Nebelscheinwerfer einschalten wenn kein Nebel ist. Erlaubt oder verboten?

4 Antworten

Verwendungsbestimmungen in Deutschland Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte dürfen nur bei einer witterungsbedingten Sichtbehinderung verwendet werden. In Deutschland dürfen Nebelschlussleuchten (hinten) nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel (nicht durch Regen- oder Schneefall) die Sichtweite weniger als 50 m beträgt (§ 17 Abs. 3 Satz 5 StVO). Die dann erlaubte Maximalgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Entgegen einer weitverbreiteten Auffassung können in Deutschland die Nebelscheinwerfer (vorne) bei Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen eingeschaltet werden. Ob die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt, ist nur für die Nebelschlussleuchte relevant. Ein Synonym für die vorderen Nebelscheinwerfer ist auch "Schlechtwetterscheinwerfer", der die Verwendungsbestimmung in Deutschland besser konkretisiert.

Um es etwas genauer zu machen:

Außerorts erlaubt und auch in Ortschaften, es muß allerdings eine "erhebliche" Sichtbehinderung durch schlechtes Wetter vorliegen.

Hierbei ist zu beachten das die Nebelschlußleuchte nur bei einer Sichtweite unter 50 Meter eingeschaltet werden darf. Was natürlich bedeutet das man auch nur max. 50km/h fahren darf.

Dazu schaue man in § 17 StVO: »Behindert Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich, dann ist auch am Tage mit Abblendlicht zu fahren. Nur bei solcher Witterung dürfen Nebelscheinwerfer eingeschaltet sein«.

Ja das ist mir klar. Gibt es aber auch ein Verbotsparagraphen für das Nicht einschalten?

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