Nebenkostenabrechnung- geb. verbr.-erfassung

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7 Antworten

Wärmemengenzähler müssen alle 6 Jahre getauscht werden. Diese Kosten sind auf dem Mieter umzulegen (Nebenkosten). Laut BGH VIII ZR 221/08 können diese Kosten in dem Zeitraum abgerechnet werden in dem diese anfallen. Der Wärmemengenzähler kostet 160Euro und der Rest sind Handwerkerkosten fürs wechseln. Es wäre besser diese Kosten durch 6 zu teilen und jedes Jahr vom Mieter diesen 6ten Teil zu verlangen. Doch rechlich kann es da Probleme geben. Du mußt diese Kosten zahlen und könnten sogar eingeklagt werden. Wenn du nur ein Jahr drinn wohnst und es werden die Zähler getauscht, hättest du Pech gehabt.

Hallo Tastenchef,

seit der Liberalisierung des Energiemarktes, gibt es verschiedene Marktrollen. Den Lieferanten (der, von dem man Energie bezieht), den Messstellenbetreiber (der, dem der Zähler gehört) und den Messdienstleister (der, der die Ablesung vornimmt). Diese Rollen können durch nur eine Firma, aber auch durch drei verschiedene Unternehmen wahrgenommen werden. So kann es sein, dass der Lieferant die E.ON ist, der Messstellenbetreiber die örtlichen Stadtwerke und der Messdienstleister ein zertifiziertes Installateurs-Unternehmen. Wenn sich in dieser Konstellation etwas verändert hat, dann kann es sein, dass die Ablese-Dienstleistung nun von einem externen Unternehmen geleistet und separat in Rechnung gestellt wird. Diese Kosten werden auf die Mieter umgelegt. Allerdings scheint mir die Summe für ein ein 3-Familienhaus sehr hoch. Ihr sollte da unbedingt mal nachhaken und Einsicht in die Abrechnungsunterlagen verlangen. Hierzu habt ihr natürlich das Recht. Es steht einem übrigens (wenn nicht anders durch Mietvertrag geregelt) auch das Recht zu, den Messstellenbetreiber frei zu wählen.

Hoffe, dass hilft.

vg

Lenox

Ja hilft etwas also könnten es praktisch kosten sein fürs ablesen.

nur 805€ um die Ölheizung abzulesen ?

Sehr seltsam :-)

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@tastenchef

Ja, das kommt mir eindeutig auch viel zu hoch vor. Wie aber schurke schon schrieb: Die Abrechnung muss nachvollziehbar sein, das ist sie in diesem Fall zunächst mal nicht. Ich würde also zunächst mal Einblick in die Unterlagen verlangen und dann ggf. Widerspruch nach § 556 Abs.3 S.5 BGB einlegen.

Es geht hier um die Abrechnung von 2011, ja?

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@MLenoxx

Hehe nein 2010 die sie wohl am 31.11.2011 erhalten hat. Sie hat bereits 2 mal die abrechnung beanstandet und wollte nun eigentlich Zahlen von 1800€ auf 700€ auf 200€ Nachzahlungjedoch sind uns Heute noch mit diesem punkt 4 weitere Unstimmigkeiten aufgefallen.

Allgemeinstrom 2 mal berechnet (schön versteckt in den Heizungskosten)

mit den Hausmeister kosten bleibt auch abzuwarten 500€ - 2009 2000€ - 2010

Bin gespannt werden das malmit aufnehmen :-)

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Verbrauchserfassung kann sein, wenn eine Firma Verteiler an den Heizkörpern angebracht hat und auch abliest. Für die reine Erfassung ist der Betrag zu hoch, es können in dem Betrag auch Miete für die HKV enthalten sein, das ist umlagefähig, sollte aber in der Rechnung genau aufgeschlüsselt sein. Einfach dritteln geht auch nur, wenn die Wohnungen gleich groß sind, normal wird über qm abgerechnet.

Alles was mir dazu einfällt wäre Spekulation. Spontan würde ich denken "Gebühren Verbrauchserfassung". Empfinde ich allerdings als zu hoch. Daher, frage lieber Deinen Vermieter oder die beauftragte Hausverwaltung, wenn vorhanden.

Der Vermieter (oder seien Verwaltung) ist verpflichtet die Abrechnung verständlich und nachvollziehbar zu gestalten.

Solch Abkürzungen, wie Du sie aufführst sind nicht zulässig und daher ist der Kostenpunkt auch hinfällig.

am besten beim Vermieter Nachfragen

Dann habt Ihr in den letzten Jahren Glück gehabt.

Dein Vermieter darf die Kosten ansetzen:

http://www.thower.de/pdfs/news/mietkost.pdf

Wassollen den das für kosten sein die sich insgesamt auf 805,95€ belaufen?

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@schurke

268.65 pro Wohnung da 3 wohnungen 805,95 gesamt Kosten für Geb-Verbr.Erfassung

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@ psydelis Ja. Aber er muss sie auch klar ausschreiben.

Welche Kosten sollen denn das sein, die gefragt wurden?

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@schurke

Heizkostenerfassung ist ein klare Ansage, allerdings würde ich mir bei der Summe nicht nur die Rechnungen für die Heizkostenerfassung zeigen oder kopieren (Kopien zahle ich gerne selbst) lassen, sondern alle Rechnungen.

Habe bei meinem Vermieter in acht aufeinander folgenden Jahren Fehler in der Abrechnung gefunden - immer zu unseren Ungunsten.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!

Zumindest dann, wenn der Vermieter oder Familie die Abrechnung selber macht. Professionelle Hausverwalter wissen meist wo der Hase lang läuft - da findet man selten Fehler!

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war das nicht deine kousine oder der schwager?

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