsgrundlage sieht vor 50% der Heizkosten nach Flächenanteilen umzulegen, 50% werden nach (gemessenem) Verbrauch (ermittelt durch Wärmezähler, Heizkostenverteiler etc)verteilt. Übrigens gilt dieser Schlüssel (für mich noch nie nachvollziehbarer Weise) auch für die Energie zur Warmwasserbereitstellung (50% Fläche / 50% Warmwasserzähler). Für 123Tulpe123 könnte sich die Änderung des Verteilungsschlüssel positiv auswirken, wenn sie ein größere Wohnung hat und bislang auch immer wenig Individualverbrauch hatte. Die Leutchen mit kleiner Wohnung und ggf. höherem Verbrauch (kalte KG-Wohnung oder schlecht gedämmte DG-Wohnung) werden wohl tiefer in die Tasche greifen müssen. Fazit: Die Kostenverteilung wird verändert, wobei energiesparendes Verhalten zukünftig mehr zum Tragen kommt (leider auch zu Ungunsten der Leute, die es gern mollig warm haben möchten oder aus anderen Gründen gezwungen sind, viel zu heizen, um überhaupt eine warme Wohnung zu haben).

Für die Zukunft darf er das ändern, nicht rückwirkend. Es müssen auch die entsprechenden Messvorrichtungen vorhanden sein, keine Schätzmethoden.

Den Einfluß auf Deine NK-Rechnung mußt Du selber abschätzen können, weil Du Deine Verbräuche und Gewohnheiten besser kennst. Allerdings solltest Du das Lüften nicht vergessen, sonst gibt es Schimmel!

Du gibst zu wenig Informationen. Wieviele Haushalte gehören zu dieser Nebenkostenabrechnung und wieviele Leute wohnen in jeder Wohnung und wieviele qm hat jede einzelne Wohnung....

das spielt keine Rolle

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@Mismid

...und was kostet es, die neuen Techniken in ein älteres Haus einzubauen, begutachtet zu bekommen und laufend zu betreiben... So wenig können Mieter gar nicht heizen, um dabei zu sparen.

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