Naturlyrik in der Aufklärung

2 Antworten

Also, erstmal kann ich dir da kaum helfen, da, wie du gut gesagt hast, vieles auch zu Sturm und Drang passen könnte. Prinzipiell sollte man die Zeitabschnitte auch nicht Epochen sondern Strömungen nennen: Vieles überlappt sich oder "fließt" nebeneinander, tauscht Elemente aus.

Solltest du eine Analyse schreiben sollen, dann suche die primären und "starken" Elemente der jeweiligen Strömung und beweise. Gleichzeitig gehst du aber auch auf andere Möglichkeiten ein. So fährst du auf Nummer Sicher!

Ich weiß, das ist jetzt keine adäquate Antwort auf deine Frage, aber vielleicht kann sie dir ja trotzdem irgendwie nützen.

13

Ja, das mit der nicht eindeutigen Eprocheneinordnung ist mir bekannt, Kleist ist bei sowas ganz vorne mit dabei.

Das Phänomen mit den starken Elementen habe ich schon wahrgenommen, ich bin aber der Meinung, dass man die Strömungen nur teilweise Anhand dieser Merkmale erkennen kann, die tieferliegende Nachricht, die der Dichter vermitteln will, spielt da für mich eine größere Rolle.

0

Ich hätte noch die folgenden Gedichte anzubieten:

  • Albrecht von Haller (1708-1777): Die Alpen (1729)
  • Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803): Die Frühlingsfeier (1759)
  • Ewald Christian von Kleist (1715-1759): Der Frühling (1760)
  • Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803): Die frühen Gräber (1764)

Ich bin kein Experte für die Zuordnung von Dichtern/Gedichten zu Epochen/Strömungen, aber Klopstock wird doch eher als Wegbereiter des Sturm und Drang gesehen, als dass er dem Sturm und Drang zugerechnet wird, oder?

Was möchtest Du wissen?