Nebenkosten in Mietwohung

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11 Antworten

Im Mietvertrag stehen die Nebenkosten,bzw. die Höhe der Vorauszahlung.

Der Vermieter kann eine niedrige Zahlung fordern,was aber bedeutet,dass man am Endes des Abrechnungszeitraums eine hohe Nachzahlung hat.

Aus diesem Grunde sagte sie mir gestern, dass wir dann "jeweils am Monatsende" die Nebenkosten "anschauen" werden

Das kann sie gar nicht als Laie.Allenfalls ein Blick auf die vergangen Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre könnten hilfreich sein.

Wie anitari schon schrieb,die Vermieterin sollte in Haus und Grund eintreten,kostet bei bis zu 11 Wohneinheiten unter 100€ / Jahr.

Ihr solltet freiwillig eine höhere Vorauszahlung leisten!

Man sollte sollte mit Nebenkosten rechnen in Höhe von qm mal zwei.

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Was ist vertraglich zu Nebenkosten Vereinbart?

Monatliche Vorauszahlungen oder Pauschale?

Welche NK sind vereinbart?

Wie ist der Umlageschlüssel?

Wie groß die Wohnung und wie hoch die, falls vereinbart, die monatlichen Vorauszahlungen?

Ein vorab:

Sind monatliche Vorauszahlungen vereinbart muß der Vermieter 1 x jährlich, nicht alle 4 Wochen, darüber Abrechnen.

Bei Pauschale gibt es keine Abrechnung. Ebenso wenn im Vertrag keine Vereinbarung bezüglich NK getroffen wurde.

Als Richtwert für NK inkl. Heizkosten 2 - 3 €/m².

Heizkosten allein 1 - 1,30 €/m².


Ich befürchte nun, dass sie jetzt während der Wintermonate monatlich mit der Rechnung auf mich zukommen wird, um deutlich höhere monatliche Zahlungen zu verlangen. Ist das zulässig?

Nein. Die vereinbarten monatlichen Vorauszahlungen dürfen nur auf Grund der Abrechnung angepaßt werden. Und eine Abrechnung ist nur 1 x jährlich zulässig.

Müssen die NK nicht über das gesamte Jahr, also unter Berücksichtigung des Sommers, veranschlagt werden?

Müssen nicht, sollten aber.

Allerdings, wenn dem so wäre, kommt auf Mieter die zu beginn der Heizperiode einziehen mit Sicherheit immer eine Nachzahlung zu.

Denn in der Heizperiode (Oktober - April) fallen fast 90 % der jährlichen Heizkosten an.

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Kommentar von anitari
11.10.2011, 13:57

Tip an die Vermieterin:

Sie sollte Mitglied bei Haus & Grund (Verband für Eigentümer und Vermieter). Da wird sie geholfen.

Mit ihrer Wurschtelei richtet sie mit Sicherheit nur Schaden finanzieller Art an. Für sich selbst und/oder die Mieter.

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Die Nebenkosten können auch niedrig veranschlagt werden und am Ende des Jahres nach der Abrechnung kommt dann eben die dicke Nachzahlung. Wann und wie es abgerechnet wird ist egal. zahlen musst du es doch eh, es liegt ja bei dir wieviel du heizt. Sowas wird normalerweise jährlich abgerechnet, monatlich kommen nur de Abschläge, die dann nach einem Betriebsjahr von der gesamtsumme abgezogen werden. Hast du zuviel gezahlt, bekommst du was zurück, hast du zu wenig gezahlt, musst du nachzahlen.

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Wie hoch die Nebenkosten pro Monat gezahlt werden sollten, da gibt es Richtwerte. Für 2 Personen 70 qm, mit Warmwasser über Heizungsanlage, kannst du mit 2 Euro pro qm rechnen, das heißt, jeden Monat mindestens 140 Euro zahlen und darauf hoffen, dass die Nachzahlung nicht zu hoch wird. Energiekosten für heizen sind nicht kalkulierbar der heutigen Zeit.

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Hallo, in der Regel wird für die Nebenkosten eine monatliche Vorauszahlung geleistet, bei dir kommt es auf die Gegebenheiten der Wohnung an wie hoch die Vorauszahlungen sein Sollten ( Heizung ja oder nein usw. ) 60 - 100 € werden in deinem Fall wohl reichen, so das Du am Jahresende wenn die Abrechnung kommt nicht so viel nach zahlen mußt, oder sogar noch was wieder bekommst. Lieber etwas mehr als am Jahresende eine hohe Summe nach zuzahlen.

Gruß Fensterhein.

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Da gibts Schlüssel an Hand derer die NK berechnet werden.

Kommt da jeden Monat einer von der Firma, die sich um die Heizung kümmert zum ablesen? Sonst bringt das Ganze bereden am Ende des Montas nämlich nix. Und wenn da jemand kommen sollte, wird das ganz schön teuer werden.

ps: meistens sinds so ungefähr 1/3 der Kaltmiete an NK.

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Kommentar von anitari
11.10.2011, 12:05

ps: meistens sinds so ungefähr 1/3 der Kaltmiete an NK.

Das ist zu 3/3 falsch. In erster Linie ist die Wohnfläche entscheidend.

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ist aber eine sehr komplizierte, aufwendige Kiste! Veranschlagt doch einfach als monatl.Nebenkosten 100Euro-du wohnst nicht alleine,sondern zu Zweit. Im allerbesten Falle bekommst du nach der Abrechnung Geld zurück und fertig. Da monatlich messen und ablesen ist doch ein Riesenaufwand.

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Kommentar von fensterhein
11.10.2011, 11:56

und ist auch rechnerisch nicht möglich!

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Kommentar von anitari
11.10.2011, 13:52

Veranschlagt doch einfach als monatl.Nebenkosten 100Euro

Und wenn die Wohnung 100 m² hat reicht das gerade mal für die Heizkosten.

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wie will sie sich denn die NK monatlich angucken. Das geht gar nicht. Totaler Laie. Grauslig. Lösung. Biete an VZ in ordentlicher Höhe zu zahlen. Aber was mich noch interessiert. Sind denn HKV an den Heizkörpern oder WMZ irgendwo am Heizkreis. Wenn nicht meckern. Bei der Konstellation muss der Heizverbrauch erfasst werden. Gibt es Wasseruhren???

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Hat die kein Internet? Da findet sie doch garantiert Tipps, Erfahrungswerte etc.

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Leider ist in der Frage nichts über die Wohnfläche gesagt. Ich bewohne z.B. allein 47 qm und komme incl. allem mit 110 € gut hin.

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Suche in GOOGLE unter Mietnebenkosten.

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