Nebenkostenabrechnung für Zeiten ohne Verbrauch

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Die Kosten für den Verbrauch von Warmwasser und Heizung sind auch im Zweifamilienhaus zwingend nach Verbrauch abzurechnen, wenn der Vermieter/Eigentümer NICHT mit im Haus wohnt. (HeizkostenV) Daraus folgt, dass der Vermieter hier säumig war und die Messeinrichtungen im Haus nicht installiert hat. Da der Verbrauch also nicht eindeutig den einzelnen Mietparteien zuzuordnen ist, kann die Nebenkostenabrechnung hinsichtlich der Positionen Heizung und Warmwasserverbrauch streitig gestellt werden. Der Einzelmieter einer Wohnung muss hier nicht die Kosten für Heizung und Warmwasser entrichten und kann sogar diese Kosten, so sie bereits gezahlt wurden, zurückfordern. Der säumige Vermieter hat diese Kosten zu tragen.

das ist auch nicht völlig korrekt, da Heizkosten nie rein nach Verbrauch abgerechnet werden dürfen!

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@Mismid

Es geht hier darum, dass der Mieter die Abrechnung der Heizkosten nach dem vorliegenden Umlageschlüssel nicht bezahlen muss. Alle Voraussetzungen der Abrechnung nach HeizkostenV fehlen.

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Vielen Dank für die vielen Antworten , die Chancen stehen also 50-50,dass er die verbrauchsabhängigen Nebenkosten für die 4 Wochen (in denen er schon ausgezogen war) bezahlen muß. Es ist so ,wie Gerhart es vermutet ,dass im Haus keine Messeinrichtungen installiert wurden.Mein Sohn hatte seinen Vermieter zwar darum gebeten ,der sagte nur er kann das machen,aber auf Kosten meines Sohnes. Mal sehen,was rauskommt,Widerspruch haben wir auf alle Fälle schon mal dagegen erhoben.

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Dass es nur eine Wasseruhr gibt, ist durchaus üblich. Die Aufteilung des Wasserverbrauchs erfolgt dann nach Anzahl der Personen je Mietpartei. Er könnte aber auch nach Fläche verteilt werden. Aber selbst wenn es nach Personen geht und eine Person ist für eine bestimmte Zeit nicht da, wird dies normalerweise nicht eigens berücksichtigt und wäre für den Vermieter auch nicht zumutbar. Denn dann müßten gerechterweise alle Abwesenheiten einer Person für z. B. Urlaub, Kur, Krankenhausaufenthalte, längere Geschäftsreisen etc. berücksichtigt werden.

Wenn aber z. B. der Mietvertrag bis Ende September läuft, aber die Wohnung bereits am 31.8. vollständig übergeben wurde, also samt aller Schlüssel, dann dürfen Verbrauchskosten nicht mehr umgelegt werden. In diesem Fall hat es der Mieter nämlich nicht mehr in der Hand, was in der Zeit des Leerstands ggf. alles in der Wohnung passiert.

Aufteilung der Heizkosten nach getanktem Öl? Ist das wirklich so gemeint? Wenn z. B. der Vermieter im Juli seinen 10000 Liter Tank ganz voll getankt hat, zahlt dann der Mieter, der Ende August auszieht das Öl auch noch mit? Das wäre sicher nicht korrekt.

Ja,er berechnet die Heizkosten nach dem getankten Öl.Allerdings hat er im Oktober nachgetankt,um zu sehen,was bis dahin verbraucht wurde. Auf der Nebenkostenabrechnung meines Sohnes hat er aber auch die Rechnung für's Öl,welches er im Januar 2013 getankt hat ,mit dazu gezählt. Na ja hätte ja klappen können. :D

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Für verbrauchsabhängige und entsprechend gemessene Verbräuche fällt ja automatisch nix an. Trotzdem sind zunächst bis zum Auslauf der Kündigungsfrist die vereinbarten Betriebskostenvorauszahlungen in voller Höhe zu zahlen. Es gibt ja auch einige, die nach Wohnfläche berechnet werde. Ob er noch wohnt, spielt deshalb kein Rolle. Das trifft so auch für einen definierten Teil der Heizkosten zu. Nicht entstandene Verbräuche werden ja mit der Abrechnung wieder gutgeschrieben

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Nun sendete der Vermieter uns eine Nebenkosten Rechnung auf der abgesehen von den Wasser- und Abwasserkosten auch die Abfallentsorgung und der Kaminkehrer berechnet wird.

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