Nebenkosten drastisch erhöht

7 Antworten

Wenn nur deine Wohnung und die des Vermieters im Haus sind (also zwei Wohnungen) müssen Heizkosten nicht nach Verbrauch abgerechnet werden. Es wäre in diesem Fall nach anteiliger Wohnfläche aufzuteilen. Deinen Anteil kannst du dann um 15% kürzen lt. Heizkostenverordnung. Bei den übrigen Betriebskosten wäre über die Vorauszahlungen gemäß vereinbartem Umlageschlüssel abzurechnen. Eine Anpassung ist gegebenenfalls für sämtliche Betriebskosten nur nach einer formal und inhaltlich korrekten Abrechnung ab übernächstem Monat gerechnet ab Zustelldatum möglich.

Ist eine Pauschale vereinbart, gäbe es keine Abrechnung und auch keine Anpassung. Letztere ausnahmsweise nur dann, wenn diese Option im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist.

Erhöhe auf 80,-€ , und nach der Aufrechnung bleibt ev. etwas übrig. - Die oft erwähnte Machbarkeit der Erhöhung ,gibt es nur zwischen zwei Vertragspartnern. Mieter und Vermieter haben sich darüber im Mietvertrag geeinigt. Es gibt viele die 2 x 52 Tage wegen weekend nicht in der Wohnung sind und auch ihre Miete mit Nebenkosten zahlen. Selbstverfreilich.

Die 1. Frage ist, ob im Mietvertrag eine Nebenkostenpauschale oder eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart wurde und die Erhöhung nun nach einer Nebenkostenabrechnung erfolgt?

Falls eine Pauschale vereinbart wurde ist der Vermieter zu einer Nebenkostenabrechnung nicht verpflichtet.

Falls eine Vorauszahlung vereinbart wurde, kann der Vermieter die Nebenkostenvorauszahlung gem. einer evtl. Nachzahlung oder auch eines Guthaben anpassen.

Die 2. Frage ist, ob Du mit dem Vermieter in einem 2 Familienhaus wohnst?

Falls ja, ist der Vermieter nicht verpflichtet die Heiz- und Warmwasserkosten nach Verbrauch abzurechnen und kann im Mietvertrag einen Umlageschlüssel oder auch nach Wohnfläche abrechnen.

Falls nein, muß er nach Verbrauch abrechnen. Genaueres regelt die Heizkostenverordnung?

Korrektur: kann im Mietvertrag einen Umlageschlüssl vereinbaren

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