Nebenkosten vom Haus, um was muss ich mich alles kümmern?

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3 Antworten

Dann fehlen noch:

- Müllabfuhr; manchmal gibt es Sonderabholtage für Gartenabfälle (gerade im Herbst!) oder Sperrmüll (kostenfrei). Da erkundige Dich bei der örtlichen Abfallwirtschaft. In manchen Gemeinden gibt es sogenannte Wertstoffhöfe, bei denen man kostenfrei abliefern kann, was man loswerden muss (bis hin zu Farbresten, Bauschutt etc.). Mitunter achten sie auf das Autokennzeichen oder wollen einen PA sehen, damit nicht der Steuerzahler der Nachbargemeinde dort umsonst ablädt.

- alle Energieversorger (Heizung / Warmwasser)

- Kaminkehrer / Heizungswartung (Intervalle beachten)

- Hausrat- und Haftpflichtversicherungen anpassen

- bei alten Ölheizungen gibt es auch manchmal eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Die Meldung an das Finanzamt hat das Notariat vorgenommen. Die Grunderwerbsteuer müsstet Ihr bereits bezahlt haben. Erst dann bekamt / bekommt Ihr vom Notariat die Zahlungsaufforderung. - Die Grundsteuer für dieses Jahr hat der Vorbesitzer bezahlt, da dies immer ein Jahresbetrag ist. Diese darfst Du ihm zeitanteilig (Stichtag wirtschaftlicher Besitzübergang = Übergabe) erstatten.

Hartos 24.08.2016, 08:52

Stimmt nicht das Grundsteuer immer ein Jahresbeitrag ist ,wir zahlen vierteljährig👍

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Colombo1999 24.08.2016, 09:17
@Hartos

Ich sprach von JahresBETRAG, nicht -BEITRAG.

Die Zahlungsweise kann man im Einzelfall regeln, wenn man nicht in einer Summe zahlen möchte, aber die Veranlagung erfolgt zum Jahreswechel für das ganze Jahr an denjenigen, der zum Jahreswechsel Eigentümer ist (war) und im Grundbuch steht (stand). Sollte das Finanzamt unterjährig umstellen, so wäre mir das neu. Ich kenne keinen einzigen Kaufvertragsabschluss, bei dem nicht der Hinweis auf den Ausgleich unter den Vertragsparteien erfolgte. - Aber ich lasse mich gern korrigieren. Ggfs. verfahren Finanzämter hier auch regional unterschiedlich.

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Strom, Gas (Öl), Wasser, Müllabfuhr, Abwasser (auch Regen), Straßenreinigung, Versicherungen, Schornsteinfeger und - was auch sehr teuer sein kann - Grundsteuer.

Und natürlich Reparaturen, Instandhaltung und eventuell andere Kosten, an denen dich die Gemeinde gerne beteiligen will.

wenn du vorher mieter warst und noch eine nebenkostenabrechnung in deinen akten hast: nimm sie und betrachte sie als ´checkliste´.

das meiste von dem, was der vermieter vorher auf den mieter umgelegt hast, darfst du nun selber zahlen. versicherungen entscheidest du selbst.

das FA lässt dir wg. der grundsteuer einen bescheid zukommen.

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