Darf ich wegen dem HarzVI meiner Eltern wirklich keinen Nebenjob annehmen?

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5 Antworten

Du darfst arbeiten gehen und auf dein Einkommen stehen dir Freibeträge zu,diese werden vom Brutto berechnet,dann theoretisch vom Netto abgezogen und ergibt dann dein anrechenbares Einkommen !

Dieses wird dann deinen Eltern von deinem Bedarf,also von deinen Leistungen abgezogen,welche sie für dich bekommen und du musst diese Kürzung dann aus deinem Einkommen deinen Eltern geben,wenn du wie bisher versorgt werden möchtest.

Dir stehen dann vom Brutto erst mal 100 € Grundfreibetrag zu,von 100 € - 1000 € Brutto sind es 20 % Freibetrag und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Somit würden dir bei 400 € erst die 100 € Grundfreibetrag zustehen und von den übersteigenden 300 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) noch mal 20 %,also 60 € dazu.

Du hättest dann von 400 € Brutto wie Netto diese 160 € für dich und das was du von deinen Eltern ggf.bis jetzt als Taschengeld bekommen hast und die 240 € wäre das anrechenbare Einkommen,dass würde von deinem Bedarf abgezogen und du musst es deinen Eltern aus deinem Einkommen wieder geben.

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Deine Eltern haben zwar Recht, dass sie was abgezogen bekommen, da Du ja selbst einen Teil Deiner Kosten tragen kannst, aber sicher keine 400 Euro.

Fest steht, Du darfst 100 Euro auf jeden Fall behalten, vom Rest werden Dir 10% angerechnet, die Du behalten kannst.

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Kommentar von turkishgirl5050
20.01.2016, 14:02

Okay, vielen Dank für die Info! :-)

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Kommentar von isomatte
20.01.2016, 14:45

Angerechnet werden über die 100 € Grundfreibetrag 80 % und das bis 1000 € Brutto und von 1000 € - 1200 € Brutto dann 90 %,also dann keine 20 %,sondern nur noch 10 % Freibetrag !

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Über Ferienjobs kannst du in 4 Wochen 1200 Euro verdienen, ohne das was abgezogen wird. Ansonsten sind 100 Euro anrechnungsfrei, der Rest wird mit 80% verrechnet.

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Du kannst selbstverständlich arbeiten, soweit das deinen Schulbesuch nicht stört.

Im Alg2 läuft es so (wenn das Jobcenter richtig macht): Vom Einkommen aus Arbeit werden 100€ als Freibetrag ignoriert... u.s.w.

Für dich als Kind in einer Bedarfsgemeinschaft gilt aber darüber hinaus: Mehr als die Höhe des Kindergeldes darf nicht angerechnet werden. Hieße, mindestens 400-Kindergeld (was über 180) bleiben bei dir. Kindereinkommen wird den Eltern nicht angerechnet.

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Kommentar von isomatte
20.01.2016, 16:42

Natürlich darf und wird mehr angerechnet,alles was über 100 € Grundfreibetrag liegt bis 1000 € Brutto wird zu 80 % auf den Bedarf des Kindes angerechnet und von 1000 € - 1200 € sind es dann 90 % und es bleiben dann nur noch 10 % und keine 20 % Freibetrag !

Das was du versucht hast zu erklären ist folgendes.

Ein Kind im SGB - ll ist den Eltern / Geschwister nicht zum Unterhalt verpflichtet,mit Ausnahme des nicht mehr benötigten Kindergeldes,was das Kind dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigt,wenn es seinen Bedarf auch ohne oder nur mit einem Teil des Kindergeldes + anrechenbarem Einkommen decken kann.

Also ganz kurz,dass Kind darf verdienen was es will,es darf max.sein volles Kindergeld auf die elterliche BG - angerechnet werden,denn wenn das der Fall ist,dann gehört das Kind nicht mehr zur BG.

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Also an Deiner Stelle würde ich da nachfragen wo Du mit Sicherheit eine richtige Antwort bekommst. Auf dem Amt das die Hartz 4 Angelegeheiten für Deine Eltern regelt.

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Kommentar von turkishgirl5050
20.01.2016, 14:02

Ja, ist wohl der beste Weg um an die richtige Antwort zu kommen..

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