Nebenkostenabrechnung: Anteil Heizkosten?

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5 Antworten

Das ist sehr unterschiedlich. Je nach Baujahr, Dämmung, Art der Heizung, Grösse, Bewohnerzahl und noch viel mehr Dingen kann der Anteil der Heizkosten an den Nebenkosten sehr stark schwanken.

Es kommt auch darauf an, ob der Winter mild oder kalt ist, ob du gerne lange duschst, ob du gerne ausgiebig badest, ob du viel Müll produzierst, wie warm du es in der Wohnung haben möchtest etc.

Einen generellen Satz wird dir ohne genauere Angaben niemand nennen können.

Also, es geht mehr darum, wie viel generell vom Mieter für Heizkosten in der Nebenkostenabrechnung eingeplant ist. Das Haus ist ziemlich alt und grottenschlecht isoliert...

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@NanuEineKiwi

In der Nebenkostenabrechnung kann der Vermieter nichts "einplanen".

Da werden die Vorauszahlungen mit den tatsächlichen Kosten verrechnet.

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@anitari

Ich könnte mir vorstellen, dass es hier um eine Wohnung geht, bei der die Miete sowie die Heizkosten vom Jobcenter übernommen werden. Deswegen stellt sich für den Mieter die Frage, welcher Anteil der veranschlagten Nebenkosten vom Amt übernommen wird und was er selbst bezahlen muss.

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Für Heizkosten veranschlagt ein kluger Vermieter mindestens 1 € pro m², besser 1,50 € monatliche Vorauszahlungen.

Und für die übrigen Nebenkosten noch mal so viel.

Abgerechnet werden dann die tatsächlichen Kosten. Da kann der VM nichts vorher einplanen.

Die Abrechnung der Heizkosten erfolgt zu 30 oder 50 % nach der Wohnfläche und der Rest nach Verbrauch.

kann u. U, höher als 50% sein.

Das hängt vom Heizverhalten, der Gebäudedämmung und natürlich von der Art der Beheizung ab.

Jemand, der gern 25 oder mehr Grad in der Wohnung haben will, zahlt schon mal das Zehnfache dessen, was ein sparsamer Mieter, der sich mit 17 Grad zufrieden gibt, zahlen muss.

Das können wir nicht beantworten. Da jeder Mensch ein anderes Heizverhalten hat.

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