Nebenkosten beim Wohnungskauf?

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8 Antworten

Aber nach dem Kauf gibt es doch keine Nebenkosten, was soll das auch sein?

Ein Eigentümer kennt doch nur Kosten und Lasten, so bestimmt auch die vorliegende Teilungserklärung.

Deine Leistungen ergeben sich aus dem Wirtschaftsplan, der meist für jedes Jahr neu aufgestellt wird.

Hinzu kommen die rein wohnungsbezogenen Kosten und Lasten wie die Grundsteuer.

Hallo,

Nebenkosten beim Immobilienerwerb sind:

- Grunderwerbssteuer: Beim Kauf von Grund fällt die Grunderwerbssteuer an. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch (3,5-6,5%).

- Notargebühren und Grundbucheintrag: Sind sich der Immobilienverkäufer und Immobilienkäufer einig, schließen sie einen Kaufvertrag. Dabei werden sie von dem Notar begleitet. Gesamt etwa 1,5% des Kaufpreises (je nach Kaufpreis)

- Makler: Wird ein Makler miteinbezogen, ist noch eine Maklerprovision bzw. Maklercourtage zu entrichten. Je nach Bundesland 3,57-7,14%. immobilien-einblick.de/makler

- Hausgeld: Das sind Zahlungen die für die laufenden Betriebskosten des Gemeinschaftseigentums gezahlt werden. Ähnlich den Nebenkosten für Mieter. Hausgeld wird manchmal auch als Wohngeld bezeichnet was aber falsch ist. Wohngeld ist ein staatlicher Mietzuschuss für einkommensschwache Bürger.

- Abschlagszahlung: Manchmal werden Abschlagszahlungen bzw. Vorauszahlungen für die Betriebskosten erhoben. Beispielsweise muss ein Teil der Heizungskosten schon am Anfang des Jahres gezahlt werden. Dieser wird dann entsprechend verrechnet.

- Instandhaltungsrücklage: Für etwaige Reparaturen / Modernisierungen / Sanierungen wird von den Eigentümern eine Instandhaltungsrücklage gefordert (siehe Wohnungseigentumsgesetz). Die Instandhaltungsrücklage ist eine Art Fonds aus dem Reparaturen gezahlt werden. Wurden für einen Reparaturfall zu wenig Rücklagen gebildet, wird eine Sonderumlage erhoben. Für die Instandhaltungsrücklage gibt es verschiedenen Berechnungsmethoden. Die verbreitetste ist wohl die Peterssche Formel. Instandhaltungsrücklagen müssen angemessen sein (Az. 20 C 687/14).

Infos auch auf www.immobilien-einblick.de/nebenkosten

Gruß

Hausgeld ist wesentlich mehr als nur Strom/Wasser/Heizung.

Neben den Betriebskosten wie sie auch Mieter zahlen, nachzulesen in § 2 der Betriebskostenverordnung, auch noch die unter § 1 fallen.

Das sind Kosten für Instandhaltung/-setzung, Rücklagen, Verwaltungskosten und Kontoführungsgebühren.

In Euro und Cent kann man das nicht angeben, aber im Schnitt etwa 30 % mehr als die Betriebskosten die Mieter zahlen.

Ach so, die Grundsteuer noch. Die ist im Hausgeld nämlich nicht enthalten.

Anliegerbeitrag, Grundsteuern, Müllabfuhr, allgemein Strom, Hausmeister, Verwaltung usw

Das Hausgeld ist ja eine Ansparung für evtl anfallende zukünftige Reparaturen

Notarkosten

Grunderwerbsteuer

Grundsteuer

Erschließungskosten, falls noch nicht erschlossen

Kosten für die Eintragung ins Grundbuch

Provisionskosten für den Makler

.....NACH dem Kauf

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@DerHans

Das zahlt man alles nach dem Kauf. Manchmal sind die Erschließungskosten im Grundstückskaufpreis enthalten, aber nicht immer. 

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das hausgeld sollte eigentlich alles abdecken

da sollten nebenkosten, instandhaltungsrücklage, etc drin enthalten sein

instandhaltungsrücklage und kosten der verwaltung, fallen eigentlich neben den nebenkosten noch an, die du in einer mietwohnung auch hast


wenn du die kaufnebenkosten meinst, grunderwerbssteuer, notar und grundbuch, makler


Also da du "nach" dem kauf schreibst. .eigentlich nichts außer das was du schon geschrieben hast. Wenn du die wohnung vermietest musst du natürlich die Einnahmen noch versteuern 

Jo nach dem Kauf. Hab mich schon gewundert was die anderen hier schreiben.

Wusste das andere schon alles ;-)

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Notarkosten und Grunderwerbssteuer 

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