Nebenjob bei hartz 4

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4 Antworten

Anrechnungsfrei sind monatlich EUR 100. Die Frage ist allerdings unanständig gestellt! Verdienen darfst Du nämlich soviel Du willst, so wie alle Bürger auch. Du darfst nur nicht bei Einkomen, das den Lebensbedarf deckt, nebenher noch staatliche Unterstützung verlangen. Seinen Arbeitseinsatz nicht daran auszurichten, was man verdienen könnte, sondern gerade so wenig zu arbeiten, dass man noch die volle staatliche Unterstützung bekommt, bringt alle wirklich Bedürftigen auch noch in Verruf.

hi..

in verruf?? mhh ich mache zur zeit eine umschulung die vom amt bezahlt wird.. daher war nur meine ob und wieviel ich nebenher arbeiten kann!! ich meine ich arbeite schon in der woche 42 stunden.. und der nebenjob wäre nur ab und zu..

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@Cleve

Sorry, 42 Stunden halte auch ich für ausreichend!

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Wenn du 'auf Rechnung' arbeitest, dann brauchst du keine Lohnsteuerkarte. Und so lange du in deine Umschulung gehst und nicht wegen dem Job der Umschulung fern bleibst, gibts auch keinen Ärger mit der ARGE. Melden musst du die Tätigkeit eh, also kannst du da auch gleich fragen, wegen Abzügen. Da deine Einnahmen unterschiedlich hoch sein werden, kann man eh noch nichts konkretes zu Abzügen vom alg II sagen.

Klar musst du auf Karte arbeiten. Wnn Du aber ein Umschüler bist, musst du deine Verträge prüfen, ob du das überhaupt darfst und ggf. genehmigen musst. Falls du als Umschüler einen monatlichen Sonderzuschuss wegen Ausbildungsbedingten Aufwands bekommst, dann wird dir alles, was du dazuverdienst, angerechnet und abgezogen. -bekommst du den -zuschlag nicht, dann darfst du ca. 100 Euro monatlich dazuverdienen, Mehrarbeit bringt nicht unbedigt mehr netto, verursacht aber veil Papieraufwand.

"Klar musst du auf Karte arbeiten."

Wieso?

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@bitmap

Wegen der Suzialversicherung! Auch bei Minijobbern zahlt der Arbeitgeber in die Knappschaft ein, ohne dass dem Jobber ein Leistungsanspruch entsteht!

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@Indy72

Indy lies noch mal das Eingangsposting. Der TE schrieb was von 'nebenberuflich auf rechnung'. Nix Sozialversicherung und nix Lohnsteuerkarte.

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@Indy72

Wie kommst du darauf? Noch nie was davon gehört, dass man auch freiberuflich auf Rechnung arbeiten kann? Wenn überhaupt (aber das kommt auf die Bedingungen an) könnte der Verdacht einer Scheinselbständigkeit aufkommen, aber mit Schwarzarbeit hat das nichts zu tun. Ich hoffe, ich steh jetzt nicht gleich im Fettnäpfchen, wenn ich dir rate, deine Kenntnisse im Bereich Arbeits- und Sozialrecht mal aufzufrischen.

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am besten informierst du dich mal im "job-center" die können dir das am besten beantworten!

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