Nebenberuflich Privatunterricht geben

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Als nebenberufliche Lehrkraft bist Du freiberoflich tätig. Diese Tätigkeit wird nicht beim Gewerbeamt angemeldet sondern nur beim Finanzamt. Die werden Dir dann einen Fragebogen zuschicken, in dem Du Deine persönlichen Angaben machst einschließlich des Einkommens aus Deiner Haupttätigkeit sowie Auskunft zu der Art der Nebentätigkeit und der Höhe des voraussichtlichen Gewinns, Danach werden möglicherweise Vorauszahlungen zur Einkommensteuer festgesetzt. Deinen Schülern kannst Du Quittungen geben oder Rechnungen schreiben, aber wohl ohne Umsatzsteuerausweis. Wichtig ist, dass Rechnungen und Quittungen jedes Jahr laufende Nummern haben (1/2012, 2/2012 usw.) und im Text die Art der Tätigkeit und das Datum oder der Zeitraum der Tätigkeit je Rechnung angegeben wird.

Danke für den Stern Helmuthk

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Wenn Du eine Privatrechnung ohne MwSt schreibst und die auch bei der Steuer angibst kannst du bis zu 12,000 € (glaube ich in der Grössenordnung war das) jährlich hinzuverdienen ohne ein Gewerbe anzumelden. Allerdings wird der Betrag auf Dein Bruttoeinkommen hinzugerechnet.

Schau mal hier: Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG.

Rechnungspreis

Ist im Rechnungspreis die MwSt mit enthalten oder ist das der Nettowert ?

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Was ist eine "interne Verrechnung innerhalb eines Kalenderjahres"?

Hallo,

der Text steht im Zusammenhang mit einem Grundstückskauf

"Die Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben übernimmt der Käufer ab Übergabe. Auf das Erfordernis der internen Verrechnung innerhalb eines Kalenderjahres wurde hingewiesen".

Ist damit gemeint, dass manche Rechnungen / Abgaben von der Gemeinde nicht zum 01.01. eines Jahres, sondern irgendwo mitten im Jahres anfallen können und ggf. vorausgezahlt werden? Oder der Käufer rückwirkend bezahlen muss?

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Ich plane nebenberuflich als Freiberufler & Kleinunternehmer tätig zu werden - Vergesse ich ein wichtiges Detail, was finanzielle Folgen einer Anmeldung angeht?

Ich habe mich soweit möglich bereits ausführlich im Internet informiert und dennoch einige brennende Fragen. Daher würde ich sehr gerne von Personen mit umfassenden Kenntnissen in diesem Bereich erfahren, ob ich Konsequenzen aus einer solchen Meldung als Selbstständige falsch sehe oder wichtige Aspekte vergesse. Denn immerhin ist eine Meldung als Selbstständige eine wichtige Entscheidung und mir geht es darum zu sehen, ob sich die geplante Selbstständigkeit lohnen würde.

Zum Hintergrund: Ich bin hauptberuflich Student und habe bisher keine Einkommenssteuererklärung eingereicht, da ich stets als Angestellte unter 400€ verdient habe. Demnach verzeiht Unwissenheit im Bereich Steuern und Finanzamt!

Sind folgende Annahmen richtig?

  • Ich muss meine Einkommenssteuer bezahlen. Ich plane bis zum Berufseinstieg lediglich 2-3 Monate als nebenberuflich Selbstständiger zu arbeiten und werde voraussichtlich bis maximal 800-1000€ Gewinn (für 3 Monate insgesamt) erwirtschaften. Laut Steuerrechner des Finanzministeriums muss ich daher 2017 dafür keine Einkommenssteuer zahlen. Ist das richtig, dass ich also diesen kleinen Gewinn gänzlich behalten kann? Oder kommen doch noch Abstriche hinzu?
  • Laut diverser Quellen muss ich mich bei einer Berufsgenossenschaft anmelden. Dafür fielen ja auch nochmal Beiträge an, wenn ich es richtig verstehe. Eine Bekannte sagte nun jedoch, dass diese erst Mitglieder ab einem gewissen Einkommen aufnehmen und ich nicht darunter fallen würde? Ist dem so?
  • Kann ich mich als nebenberuflicher Freiberufler mit mehreren Bezeichnungen anmelden? Bsp.: Redaktionelle Tätigkeit/Texter und Marketingberater?
  • Es ist bei diesen geringen Gewinnen für meine Dienstleistung und keinen anfallenden Ausgaben für diese Tätigkeit am sinnvollsten mich als Freiberufler und Kleinunternehmer anzumelden, sehe ich das korrekt? So fällt demnach keine Mehrwert- und Umsatzsteuer für mich an.

Ich wäre wirklich außerordentlich dankbar für jegliche Korrektur meiner gemachten Angaben und freue mich auf Informationen.

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MUSS ein Handwerker in der Rechnung die Arbeitskosten ausweisen?

Folgendes Problem: ich habe letztes Jahr eine Rigipswand bauen lassen. In der Rechnung steht nur drin: 1x Gipskartonwand plus ständerwerk inkl Arbeitskosten: XXX EUR

ich habe übersehen dass dort die von der Steuer absetzbaren Arbeitskosten nicht einzeln aufgeführt sind. Ich habe ihn gebeten, mir eine detaillierte Rechnung zu senden, da dies bei mir knappe 150 EUR in der Steuer ausmacht.

Nun weigert er sich dies zu tun. Er sagt, dass ihn ja meine Steuer nichts angeht.

wie sieht das aus? Ist er verpflichtet mir diese Kosten auszuweisen?

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HILFE DRINGEND! Minijob plus freiberufliche Nebentätigkeit, Steuern zahlen?

Moin,

Ich habe einen Minijob auf 450€-Basis. Dort verdiene ich auch genau 450€. Jetzt möchte ich zusätzlich einen Promotionjob machen (ca. 4 Std. pro Woche). Am Ende des Monats wird eine Rechnung geschrieben. Das soll als freiberufliche Tätigkeit gelten.

Muss ich dann Steuern zahlen? Denn eigentlich alles über 450€ ist ja steuerpflichtig. Allerdings wenn ich diese Tätigkeit gar nicht melden muss bzw. meine Steuernummer gar nicht angeben muss, muss ich dann überhaupt Steuern zahlen?

Danke schon im Voraus!!

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Freiberufler oder Gewerbeanmeldung?

Hallo!

Ich bin Student und möchte neben dem Studium als Texter/Redakteur, Übersetzer und Korrektor/Lektor arbeiten, bzw. tue es schon. Alles sog. "Freie Berufe", so viel weiß ich. Das Thema Scheinselbstständigkeit habe ich schon ausgeschlossen. Ich habe mich bereits beim Finanzamt als freiberuflich gemeldet und habe eine Steuernummer erhalten. Zwei Auftraggebern habe ich schon Rechnungen geschrieben (in denen die Übersetzungs- und Texttätigkeit hervorgehen) und Honorare bekommen.

Ich habe am Beginn meiner Tätigkeit einen Antrag bei der Künstlersozialkasse gestellt wg. Rentenversicherung. Krankenversichert bin ich gesetzlich als Student. Die KSK hat meinen Antrag jetzt geprüft und will zig Dinge als Nachweis jetzt von mir haben, unter anderem meinen Schriftwechsel mit Auftraggebern und wie ich Kunden akquiriere, was ich sehr seltsam finde.

Dazu kommt, dass ein Auftraggeber, dem ich etwas übersetzt habe, sich weigert, mit der KSK zu kooperieren, weil die angeblich so viel Dinge wissen wollen vom Auftraggeber, was Geld (Steuerberater) und Zeit kostet. Er hat mir empfohlen, vom Antrag zurückzutreten und mir eine Gewerbeanmeldung als "Werbeagentur" zu besorgen.

Meine Fragen zu der Angelegenheit:

1.) Sind die beschriebenen Tätigkeiten mit einer Anmeldung als Werbeagentur abgedeckt oder bekomme ich da Probleme, weil ich die sog. "Katalogberufe" der Freien Berufe ausführe? Soll ich evtl. andere Tätigkeiten angeben, damit ich eine "Werbeagentur" sein kann?

2.) Geht die KSK solche Dinge an wie Schriftwechsel und Kunden-Akquise? Muss ich darauf eingehen?

3.) Habe ich steuerliche / finanzielle Vor- oder Nachteile als Gewerbetreibender? Muss ich in die IHK?

4.) Falls ich doch in die KSK muss bzw. darf: Muss ich alle Nachweise, die die KSK haben will und die sie in dem Schreiben aufführen, erbringen, oder reichen ein/zwei Nachweise?

5.) Gibt es für mich als Student in solchen Fragen eine weitere (kostenlose) Beratungsmöglichkeit? (Evtl. Rechtsberatung, meine Eltern haben eine Rechtschutzversicherung? An der Uni habe ich jetzt nichts gefunden...)

Noch als Background: Ich möchte auch nach meinem Sprach- und Literaturwissenschaftsstudium in einem der Freien Berufe arbeiten (Texter, Lektor), vielleicht auch freiberuflich. Soll ich das mit in die Entscheidung einbeziehen und gleich in der KSK bleiben? Hat das Vorteile für mich?

Für Antworten wäre ich sehr, sehr dankbar! Vielen Dank im Voraus!

Christoph

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