Nebenkostenabrechnung ist das rechtens?

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10 Antworten

Ich nehme an, ihr habt das ganze Jahr drin gewohnt. Zu den einzelnen Positionen:

Wie der Allgemeinstrom aufgeteilt wird, läßt sich der Abrechnung nicht entnehmen. Gleiches gilt für Wasser/Abwasser, Niederschlagswasser, Versicherung, Biomüll, Kabelfernsehgebühren, Grundsteuer, Winterdienst Garage. Bei einzelnen dieser Positionen läßt sich noch erahnen, dass nach Wohnfläche (Anteil der Gesamtwohnfläche) aufgeteilt wurde. Ob das rechtens ist, ergibt sich normalerweise aus dem Mietvertrag.

Bei Kabelfernsehen und Winterdienst Garage ist völlig unklar, wie die Kosten verteilt wurden.

Reparaturen dürfen normalerweise nicht umgelegt werden. Das müßte schon ganz besonders begründet werden und eine solche Begründung fehlt offenbar vollständig.

Die Kontoführungsgebühren für das Nebenkostenkonto dürfen nicht umgelegt werden. Wenn der Vermieter meint, er müsse dafür ein eigenes Konto führen, ist das sein Privatvergnügen.

Einzig die Position Wasser/Abwasser ist nach Verbrauch und nachvollziehbar.

Die Abrechnung ist aufgrund der fehlenden Angaben zur Verteilung formell nicht korrekt.

Du solltest sie dem Vermieter wieder zurück schicken mit der Bitte, nähere Angaben zur Verteilung zu machen, damit die Abrechnung für Dich nachvollziehbar ist. Weise ihn vorsorglich darauf hin, dass Du mit der Umlage der Reparaturen ohne nähere Angaben und mit den Kontoführungsgebühren nicht einverstanden bist, da diese nicht umgelegt werden dürfen. Somit besteht die Chance, dass Du im zweiten Anlauf doch noch zu einer korrekten Abrechnung kommst, die dann immerhin schon mal um rund 180 € günstiger ausfallen dürfte.

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Schakal1109 06.03.2014, 18:31

Mit welcher Vorschrift/ Gesetz lässt sich das argumentieren?

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Die Rechnung ist unwirksam, weil der Umlageschlüssel fehlt. Damit ist sie nicht erfolgt. Du bräuchtest zunächst von Rechts wegen nur schweigen. Sollte der V. auf Zahlung klagen, verliert er.

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bwhoch2 07.03.2014, 08:57

Muss man es soweit kommen lassen? Es wurden Kosten verursacht. Das ist klar. Klar ist auch, dass man als Mieter bezahlt, was man bezahlen muss. Deshalb muss man keine Tricks erfinden, um sich vor der Zahlungspflicht zu drücken und dem anderen auch noch unnötig Kosten zu verursachen.

Man sagt, was man beanstandet und bittet um eine korrekte Abrechnung. Das ist fair und nicht das Verschweigen und Geld zurück halten.

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Porto/Telefon Putzmittel, Reparatur und Gebühren Nebenkosten-Konto sind nichtumlagefähige Kosten.

Argumentieren kannst Du mit § 1 der Bertriebkostenverordnung.

Außerdem fehlen Angaben zum Umlageschlüssel .

Gehe ich recht in der Annahme das es eine Eigentumswohnung ist?

Hier nachzulesen die Mindestanforderungen an eine formell korrekte Abrechnung.

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Schakal1109 07.03.2014, 12:46

Also wir sind die Mieter, die meisten Wohnungen gehören verschiedenen Eigentümer.

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Wenn du nicht damit klar kommst, frage mal die anderen Mieter, bzw. den Vermieter. die Schrift ist ziemlich klein u. schwer zu lesen, ginge es etwas größer?

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Im wesentlichen geht das schon in Ordnung. Wenn keine Pauschale für Wassewr vereinbart ist, muss allerdings eine verbrauchsabhängige Abrechnung erfolgen. Was sind das für Reparaturkosten? Diese hat der Vermieter zu tragen (außer bei vereinbarten Kleinreparaturen in der Wohnung) Gebühren, Nebenkosten etwa Kontoführung?? ist nicht umlagefähig.Porto, Telefon, Putznmittel??? sind ebenfalls keine umlagefähigen Kosten.

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albatros 07.03.2014, 01:07

Das geht absolut nicht in Ordnung. Nicht nur dass einige Positionen überhaupt keine Betriebskosten sind, ist die Abrechnung wegen des Fehlens der Angabe des Umlageschlüssels unwirksam (formell) und gilt damit als nicht erfolgt.

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Porto, Putzmittel und Reparaturen kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Fraglich, ob diese Kosten berechtigt sind, denn für Reparaturen ist an sich der Vermieter zuständig (auch Bezahlung).

Aber die Summe von ca. 1,40 € pro Quadratmeter für die kalten Nebenkosten liegt erstmal voll im Rahmen.

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Porto/Telefon/Putzmittel? Gebühren Nebenkostenkonto? Was soll das sein?

Ich würde das so nicht bezahlen, sondern zum Miterschutzverein gehen.

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bwhoch2 06.03.2014, 17:56

Spar Dir den Mieterschutzverein. Schick die Abrechnung einfach so zurück mit Hinweis darauf, dass sie nicht nachvollziehbar ist. Es fehlen z. B. die Verteilungsschlüssel.

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bwhoch2 06.03.2014, 18:19
@beangato

Mittlerweile geschehen.

Im übrigen ist die Kommentarfunktion auch dafür da, schlechte Antworten zu kommentieren und Deine Antwort ist schlecht, denn den Fragesteller interessiert sicher nicht, was Du tun würdest, sondern was er sinnvollerweise unternehmen sollte. Dass er zum Mieterschutzverein gehen könnte, auf die Idee ist vermutlich schon längst selbt gekommen. Aber zuvor fragt er um Hilfe hier und ich hoffe, dass ich ihm diese im Gegensatz zu Dir in meiner separaten Antwort geben konnte.

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beangato 06.03.2014, 18:28
@bwhoch2

Du kennst mich doch gar nicht - warum greifst Du mich an?

Auf dieser Seite kann man sehr wohl eine eigene Meinung sagen. Obs der Fragesteller akzeptiert, bleibt ihm überlassen.

Dass er zum Mieterschutzverein gehen könnte, auf die Idee ist vermutlich schon längst selbt gekommen

Und Nein - dass muss nicht sein, Habs in meinem Umfeld auch anders erlebt.

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johnnymcmuff 06.03.2014, 22:14
@beangato
Auf dieser Seite kann man sehr wohl eine eigene Meinung sagen.

Nichts gegen Dich beangato, aber dazu ist diese Seite nicht da:

http://www.gutefrage.net/policy

Wenn Du eine Antwort nicht weißt oder keinen Rat geben kannst, übe Dich bitte in Zurückhaltung. Bei gutefrage.net geht es um qualifizierte, hilfreiche Antworten und nicht darum, überall seine Meinung zu präsentieren.

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Das ist die Nebenkostenabrechnung, die der vermieter erhalten hat. Diese kann er nicht einfach an Dich weiterleiten. Es gibt Posten, die er selbst tragen muss, die Euch einfach nichts angehen.

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Schakal1109 24.03.2014, 19:03

Ja das ist meine Vermutung, aber ich brauche Fakten, deswegen frage ich die Community.

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blondie1705 24.03.2014, 19:46
@Schakal1109

Dazu brauchst Du keine großartigen Fakten. Das, was im Mietvertrag steht, das gilt. Sollte da nichts wegen Nebenkostenabrechnung stehen, dann gilt natürlich die gesetzliche Regelung. Reich dem Vermieter einfach die Abrechnung zurück mit der Bitte, eine neue und richtige Abrechnung zu erstellen. Sollte sich der Vermieter nicht auskennen, muss er sich eben kundig machen.

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Anbei die 1. Korrektur,

was sagt ihr dazu?

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konzato1 24.03.2014, 19:16

Stell die Frage lieber nochmal neu. So erreichst du alle User hier.

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Da fehlt schon mal der Verteilerschlüssel ... also werden die ksotn nach qm oder nach Wohnungen / Parteien umgelegt ....

Dioe Hausmeisterkosten gehen offenbar nach Wohnungen = geteilt durch 10

das andere wohl nach qm ....

das gehört aber auf die Abrechnung - bei qm die Gesdamtquadratmete rund er eigene qm Anteil, damit man das Ganze rechnertisch nachvollziehen kann

die Posten

Porto/Telefon/Putzmittel (außer Putzmittel)

Reparatur - von was? - umlagefähig?

Gebühren Nebenkostenkonto?

sind zumindest zweifelhaft

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