Nebenberuflich Freiberufler: Sozialabgaben? Steuern? Rechnung?

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6 Antworten

Also da brauchst Du keine Steuerberater dafür. http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/home/forum/index.faces?id=1021138&d=1&anker=

Eine Krankenversicherung reicht völlig. Du hast sogar die Chance die Gestzliche zu behalten, wenn du nicht zu dumm bist und in die private gehst. Falls du nur noch selbständig arbeitest bleibe freiwillig in der gestzl. ist billiger und zurück geht nie mehr.

Rechnung geht auch pauschal. Es gibt halt Leute die Wollen es als private haushaltsnahe Dienstleistung absetzen, dann geht nur der arbeitslohn abzusetzen der getrennt aufgeführt sein muß vom Material. Hast du kaum Waren, ist die Wahl am Anfang günstiger als Kleinunternehmer zu arbeiten. d.h. ohne MWST kein Vorabzug und keine in Rechnungstellung der MWST.

Als Büroprogramm kann ich dir nur WISO MEIN BÜRO 2009 mit Forum empfehlen. Moderner übersichtlicher und viel einfacher zu bedienen und auch umfangreicher als Lexware. Beim FA anmelden und dort muß im Formular die angekreutzt werden, daß du MWST befreit sein willst laut §19 b USTG

Steuerberater brauchts wirklich nicht. Internet gibt auskunft

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Hallo!

Einiges wurde ja schon gut beantwortet, daher nur eine Ergänzung:

Wenn Du eine freiberufliche Tätigkeit ausüben willst, gehe zum Finanzamt und melde dort die freiberufliche Nebentätigkeit an. Auf dem Bogen, der Dir ausgehändigt wird, steht auch die Frage, ob Du die Kleinunternehmerregelung nach UStG in Anspruch nehmen möchtest. Kreuzt Du diesen Punkt an, dann bist Du von der Abführung der Mehrwertsteuer an das Finanzamt befreit solange der Umsatz (nicht Gewinn) im abgelaufenen Kalenderjahr 17.500 nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigt. In der Regel ist es vorteilhafter diese Regelung in Anspruch zu nehmen, da man sich diese monatliche Rechnerei mit Vorsteuerquark erspart bis man sich in seine Tätigkeit eingefunden hat. Ich würde es Dir auf jeden Fall empfehlen, diese "Kleinunternehmerregelung" in Anspruch zu nehmen solange Du kannst.

Dein Gewinn der aus Deinen Einnahmen minus der freiberuflich bedingten Kosten ermittelt wird, wird ganz normal durch das Finanzamt auf Dein Angestellteneinkommen aufgeschlagen und als Einkommen versteuert.

P.S. würde auch nie in die private KV wechseln, aber bei der gesetzlichen KV nachfragen, was die für Angaben noch von Dir brauchen.

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Als Freiberuflicher sollte man nicht auf Mehrwertsteuer optieren. Sozialabgaben - da gibt es Neuregelungen bei den Krankenkassen (falls Du in der gesetzlichen bleibst, will die auch auf das Einkommen Abgaben haben) Rechnungen müssen den gesetzlichen Angaben entsprechen ( Name, Anschrift, Rechnungsgrund, Bankverbindung etc.) Steuern werden mit der Einkommenserklärung erhoben und dann evtl. mit Vorauszahlungsbescheid festgesetzt. Dürfte aber in den ersten Jahren nicht zutreffen.

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Also eine private KV brauchst du nicht, bist ja auch Angestellt. Alles andere würde ich echt lieber mit dem Steuerberater besprechen.

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Melde Dein Gewerbe sofort an, Schwarzarbeit kommt bei den Ämtern nicht so gut an, besonders wenn Deine Kunden Deine Dienstleistung steuerlich geltend machen.

Der Verdienst wird bei der Steuererklärung zu Deinem Verdienst im Hauptjob dazu gerechnet.
Vom Umsatz mußt Du die Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen, da ist es egal, wie viel Du einnimmst. Zur Einkommensteuer zählt nur Dein Gewinn.
Du mußt Dich erst extra versichern, wenn Deine nebenberuflichen Einnahmen über einem bestimmten Betrag incl. Festgehalt aus Festlohn überschreiten. Dazu bekommst Du Infos bei Deiner Krankenkasse.

Auf der Rechnung weist Du immer den Nettobetrag plus Mehrwertsteuer aus. Die Mehrwertsteuer ist ein durchlaufender Posten, der ans Finanzamt abgeführt werden muss (also zur Seite legen und nicht ausgeben). Wenn Du mit einem Auftraggeber einen Pauschbetrag plus MWst ausgehandelt hast, dann gehört dieser Netto mit gesondert ausgewiesener Mehrwertsteuer auf die Rechnung, oder wenn Stundenlohn vereinbart ist, die Anzahl der Stunden, den Satz pro Stunde und den Gesamtnettobetrag plus Mehrwertsteuer.
Die Steuererklärung würde ich von einem Steuerberater machen lassen und erst selber machen, wenn Du aus den Unterlagen, die Du von ihm bekommst schlau wirst.
Viel Glück

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Kommentar von armerStudent
22.09.2008, 21:49

Missverständnis: arbeite auch noch nicht freiberuflich, denke nur darüber nach. Will erstmal abschätzen was ich da für Auflagen habe und ob es sich dann überhaupt lohnt.

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Kommentar von armerStudent
22.09.2008, 22:01

Nochwas: Werde ja gar kein Gewerbe anmelden da ich ja FREIBERUFLICH tätig sein werden, da ist eine Gewerbeanmeldung nicht nötig

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Hallo, wenn du hier nicht genügend Ratschläge bekommst, kannst du auch mal versuchen, deine Frage im Forum auf http://www.recht-finanzen.de/forum/ stellen.

LIebe Grüße und schönen Abend noch!

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