Nebenkosten Nachzahlung zu hoch?

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10 Antworten

Schlechtes Haus, schlechte Heizung, zu große Wohnung, zu viel geheizt.

Da kann vieles zusammen kommen.

Aber ansonsten sagt die Nachzahlung nur soviel aus, dass die Vorauszahlung wohl eindeutig zu niedrig war.

Lasst Euch die Heizkostenabrechnung vom Vermieter erklären.

Ihr seid in der Heizperiode eingezogen und habt kein Polster durch Vorauszahlungen schaffen können, daher ist es nicht verwunderlich wenn man eine hohe Nachzahlung bekommt.

Oft wird bei Neuvermietung etwas geschummelt bei den Angaben zu Nebenkosten  bzw. man setzt zu niedrige Vorauszahlungen an.

Wie hoch sind die monatlichen Vorauszahlungen? 

2-3 € pro m² sollte man rechnen.

Vorauszahlung sind 90 €

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@robert19076

Bei 90 m² viel zu niedrig!

Entweder der Vermieter passt jetzt die Nebenkosten entsprechend der Nachzahlung an oder Ihr macht das nach vorheriger Ankündigung.

Nachzahlungsbetrag durch 12 teilen und die Summe auf die bisherige Vorauszahlung aufschlagen.

Sollte es bei der nächsten Abrechnung ein Guthaben geben dann wie oben berechnen und die Vorauszahlungen entsprechend anpassen.

Wir als Vermieter haben uns mit den Mietern geeinigt, dass Nachzahlungen oder Guthaben bis ca. 100 € keiner Änderung der Vorauszahlung bedürfen.

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Wir sollen für November bis Juni knapp 700 € nachzahlen.

Das kann schon hinkommen.

8 Monate Nutzungszeitraum, davon 6 Monate in der Heizperiode.  Da ist eine Nachzahlung nicht ungewöhnlich. Allein in den Monaten Januar - April fallen etwa 50 % der Jahresheizkosten an.

Wie Hoch waren denn die monatlichen Vorauszahlungen?

Bei 90 m² hätten es mindestens um 200 € sein sollen. Und selbst dann hätten sie nicht für die hohen Heizkosten in Monaten November - April gereicht. Denn da sind die tatsächlichen Heizkosten 2 - 3 x so hoch wie die gezahlten.

 

Die Vorauszahlungen sind 90 € im Monat.

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@robert19076

Auch 180 € sind zu knapp bei 90 m². Im Schnitt betragen Heizkosten ca. 1,25. Sind auch die Warmwasserkosten dabei sogar bis 1,50 €/m². Dazu die Nutzung überwiegend in der Heizperiode + die immer frierende Freundin ;-), da kommt das schon hin. Bei der nächsten Abrechnung, wenn der Nutzungszeitraum mit dem Abrechnungszeitraum indentisch ist relativiert   sich das sicher.

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@anitari

Es macht mich halt etwas stutzig, da es halt nur ein halbes Jahr war, was abgerechnet wird. ABer es stimmt schon, wir haben hier natürlich vorwiegend in der Heizperiode gewohnt und wenn ich das so durchrechne und die Monate Mai-September hinzu rechnen würde, wo nicht geheizt wird, kommt das in etwa wieder hin, dass ich maximal 150,- € nachzahlen müsste.

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Es kommt ja nun darauf an, wie hoch Eure Vorauszahlungen waren. Vlt. waren sie einfach zu niedrig. 

Und sind erst im Winter eingezogen, also haben sie kein Polster geschaffen.

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Welcher Abrechnungszeitraum wir lt. Mietvertrag angewandt? 1.7. bis 30.6? Wenn ja, wäre der Nutzungszeitraum 1.11.16 bis 30.617. Stimmt das?

Die Vorauszahlungen/Monat sind zu niedrig angesetzt. Bei 90m² wären 225 bis 250 EUR/Monat (incl. Heizkosten) erforderlich gewesen.

Möglicherweise habt ihr eine alte ineffiziente Heizung (z.B. Öl) in der Anlage?

Ansonsten lass dir eine genaue Kostenaufstellung / bzw. Dokumente von der Stadtwerke zeigen, die den hohen Preis belegen

Ohne die Berechnung der Heizkosten können wir nichts dazu sagen. Was sagte den der Energieausweis eurer neuen Wohnung? Wo ist sie eingestuft?

Haushalte, die Heizöl nur zum Heizen nutzen, verbrauchen im Schnitt 13,7 l Heizöl pro m² und Jahr. Das sollte man zur Berechnung der Nebenkosten berücksichtigen.

Habt ihr denn die Zählerstände dokumentiert als ihr eingezogen seid.

Dein einfacher "Eindruck" wird nicht reichen, gegen die Rechnung vorzugehen.

@DerHans, man kann nicht immer Zählerstände sehen, von daher ist dokumentieren schwierig. Bei meinen Sohn sind von Ista digitale Verbrauchserfassungszähler an den Heizkörpern und den Stand sieht erst der Ableser.

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@Alicia54

@Alicia54, auch bei den digitalen Heizkostenverteilern kann man die Zählerstände sehen.

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@Alicia54

Dann wäre ein ordentlicher Übergang beim Mieterwechsel ja gar nicht möglich. Das kann also nicht sein.

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Bei Heizkosten geht es nicht nach der Meinung. und auch Ausrufezeichen bringen nix. Wenn die Vorauszahlungen nicht reichen entsteht halt eine Nachzahlung. Das dein Heizzeitraum in den Verbrauchreichsten Monaten liegt weisst du sicher - auch ohne Ausrufezeichen.... alles gute

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