Nebenkostenabrechnung bei 2x Eigentümerwechsel im Abrechnungsjahr

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6 Antworten

Vorausgesetzt, die im OP genannten Daten sind korrekt, dann geht es doch hier eigentlich lediglich um die Frage der Kaltwasserabrechnung für den Zeitraum 1.7.06 bis 30.6.07. Denn die theoretisch abzurufende Einzelabrechnung für die 2 Monate bis zum Tode der Vorbesitzerin kann man ja nun wirklich auch weglassen, sofern die Werte in der Gesamtberechnung des Abrechnunszeitraums auch korrekt zugeschlagen wurden. Insgesamt seid ihr vermutlich durch die nicht durch Euch zu verantwortende Nichtberechnung des Kaltwassers sogar deutlich günstiger gefahren. Ich sehe daher hier ehrlicherweise keine Notwendigkeit, die separate Abrechnung für 2 Monate einzufordern, wenn - wie geschrieben - die Abrechnung für den Zeitraum 1.7.07 bis 30.6.08 ohnehin bereits in Bearbeitung ist. Was wollt ihr dann mit 2 Einzelmonaten, deren Summen ohnehin in die Jahresabrechnung fließen - außer mehr Verwaltungsaufwand?

Ich verstehe hier den 30.09. nicht. Meine Vermutung ist, du meinst: der alte Eigentümer soll für den Zeitraum, in der er noch das Eigentum innehatte abrechnen? Dem ist nicht so.

Nach einem Eigentumswechsel muss der bisherige Vermieter oder Veräußerer über die Betriebskosten hinsichtlich einer Abrechnungsperiode abrechnen, die zum Zeitpunkt des Eigentumswechsels beendet war, nicht der Erwerber.

Folglich hat der alte ET ja auch bis zum 30.06.07 abgerechnet. Wenn hierbei die Kostenpos. Kaltwasser vergessen wurde, habt ihr ja schon profitiert, denn Euren Vorauszahlungen wurden entspr. weniger Verbrauchskosten entgegengesetzt. Nachforderungen bzw. nachträgl. Korrekturen zu Euren Lasten seitens des ET sind nicht mehr möglich.

Die neue Verwaltung rechnet jetzt ordnungsgem. und zeitnah für den Zeitraum 01.07.07 - 30.06.08 ab.

es wird immer gern vergessen bei diesen Verjährungsgeschichten, daß der Mieter ja auch was zurückbekommen könnte ! Da die Verjährungsfrist näherrückt würde ich ganz schnell einen Brief schreiben, in dem Du auch gleich darauf hinweisen solltest, daß Du davon ausgehst, Geld zurückzubekommen !

das ist ein fall für den mieterschutzbund. natürlich würde ich nicht daran rütteln wenn die eine nachforderung verschlampt haben

Abrechnungen sollten innerhalb 1 Jahres vorliegen. Danach braucht man die Nebenkosten durch die verspätete Abrechnung nicht mehr zahlen.

Also man muss nichts mehr nachzahlen, hat man noch einen Anspruch auf Rückzahlung? Wir haben die vergangen Jahre immer zwischen 200 und 400€ zurück bekommen.

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@migstuttgart

Wenn ihr die Abrechnung wegen der Verspätung nicht anerkennt, dann bekommt ihr natürlich auch keine Rückzahlung. Wenn ihr immer etwas wiederbekommen habt, solltet ihr sie anerkennen und auch darauf bestehen.

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Bis 30.09.2008, danach ist es verjährt.

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